Festival-Mediaval XV 2024
Is it that time of the year again? The months after Festival-Mediaval, when everything gets grey and darkened out there? Well, we can help you a bit against that! Today, Livehörnchen presents her big Festival-Mediaval XV report – and it's going to be a tiny bit different from her previous writings here... Read on in German about our experiences in Selb this September!
Festival-Mediaval XV - the team
Festival-Mediaval XV – das 15-jährige Jubiläum
Dieses Jahr war das Festival-Mediaval nicht nur die 15-jährige Jubiläumsausgabe, sondern für Zouberi und mich auch eine ganz neue Herausforderung. Bisher waren wir als externe Presse vor Ort – 2024 erstmals als offizielles Social-Media-Team des Festivals. Deswegen ist dieser Bericht auch ein klein wenig anders geschrieben als die bisherigen: Und zwar aus unserer Sicht als Mitwirkende, die nicht nur vor, sondern auch auf, hinter und neben den Bühnen zu Gange waren. Freut euch auf einen kleinen Einblick in unser ganz besonderes Festival-Mediaval, auf das wir fast ein Jahr lang hingearbeitet haben.
Trancas' Trabanten, The Beauty and the Bard & Sören Vogelsang
Freitag, 06.09.2024 – das 15. Festival-Mediaval startet
Der erste Festivaltag begann für uns mit einem Presseempfang hinter den Kulissen, während sich vor dem Haupteingang bereits eine lange Menschenschlange bildete – das Jubiläumsprogramm in Verbindung mit bestem Wetter zog so viele Besucher und Besucherinnen an, dass kurzerhand ein paar Orks und andere Mitwirkende die Wartenden an der Straße bespaßten. Noch vor der offiziellen Eröffnung gab es im Aktionszelt eine Autogrammstunde mit In Extremo – wer die Mittelalter-Rocker dort verpasst hatte, konnte sie abends nochmal auf der Bühne erleben. Bei der traditionellen Eröffnungsrede von Veranstalter Bläcky warf eben dieser seine CD-Sammlung aus 15 Jahren ins Publikum, woraufhin dann das Bühnenprogramm startete.
Festival-Mediaval XV - medieval fair
SeeD aus den Niederlanden durften auf der Schlossbühne bei strahlendem Sonnenschein mit ihrem Pagan-Folk den Nachmittag unterhalten. Die ideale Mischung für alle, denn die Klänge konnten sowohl feiernd und tanzend als auch ruhig im Schatten sitzend oder umherstreifend genossen werden und mit „Wild Things“ brachte die Band sogar einen brandneuen Song mit auf den Goldberg. Um alles mitzubekommen, konnte man leider nichts komplett sehen und so machten wir uns noch während SeeD auf den Weg zum nächsten Programmpunkt.
Mit einem kleinen Abstecher zur Theaterbühne, wo Basseltan gerade ihre Kunststückchen vollführten und zur neuen, großen Bühne im Hafenviertel, auf der Reikas Tanz zum Mittanzen einlud, kamen wir an der Burgbühne an und erblickten bereits Corvus Corax. Die Könige der Spielleute standen schon mehrfach auf den Goldberg-Bühnen, darunter sogar beim allerersten Festival-Mediaval – mit den unterschiedlichsten Sets. In diesem Jahr sollte es mal wieder das klassische Corvus-Corax-Programm sein, bei dem das Publikum sogar zum Rudern kam. Ganz besonders war für mich, dass ich bei diesem Konzert zum ersten Mal hinter der Band herumhüpfen durfte, um Social-Media-Content zu erstellen. Besonders war es aber auch für zwei Neuzugänge in der Band, die zum ersten Mal Mediaval-Luft schnuppern durften. Gerade noch rechtzeitig schafften wir es danach zum Literaturzelt am anderen Ende des Geländes, wo wir noch ein bisschen der Lesung von Sophia und Tommy Krappweis lauschen konnten.
