Die Stimmung kippt - Ein Plädoyer an die Vielfalt!
Der nachfolgende Text entstand irgendwann kurz nach der Bundestagswahl. Er ist also ein bisschen älter. Ich weiss nicht mehr genau, wieso ich ihn nicht veröffentlichte - ich denke aber er ist zeitlos. Zeitlos, weil sich die Situation in Deutschland nicht geändert hat, es ist nur nicht mehr Thema in den Medien. Genau deshalb veröffentliche ich diesen Text von mir nur. Er spricht mir aus der Seele - in diesem Text steckt mehr von mir, als in vielen anderen. Ich hoffe er bringt euch Leser zum nachdenken. Viel Spaß mit meinem Plädoyer an die Vielfalt:
Gefühlt ist es mal wieder so weit in Deutschland. Die Stimmung im Lande macht mir Angst, die Zustände außerhalb unseres Landes sind noch fürchterlicher. In Syrien sterben die Menschen und flüchten, 8000 davon nach Deutschland, eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt. Uns geht es gut oder etwa nicht? Wir haben alle zu essen, Bildung, niemand muss hungern, außer er will es so. Ja Altersarmut ist ein Problem, Arbeitslosigkeit auch, aber doch nur gemessen an dem sonst herrschenden Wohlstand in unserem Land. Verglichen mit vielen, vielen anderen Menschen dieser Erde ist selbst unsere Altersarmut noch mehr als tragbar. Wir sind ein Multikulturelles Land und wir machten Fehler. Viele Fehler, besonders in der Vergangenheit. Aus jedem Fehler erwächst Verantwortung – Die Verantwortung solche Fehler nicht zu wiederholen und sie zu berichtigen. Das Dritte Reich war ein solcher Fehler, die Weltkriege waren es, der Holocaust und unser Umgang mit Immigranten und „Gastarbeiterfamilien“ im speziellen. Diese Auflistung soll keine Wertung enthalten. Sicherlich waren die Fehler und Verbrechen unterschiedlich schwer, doch allen gemein ist, dass wir mit ihren Folgen heute umgehen müssen.
Das Beste draus machen.
So ist es unsere Pflicht, dass der Holocaust nicht in Vergessenheit gerät, wir Demokratie und Frieden als Ziel verfolgen und die Fehler der gescheiterten Integration berichtigen. Ich möchte hier nicht darüber reden, wie sich diese Fehler beseitigen lassen – das ist alles andere als ein einfaches Thema, für solch komplexen Thematiken gibt es leider kein Patent zur Lösung. Ich möchte an die Menschen da draußen appellieren. Die Menschen die aktuell auf die Straße gehen, nicht um für den Frieden, Demokratie und bessere Behandlung aller Menschen zu demonstrieren, sondern die, welche die Angst vor Flüchtlingen schüren, unsere „Deutsche Identität“ in Gefahr sehen. An die Menschen, die sich von rechten Parolen einfangen lassen. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – Artikel 1 Grundgesetz. Dieser Satz macht keinen Unterschied zwischen Nationen, Hautfarben und Sprachen. Menschen, das sind wir doch alle, ganz egal wo wir herkommen und wie wir aussehen. Was verletzt die Würde eines Menschen? Beleidigung, Diskriminierung, Gewalt. Allgemein nennt man dies „menschenunwürdige Zustände“.
Diesem Land geht es gut.
Und trotzdem wollen wir nicht teilen. Europa baut sich zu einer Festung aus. Grenzen nach außen werden befestigt. Menschen ertrinken vor Lampedusa. Warum? Weil sie sich ein besseres Leben, ein sicheres Leben, ein menschenwürdiges Leben wünschen. Es stimmt mich traurig. Macht man sich bewusst, welchen Weg, welche Gefahren und Schwierigkeiten diese Menschen auf sich nehmen um nach Europa zu kommen, dann wird einem klar: Das können keine „Wohlstandsflüchtlinge“ sein.
