Meine psychische Erkrankung stellt mich mal wieder vor Herausforderungen.
Ich habe keine psychotherapeutische Behandlung mehr. Denn gesetzlich Versicherte verlieren wegen der neuen Reform ihre Therapeuten, sie werden finanziell nicht gefördert und Therapeuten können sich das nicht Leisten. Verfickter Merz. Suchen werde ich nicht mehr. Es wird ein Ding der Unmöglichkeit und wieder durch die ganze Tortur zu gehen bin ich nicht mehr bereit.
Mein Ex ist wieder bei mir und es belastet mich. Er zieht mich wieder runter. Ich wollte doch nur mal alleine sein. Es ist schon so schwer genug.
Ich möchte auch wieder arbeiten gehen. Doch nach dem Bewerbungsgespräch bin ich mir nicht mehr so sicher. Einerseits weil ich mich selbst nicht nehmen würde und andererseits ist da die Angst. Aber kenn dass ja schon. Jetzt heißt es nur durchziehen und nicht von der Angst leiten lassen.
Veränderungen machen mir Angst. Doch das Geld ist knapp und ich möchte nicht nur in den Tag hinein leben. Und es tut mir nicht gut. Ich möchte nicht in alte Verhaltensmuster zurückkehren die Kontraproduktiv sind für ein weiteres Leben.
Ich vermisse alte Menschen in meinen Leben. Ich fühle mich so alleine mit meinen Problemen. Es ist so als würde ich mein altes Leben wieder Leben und doch ist es anders. Ergibt das sind?