Nach einem kleinen Schlenderer über den Markt und leckerem Burger auf der Gastromeile zog es uns dann auch schon zur Schlossbühne – für die Headliner-Show von In Extremo. Diese versprach laut und actionreich zu werden, denn der Fotograben war leider tabu, was auf einiges an Pyrotechnik hindeutete. Fast durchgehend wurde das Publikum mit einer imposanten Lichtshow, Feuer- und anderen Pyro-Einlagen zum Feiern animiert – auch wenn die Kanonenknalle einigen doch arg laut vorkamen. Währenddessen spielten die Berliner eine bunte Mischung an Songs aus ihrer Anfangszeit, zeitlosen Klassikern, und neuen Stücken vom kurz bevorstehenden Album „Wolkenschieber”.
Wem In Extremo zu laut war, der konnte zur gleichen Zeit auf der Theaterbühne den Schlafliedern von Gabria lauschen, die mit Unterstützung mehrerer Gastmusikerinnen ihr CD-Release zu „Day Is Done” feierte. Für den musikalischen Abschluss sorgten an diesem ersten Festivaltag die Pyrates! auf der Bühne im Hafenviertel, wo sich zu später Stunde zahlreiche Piraten versammelten, wild tanzten, Shanties sangen und es sich an der Kokosnussbar gut gehen ließen. Das Finale des Freitags war die LED-Show von Kahira mit anschließender Feuershow, bei der sich Ad Absurdum und Forzarello die Ehre gaben. Wie gesagt, kann man auf dem Festival-Mediaval unmöglich alles sehen – aber wir haben wirklich unser Bestes gegeben, um möglichst viel zu besuchen. Neben dem Programm auf den großen Bühnen bietet das Festival jeden Tag auch ein riesiges Rahmenprogramm aus Kleinkunst, Zauberkunst, Lesungen, Workshops und anderen Specials.
Festival-Mediaval XV - the audience
Samstag, 07.09.2024 – der längste Festivaltag
Nach einer kurzen Nacht startete der zweite Tag standesgemäß mit den Auftritten zum Rock-Award auf der Theaterbühne, bei denen uns zuerst ein paar wilde Gestalten mit eindringlichen Gesängen in ihren Bann zogen (Totentanz Strumpfsockig), danach klassischer Mittelalter-Rock das Publikum zum Tanzen brachte (In Ora Mundi) und zu guter Letzt die Sturmvögel freigelassen wurden (Lautenmann). Wer Publikum und Jury (und uns) überzeugt hat: Später mehr dazu. Während der Award-Auftritte war auf dem restlichen Gelände auch schon einiges los, sodass wir zwischendurch mal kurz ins Märchenzelt huschten, wo Miss History aus ihren Kinderbüchern vorlas. Zuckersüß, wie die Kleinen lauschten und ein paar Krönchen anprobierten. Nach dem letzten Award-Auftritt ging es für uns auch schon hoch zur Schlossbühne, wo Bernstein & Ebenholz ihren letztjährigen Sieg beim Spielleute-Award nochmal richtig auskosten konnten – in Begleitung von Maria Nikola an der Harfe.
Weiter ging es zur Burgbühne, auf der unsere Freunde von Darth Polly mit einem besonderen Konzert aufwarteten – in Begleitung von Admiral Ulf und Arzi von den BlackbeerS, die instrumental begleiteten. In der glühenden Hitze vor der Bühne wurde ebenso gefeiert und getanzt wie in den hinteren Schattenbereichen und der folkig-rockige Sound blieb noch lange im Ohr. Wieder an der Schlossbühne angekommen, konnten wir Pyrolysis lauschen, bei deren Auftritt die üblichen Verdächtigen ausgelassen tanzten, während sich andere im Schatten tummelten, um die Klänge auf sich wirken zu lassen. Das Konzert war für uns leider viel zu kurz, weil wir nach nur wenigen Songs schon weiter mussten, doch nahmen wir die energetische Stimmung noch mit auf den Weg.