„Wohlstandsflüchtling“, ein ekeliges Wort. Wer flüchtet(!) schon, nur um mehr Wohlstand zu erhalten. Nein Wohlstand ist nicht der primäre Grund. Sicherlich hängt er damit zusammen, denn menschenwürdige Zustände gehen mit Wohlstand einher oder wer von uns würde freiwillig auf den Komfort unseres Lebens verzichten?
Und trotzdem, es wird gehetzt!
Die Pro Bewegung, Parteien wie die Alternative für Deutschland, Die Freiheit, die NPD und weitere schüren, initiieren „Bürgerproteste“. Bürgerprotest in Anführungszeichen deshalb, weil man bei vielen dieser Proteste sieht, dass gut 80% Partei- und/oder Nazikader sind. Nicht, dass die keine Bürger wären, das sind sie, doch versteht man unter „Bürgerprotest“ im normalen Sprachgebrauch den normalen „unpolitischen“ Menschen.
Der Islam ist das Feindbild der westlichen Welt. Seit dem 11. September und nun, nun kommen die ärmsten noch dazu: Flüchtlinge.
Viele Vorurteile herrschen gegenüber Flüchtlingen, besonders bei den älteren Generationen, die sich mit diesem Thema nie wirklich auseinandersetzen mussten. „Flüchtlinge nehmen uns die Arbeitsplätze weg“ heißt es hier und dort. Flüchtlinge liegen dem Staat auf der Tasche heißt es woanders. Flüchtlinge leben dreckig, verschandeln die Wohngegend. Leben zu 20-30 Leuten in einer Wohnung. Flüchtlinge sind kriminell.
Vorurteile sind etwas fantastisches, wenn man sich nicht damit auseinandersetzen will.
Fakt ist, und zwar auf Basis der Gesetze die in Deutschland herrschen, Flüchtlinge dürfen nicht arbeiten. Sie haben also keine Wahl als dem Staat auf der Tasche zu liegen. Ein weiterer Fakt ist die „Residenzpflicht“ d.h. Flüchtlinge dürfen sich von dem ihnen zugewiesenen Ort nicht zu weit entfernen. Dies erschwert eine Integration ungemein und ist in einem freien Land wie Deutschland ein Unding. Fakt ist auch, wenn Flüchtlinge kriminell werden sitzen sie schneller im nächsten Lufthansa-Flieger in ihr Heimatland als sie gucken können. Flüchtlinge haben also gar kein Interesse daran kriminell zu werden, außer die Zustände zwingen sie dazu. Doch was sind das für Zustände, die einen Menschen, der sein Leben aufs Spiel setzte nach Deutschland zu kommen, dazu verleiten dieses wieder aufs Spiel zu setzen. Es sind ähnlich menschenunwürdige Zustände wie die, aus denen die Flüchtlinge flohen. Asylantenheime sind dreckig, die Menschen werden zusammengepfercht, die Ausstattung ist eine Schande für ein Wohlstandsland wie Deutschland, jeder zweite deutsche Sperrmüll gibt wohl eine bessere Ausstattung her. Ein weiterer Umstand, der das Ganze noch verschlimmert, ist die ewige Bearbeitungszeit eines Asylantrags in Deutschland und die fadenscheinigen Gründe, mit denen die Flüchtlinge abgelehnt werden.
Es gibt ganz klare Regelungen, ab wann jemand ein Recht auf Asyl hat. Diese Regeln werden allerdings bis zu ihrem äußersten eingeschränkt, damit es prinzipiell nur auf die zutrifft, die direkt den Tod zu befürchten haben. Ein gutes Beispiel dafür sind die Fälle Manning, Snowden und Assange. Alle 3 sind als politische Flüchtlinge zu bezeichnen. Sie haben von ihrem Verfolger größeres Leid als andere zu erwarten. Die Gewährung von Asyl, wäre also konsequent, abgesehen von der Sinnhaftigkeit dessen.
