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Dein Schoß
Vielleicht möchte ich nur weinen in deinem Schoß, und du würdest mich beruhigen, damit ich heilen kann, damit ich wieder fühlen kann. Bist du bereit?
Kann ich dein Patient sein, wenn ich nett frage und die richtigen Worte finde zur richtigen Zeit?
„Ich nehme keine Patienten, ich biete meinen Dienst an," antwortest du. Bist du bereit?

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Heilung | LIFA - In Maidjan
Eifer&Sucht.
In letzter Zeit habe ich öfter darüber nachgedacht, ob ich eigentlich eifersüchtig bin.
Vor allem, weil mir das manchmal gesagt wird. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto weniger sicher bin ich mir, ob das überhaupt das richtige Wort dafür ist.
Wenn ich an Eifersucht denke, denke ich an Besitzansprüche, Kontrolle oder Konkurrenz.
An Gedanken wie: „Wer ist die andere?“,
„Was hat sie, was ich nicht habe?“
oder „Ich möchte nicht, dass mein Partner Kontakt zu anderen Frauen hat.“
Aber so fühle ich mich eigentlich nicht.
Ich habe nie das Bedürfnis gehabt, jemanden einzusperren, ihm Freundschaften zu verbieten oder sein Handy zu kontrollieren.
Selbst als ich betrogen wurde, war mein Gedanke nie, dass alle Frauen das Problem sind oder dass bestimmte Apps verschwinden müssen.
Für mich lag die Verantwortung immer bei der Person selbst und ihren Entscheidungen.
Deshalb hat es mich so beschäftigt, als ich neulich auf einen eigentlich harmlosen Satz so heftig reagiert habe.
Nicht, weil ich Angst vor einer anderen Frau hatte.
Nicht, weil ich dachte, jemand wäre besser als ich.
Sondern weil allein die Vorstellung, diesen Menschen zu verlieren, plötzlich wehgetan hat.
Und zwar nicht nur emotional, sondern körperlich.
Als hätte mein Körper für einen Moment geglaubt, dass das gerade wirklich passiert.
Ich glaube, genau das hat mich so verwirrt.
Denn dieses Gefühl kannte ich in dieser Intensität nicht, und vielleicht liegt das daran, dass es gar nicht um Eifersucht geht.
Vielleicht geht es darum, dass mir jemand wichtig geworden ist.
Wirklich wichtig..
So wichtig, dass die Vorstellung von Distanz, Verlust oder Abschied etwas in mir berührt, das ich nicht einfach wegdiskutieren kann.
Wenn ich ehrlich bin, drehen sich meine Gedanken auch selten um andere Menschen. Sie drehen sich fast immer um die Verbindung selbst.
Um Nähe.
Um Verbundenheit.
Um das Gefühl, gesehen zu werden.
Um das Gefühl, wichtig zu sein.
Und vielleicht sieht das von außen manchmal wie Eifersucht aus.
Aber von innen fühlt es sich anders an.
Von innen fühlt es sich eher an wie:
„Ich möchte dich nicht besitzen. Ich möchte nur nicht, dass du gehst.“
Und vielleicht ist genau das die verletzliche Seite von Liebe.
Dass man irgendwann merkt, wie viel einem jemand bedeutet und damit gleichzeitig erkennt, wie sehr dieser Mensch einen auch verletzen könnte.
Das macht mir manchmal Angst,
aber vielleicht ist genau das der Moment, in dem man aufhört nur jemanden zu mögen, und anfängt, ihn wirklich in sein Herz zu lassen..
Geküsste und Ungeküsste
Warum kehren diese Erinnerungen an geküsste und ungeküsste Frauen zurück, als wollten sie noch etwas? Ich werde nicht zurückreisen, um die Vergangenheit umzustellen. Die Wunden, die Hoffnungen — sie schließen sich langsam. Es ist 2026, nicht die Jahre, in denen ich lernte, mich selbst zu verletzen. Ich bin nicht mehr dort. Was geschah, musste geschehen, damit ich hier ankommen konnte. Jetzt öffne ich meine Augen und da ist jemand, der mich hält, wenn ich es nicht kann, der bleibt, der mich liebt, wie ich bin. Und ich — ich liebe dich.