Der nächste geplante Stopp war beim Living Chess, das der Verein Die Hundlinge e.V. jedes Jahr ausrichtet – doch kamen wir leider zu spät, da die Schachpartie schon vorbei war. Also kurz durchatmen und weiter Richtung Hafenviertel, wo Rob van Barschot sein Baraguda Project darbot. Die sanften Trommelklänge boten Gelegenheit zum Rasten, eine kleine Auszeit am Teich. Fürs Auge hatte Rob neben seinen Instrumenten Tänzerin Sophie und Kelvin Kalvus mit an Bord, die einzeln und gemeinsam die Musik optisch untermalten. Zu Minotaurus ging es dann wieder hinunter zur Burgbühne – die Band feierte ihren 30. Geburtstag gemeinsam mit dem 15. Jubiläum des Festival-Mediaval. Danach konnten wir kurz einmal beim Simultan-Schachturnier vorbeischauen, wo konzentriert gegen Schachprofis gespielt wurde.
Während Tommy Krappweis mit seiner Band Harpo Speaks!! das Hafenviertel übernahm (unter anderem mit dem Bernd-das-Brot-Tanz, den wir leider nicht live erlebt haben), mussten wir auch schon zurück zur Schlossbühne, wo es gleich sehr piratig zugehen sollte: „The BlackbeerS feat. Pyrates!” hieß das Ganze. Die BlackbeerS betraten die Bühne, während Sänger und Captain Willy Wanker und Pyrates!-Sänger David die Fahnen zum Gruße schwenkten. Anfangs war es noch ein BlackbeerS-Konzert, wie man es kannte: Laut, versoffen und voller Mittelfinger. Die Piratenparty begann, als die Pyrates! nach der zweiten Hälfte dazu kamen und eskalativ wurde es dann spätestens bei „Chicken On A Raft”, als Bands und Publikum gleichermaßen die Arme schwangen und mitsangen – hätte ich nicht das Handy halten müssen, hätte ich mich sicher auch anstecken lassen. Direkt im Anschluss konnte ich gleich auf der Bühne bleiben, denn die Verleihung des Rock-Awards stand an. And the winner is: Totentanz Strumpfsockig! Die Totentänzer waren übrigens auch unser Favorit und sind ein heißer Tipp fürs nächste Jahr, wenn die Band auf der großen Bühne spielen darf.
Es wurde langsam dunkel und die letzten Programmpunkte standen an. Zunächst ging es zur Burgbühne, wo nach langer Zwangspause endlich wieder Schandmaul auf der Bühne zu sehen war. Sänger Thomas, der aufgrund einer Krebserkrankung lange außer Gefecht war, konnte endlich wieder auftreten – allerdings vorerst leider noch nicht als Sänger und so hatte die Band Georgij Makazaria (Ex-Russkaja) mit dabei, der den Gesang übernahm. Zugegeben, Schandmaul klang mit der neuen Stimme sehr ungewohnt, doch das Publikum feierte jeden einzelnen Song enorm. Neben dem Mikrofon gab es aber auch an den Instrumenten (u.a. Geige) eine Vertretung zu vermelden: Shir-Ran Yinon vertritt vorübergehend Saskia, die sich in Babypause befindet – Glückwunsch zu gesunden Zwillingen, die nur eine Woche nach dem Festival-Mediaval das Licht der Welt erblickten.
Für uns ging es weiter zum Headliner-Konzert. Das wohl umstrittenste Konzert auf dem diesjährigen F-M: Lord Of The Lost. Dass LOTL stilistisch nicht auf das Mediaval passen würde und dass die Band den Headliner-Platz zu Unrecht hätte, wurde im Vorhinein offen kundgetan. Bläcky wagte es trotzdem und holte die Hamburger nach Selb – denn zum Jubiläum sollte es ja „special” werden. Lord Of The Lost machten ihre Musik kurzerhand „passend”, indem sie statt ihrer üblichen Rock-Show ein komplettes Akustik-Set spielten, das es so bisher nicht gab (vergleichbar wäre nur das Unplugged Stream Concert während Corona im Jahr 2021). Sänger Chris Harms animierte die Menge immer wieder zum Mitsingen, was bei jedem Song besser funktionierte. Statt harten Moshpits gab es sanftes Moshen und eine „Wall of Love” mit liebevollen Umarmungen, was von der Bühne aus wirklich eindrucksvoll und ergreifend wirkte. Gesungen wurden natürlich einige LOTL-Klassiker wie „Loreley“ und „Blood & Glitter“, aber auch Cover von anderen Bands wurden akustisch zum Besten gegeben (zum Beispiel „Eisblumen“ von Subway to Sally und „Hold On To Me“ von Scarlet Dorn). Trotz aller Kritik war diese exklusive Akustik-Show auf dem Goldberg ein voller Erfolg – es fielen Worte wie wholesome, grandios und herzergreifend. Dieses ganz besondere Konzert und wie das Publikum reagierte, trieb mir sogar ein paar kleine Tränen in die Augen – unvergesslich.