Dabei könnten wir so viel gewinnen. Kulturelle Vielfalt ist etwas wunderbares, gerade wir „Deutschen“ sollten das wissen. Denn was ist denn „Deutsch“? Seit wann gibt es uns „Deutsche“?
Deutschland gibt es erst seit der Reichsgründung 1871 durch Otto von Bismarck. Von langer Tradition kann also in diesem Fall nicht gesprochen werden. Vorher war „Deutschland“ ein Flickenteppich unterschiedlichster Fürstentümer mit unterschiedlichen Bräuchen. Was sie einte war die Sprache, eine zumindest ähnliche Sprache. Doch das deutsche Gebiet war schon immer von Immigration geprägt. Ob das nun im Römischen Reich so war, wo Immigration natürlich und erwünscht war oder im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Auf deutschem Gebiet vermischten sich schon immer die unterschiedlichsten Kulturen und Bräuche um etwas Großartiges zu schaffen. Ein Land in dem viele Menschen leben möchten. Wo nehmen wir das Recht her anderen das zu verweigern? Und woher kommt dieser starke Wille, alles andere auszugrenzen, unsere „deutsche Kultur“ zu schützen anstatt wie bisher so weiter zu machen wie schon immer – Integrieren. Bis jetzt waren die Menschen auf deutschem Boden damit doch sehr erfolgreich.
Trotzdem, die Angst ist da. Angst um das „Zigeunerschnitzel“, Angst um das „Sankt Martins“ fest, um „Grüß Gott“ und um religiöse Symbole in der Öffentlichkeit.
Religion gehört zur Vielfalt. Sie gehört in den persönlichen Bereich. Natürlich ist unsere Kultur christlich geprägt. Das bedeutet aber nicht, dass hier nur das Christentum eine Berechtigung hat. Religion kann etwas so schönes, zusammenschweißendes sein, eine Stütze die Halt gibt. Doch genau so kann Religion trennen und fürchterliches hervorrufen, wenn sie aus den falschen Motiven heraus benutzt wird um Menschen zu beeinflussen. Wir Christen können ein Lied davon singen, brachten wir doch Jahrhunderte lang regelmäßig Leid über den Asiatischen Kontinent. Genauso wie uns nun Leid erfährt durch radikale Extremisten. Doch man darf nie aus den Augen verlieren, dass Radikalität nicht einfach da ist. Sie entsteht aufgrund von Verzweiflung, schlechten Bedingungen, sie benötigt einen Nährboden auf dem sie gedeiht. So waren die Umstände in der Weimarer Republik der Nährboden für den Nationalsozialismus und so sind verschiedene Umstände im Mittleren Osten es heute. Dies rechtfertigt Extremismus in keiner Form – hilft aber zu verstehen. Kein Mensch wird radikal geboren, er wird radikalisiert. Um die Brücke zurück zur Religion zu schlagen: Da sie so etwas gefühlvolles, etwas so persönliches ist, hat sie im öffentlichen Raum nichts verloren. Wir sind ein säkularer Staat, eine große Errungenschaft der Aufklärung. Diese Säkularisierung hat überwiegend Vorteile für eine Gesellschaft. Die Meinungsfreiheit ist ein Teil davon. Denn wo keine staatliche Religion, da kann jeder seine Überzeugung äußern! Und so ist es wichtig, dass Gefühle nicht verletzt werden. Ein Miteinander ist bedacht auf gegenseitigen Respekt. Dies schließt die religiösen Gefühle anderer Menschen ein. An dieser Stelle kommt sicher der Einwand: „Die müssen ja nicht hier her kommen!“ Doch schaut euch um! Auf deutschem Boden sind unterschiedliche Religionen beheimatet. Das Heidentum hat hier lange vor dem Christentum seine Wurzeln geschlagen, das Judentum, das Christentum in unterschiedlichen Ausführungen und Auslegungen und hier beginnt die Toleranz und Akzeptanz doch schon, genauso wie das Verletzen. Die Protestanten bilden Jesus Christus nicht am Kreuz ab, die Katholiken schon. Wieso dann nicht einfach Religiöse Symbole aus dem Öffentlichen Raum verbannen – wem wird dadurch geschadet? Wird irgendjemand dadurch an der Ausführung seiner Religion gehindert? Nein! Alle können nun gleich frei und unberührt ihre persönliche Religion praktizieren.
