Planungsrunden
Berthold Brecht sagte zum Thema Plan: „Ja, mach nur einen Plan, sei ein großes Licht. Und mach dann noch einen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht.“ Und genau das ist auch in vielen Unternehmen das Problem. Eine Planungsrunde verfolgt die Planungsrunde. Es gibt Jahrespläne, Quartalspläne, Wochenpläne. Und dann Planabweichungen. Abweichungen vom Jahresplan, vom Quartalsplan. Korrigierte Pläne ersetzen Nachplanungen. Detailpläne und „Forecasts“. Rollierende Pläne werden in Planungsrunden dann besprochen und Abweichungen eingefügt oder analysiert. Was dabei irgendwie übersehen wird, ist die Tatsache, daß mit einem Plan noch kein Stück produziert wurde und noch keine einziger Euro oder Cent verdient wurde. Und da die vielen Planungsrunden nicht gerade mit Niedriglöhnern besetzt sind, macht es die Sache noch etwas problematischer. Denn nicht nur, daß diese Planungsgeschichten damit sehr teuer sind. Diese Leute haben doch auch andere Aufgaben im Unternehmen. Controller, Geschäftsführer, Vertriebsleiter usw. vernachlässigen in dieser Zeit ihre Aufgaben. Kurz: je mehr geplant wird, desto schlechter wird ein Unternehmen geführt.