Als Abschluss dieses unglaublich ereignisreichen und magischen Samstags zog es uns nochmal ins Hafenviertel, wo bereits die Lagerfeuer-Session in vollem Gange war. Musiker und Musikerinnen des Festivals saßen gemütlich mit Gästen ums Feuer und sangen gemeinsam – ein voller Genuss. Nach einem kleinen Schlenderer über das Gelände, vorbei an Fackeln und Kerzenschein, verschluckte uns und das Festival schließlich die Nacht.
Festival-Mediaval XV - at night
Sonntag, 08.09.2024 – letzter Festivaltag mit ungeahntem Abschluss
Die Tage waren lang, die Nächte kurz, und so kam der Sonntag schneller, als mir lieb war. Um auch aus diesem letzten Festivaltag alles herauszuholen, waren wir bereits früh auf dem Gelände. Gerade bei der Theaterbühne angekommen, um die Bands für den Spielleute-Award zu sehen, wurden wir zurück ins Backstage geholt – denn die große Schatzsuche wurde gelöst! Über alle drei Tage wurden Tafeln mit kniffligen Fragen zum Festival-Mediaval verteilt, aus denen man mithilfe des Programmbuchs die Lösung herausfinden musste. Einige Besucher und Besucherinnen haben sich richtig ins Zeug gelegt und ganze Such- und Rätseltrupps erstellt. Mit Erfolg, wie die Gruppe am Sonntag noch vor 12 Uhr unter Beweis stellte. Glücklich und zufrieden nahmen sie die Schatztruhe entgegen und verteilten die Beute untereinander – was für ein schöner Start in den Tag!
Festival-Mediaval XV - the big treasure chest
Für uns ging es dann ganz schnell wieder zurück zum Award, denn etliche Piraten und Spielleute traten an, um den Goldenen Zwerg zu gewinnen. Los ging es mit einer riesigen Mannschaft (Spp & die 7 Generäle), gefolgt von einer Crew, die ihre eigene Bar dabei hatte (Deus Cult) und einer ruhigen, nicht weniger unterhaltsamen Formation (Lichtzeit). Wer Publikum und Jury (und uns) überzeugt hat: Später mehr dazu. Wer uns letztes Jahr beim Rock-Award beeindruckte, war Foggy Dude. Die Tschechen spielten zeitgleich schon auf der Schlossbühne – mit ihrem gut behüteten Goldzwerg an der Front. Der vielstimmige Irish-Folk-Punk wusste das Publikum zu unterhalten, denn es stand kaum ein Bein still. Nach einem wieder einmal viel zu kurzen Besuch trieb es uns weiter zu Thundercrow, wo zahlreiche Gastakteure zu Gange waren. Da wir wie immer schon bald weiter mussten, konnten wir leider nur Tanzeinlagen und Kontaktjonglage sehen, doch aus sicherer Quelle wissen wir, dass noch weitere Gäste wie Rob van Barschot und Marcus van Langen mit dabei waren.
Der nächste Weg führte uns zum ersten Mal an diesem sonnigen Sonntag ins Hafenviertel, wo Hafenmeister Phil gerade das Piratenschauspiel anmoderierte – eine Fortsetzung des Stückes aus dem letzten Jahr. Währenddessen startete bereits das Pen-and-Paper-Turnier mit dem Team Weltherrschaft im Aktionszelt, bei dem wir auf ein paar neugierige Blicke vorbeischauten. Und nachdem wir die Schachpartie am Vortag verpasst hatten, konnten wir nun auch mal beim Living Chess zuschauen – wirklich unterhaltsam, auch wenn man kein Schachfan ist. Musikalisch ging es dann auf der Schlossbühne mit Tomáš Kočko & Orchestr weiter, die wir letztes Jahr schon beim kleinen F-M in Asch (Tschechien) bestaunen konnten. Für viele Besucher und Besucherinnen war die Band eine Neuentdeckung und kam sichtlich gut an.