Das Sankt Martins Fest wird verboten! Das Zigeunerschnitzel! Ich darf nicht mehr „Grüß Gott“ sagen!
Schwachsinn! Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Medien bauschen auf. Sie wollen schließlich etwas zu berichten haben. Da hat eine KITA statt Sankt Martins Fest „Sonne Mond und Sterne Fest“ in einen Elternbrief geschrieben, weil dieser Begriff sich in der KITA seit 1998 durchgesetzt hat, aufgrund einer Suppe mit „Sonne Mond und Sterne Nudeln“. Welch ein Schwachsinn daraus solch einen Aufriss zu machen. Welch ein Wahn, dass die Eltern gleich an die Presse, statt zur KITA gerannt sind. Und natürlich hat ein geltungsbedürftiger Politiker seine Chance gewittert in die Medien zu kommen und spricht von einem Verbot. Das bedeutet aber weder, dass es wirklich ein Verbot geben soll, noch dass die Linke als Partei dies fordert oder vorantreiben möchte, noch dass kein Sankt Martin mehr gefeiert wird. Die Moslems finden das Fest genau so toll wie wir, es ist schön Kinder mit Liedern und Laternen zu sehen und die Geschichte des Sankt Martin ist eine moralisch schöne Geschichte.
Kulturelle Vielfalt! Das Schöne des anderen mitnehmen!
Ähnliches beim Zigeunerschnitzel. Ja, diese Speise heißt bei uns so. Bei uns hieß es aber auch mal „Reichskristallnacht“ statt „Reichsprogromnacht“ und „Negerkopf“ statt „Dickmann“. Nur weil Begriffe sich etabliert haben, müssen sie nicht richtig sein. Es geht um Feingefühl im gegenseitigen(!) Umgang miteinander. Der Zentralrat der Sinti und Roma – das ist die richtige Bezeichnung für „Zigeuner“, sagte selbst, dass es wichtigere Probleme als eine Soße gäbe. Es geht nicht darum, dass ihr liebe Leser, Zigeunerschnitzel nicht mehr sagen dürft. Es geht darum ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass das Wort Zigeuner verletzend ist, eine Beleidigung. Man sagt ja auch nicht mehr „Negerkuss“ oder „Mohrenkopf“ obwohl sich jeder bewusst ist, dass diese Begriffe im normalen Sprachgebrauch noch Anwendung finden.
Verletzende Sprache verletzt echte Menschen!
Das Zigeunerschnitzel soll also, wenn möglich, auf der Karte umbenannt werden. Glauben Sie mir, jeder Wirt wird wissen, was sie wollen, wenn sie ein „Zigeunerschnitzel“ bestellen. Allerdings wird dieser Begriff langsam verschwinden und das ist nicht schade oder bedauernswert, das ist Wichtig wenn man Rücksicht aufeinander nimmt. Und jeder der sagt, aber das ist unsere Kultur, soll mal nach Frankreich auswandern. Gefällt es, als Barbar oder Kartoffel betitelt zu werden? Nein? Fühlen Sie sich verletzt? Aha! Da liegt des Pudels Kern.
Beleidigungen egal gegen wen, gehören aus der Sprache getilgt, dies sollte unter Berufung auf Artikel 1 des Grundgesetzes Konsens sein, denn Beleidigungen bereichern eine Kultur nicht, geschweige denn das Zusammenleben. Besonders dann nicht, wenn sie auf Diskriminierung von Minderheiten abzielt.
Idioten gibt es überall!
Und immer wieder die Hetze gegen Moslems. Wie ich schon sagte, viele Probleme sind Hausgemacht. Doch gibt es immer und überall Extremisten. Die, die eigene Ziele verfolgen, sich einer Ideologie unterworfen haben. Misst man an ihnen eine ganze Gruppe Menschen? Falls ja, müssen wir uns auch für immer an den Nazis messen lassen. Nein, das kann es also nicht sein. Es gilt diesen Extremisten entschieden entgegen zu treten, ohne dabei auf die friedliche Mehrheit zu treten. Miteinander statt gegeneinander. Nur weil eine Muslimische Frau christliche Sexsklaven für muslimische Männer fordert, bedeutet dies noch lange nicht, dass die Mehrheit der in Deutschland lebenden Moslems dies auch tut. Nur weil es Menschen gibt, die aufgrund von Geburtenraten auf die Idee kommen, man könne propagieren, dass die Moslems die Christen zahlenmäßig überrennen werden, bedeutet das nicht, dass dies das Ziel ist. Und selbst wenn, dann ist das der natürliche Lauf der Dinge, die Welt wird sich verändern, genießen wir sie, mit ihren Veränderungen. Denn, gesetzt dem Fall es sollte so sein, wird dies keine Entwicklung von heute auf morgen sein. Es wird Jahrhunderte dauern und der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier, es wird keinem etwas ausmachen und alle können glücklich und zufrieden weiter leben. Wir haben was die Zukunft betrifft viel akutere Sorgen, bevor die „Islamisierung des Westens“ soweit sein sollte, sind wir alle am Klimawandel zugrunde gegangen. Ich bin selbst in einer Stadt groß geworden, mit dem prozentual höchsten Ausländeranteil Deutschlands, Offenbach am Main. Hier lebe ich immer noch und bin glücklich. Dabei komme ich aus einer gut bürgerlichen Familie in einem der „schönen“ Vororte. Ich ging allerdings in der Innenstadt, dem sozialen Brennpunkt, zur Schule. Natürlich machte ich dort nicht nur positive Erfahrungen, doch die negativen, konnte ich nie auf alle ummünzen. Es waren einzelne Arschlöcher und Kriminelle, In- wie Ausländer. Ich lernte Integration also „von klein auf“ und bin meiner Schule dadurch sehr dankbar. Auch wenn, der Vollständigkeit halber, dazu gesagt werden muss, dass es ein Gymnasium war und ich damit nicht mit den extremen sozialen Konflikten in Berührung kam.
Die Stadt lebt!
Doch die Stadt funktioniert, sie lebt, sie atmet. Sie hat ihre Schwierigkeiten und ihren Charme. Die Probleme, mit Arbeitslosigkeit und Wohnraumknappheit haben nichts mit Immigranten zu tun. Offenbach ist eine ehemalige Handwerks- und Industriestadt die mit der direkten Konkurrenz zu Frankfurt und dem Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft ihre Probleme hat – auch hier hat die Politik versagt, nicht die Menschen die dort leben.
Ein kleiner Wunsch.
Ich sollte endlich zum Schluss kommen, doch genauso wie Integration kein Ende hat, finden leider auch die aktuellen Negativbeispiele über die Stimmung in Deutschland kein Ende. Jeden Tag könnte ich weiter schreiben, über die Hetze gegen eine Obdachenlosenzeitung in Münster, obwohl sie nur Redaktionsräume mieten wollten, über Nazis in Berlin-Hellersdorf, über Abschiebungen, die Liste lässt sich weiter unendlich fortführen. Doch ich möchte einen Wunsch an jeden richten, der diesen Text bis hier her gelesen hat. Schaut euch um, seht das positive am Leben, erkennt das wir alle nur Menschen sind und das wir schon immer erfolgreicher und glücklicher sind, wenn wir zusammenarbeiten. Nehmt euch an der Hand und lasst uns in eine Welt gehen, in der es egal ist, wo man her kommt. Bis dahin gilt weiter: „Denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht!“ – Heinrich Heine