Festival-Mediaval XV - the pirates theatre
Währenddessen spielten im Hafenviertel die BlackbeerS noch einmal auf und auf der Theaterbühne gaben die Kleinkünstler und -künstlerinnen bei ihrer Varieté nochmal alles. Im Anschluss liefen wir erneut kurz zur Schlossbühne hoch, wo der Goldene Zwerg für die Award-Kategorie der Spielleute verliehen wurde – es war ein knappes Rennen, doch am Ende konnten Spp & die 7 Generäle Publikum und Jury überzeugen und dürfen 2025 auf die große Bühne. Ich huschte dann schnell ins Literaturzelt, wo ich wenigstens ein paar Zeilen aus Florian Schäfers Lesung zu seinen Fabelwesen hören wollte, bevor ich nach einer raschen Marktrunde Zouberi zu den Streunern an der Burgbühne hinterher eilte. Diese feierten beim Festival-Mediaval XV ihr 30-jähriges Bestehen, zu dem sie drei Streicherinnen und viele weitere Gäste aus der Bandhistorie mitbrachten. Das Publikum war hin und weg, tanzte und schunkelte, sang und feierte diesen Geburtstagsauftritt der Streuner.
Nach einer kleinen Essenspause für uns ging es dann um 19:30 Uhr auch schon zur Headliner-Show, die an diesem letzten Abend von Versengold sein sollte. Mit ihrem Festival-Set brachten sie noch einmal richtig Stimmung auf den Goldberg, vom Start mit „Glimmer und Gloria” bis zur „letzten Runde”. Wie immer hatten die Nordlichter einige Highlights für die Fans im Gepäck: riesige Ballons, Koboldhüte und einen Besuch von Malte und Eike im Publikum, um nur ein paar zu nennen.
Gegen 21:00 Uhr – ein aufziehendes Unwetter lag mittlerweile in der Luft – wurde es bei Bläckys Abschiedsrede ziemlich emotional. Es sollte nicht nur ein Abschied des 15. Festival-Mediaval werden, sondern Bläckys Abschied als Gründer und Gesicht des Festivals. Tosender Applaus, Jubelrufe und Dankbarkeit kamen zu ihm auf die Bühne und ihm wurde noch ein Wunsch erfüllt: Ein Abschiedsfoto, wie es die Bands nach ihren Auftritten machten. Danach übergab Bläcky das Zepter des Festival-Mediaval an seinen Nachfolger, Schwiegersohn und Blackbeer Admiral Ulf, der dem Festival neue Frische einhauchen wird, ohne die Magie zu verlieren, die das Mediaval schon immer so besonders gemacht hat. Zum Ende des Abschieds weinte dann auch der Himmel und das 15. Festival-Mediaval war Geschichte. Im Backstage feierten wir anschließend noch das erfolgreiche Jubiläum und wollten den Tag gar nicht hinter uns lassen. Aber zum Glück heißt es wie jedes Jahr: Nach dem Festival ist vor dem Festival!
Festival-Mediaval XV - Bläcky's farewell
Ausblick auf das Festival-Mediaval XVI
Unter neuer Leitung wird das Festival-Mediaval auch im kommenden Jahr wieder stattfinden. Vom 12. bis 14. September 2025 wird der Goldberg in Selb erneut eingehüllt in diese atemberaubend schöne Welt des Mittelalters, der Musik und des Fantastischen. Seid mit dabei, wenn das Festival-Mediaval mit dem Gothic-Special ein hochkarätiges Line-up auf die Bühnen bringt! Angeführt wird dieses von ASP, gefolgt von einem noch geheimen Co-Headliner und Bands wie Wind Rose, Letzte Instanz und The Longest Johns, auf die ich mich ganz besonders freue.
Festival-Mediaval XVI 2025
Tickets sind bereits im hauseigenen Ticket-Shop und bei etix erhältlich – noch bis zum 31.12.2024 zum vergünstigten Frühbucherpreis von 160 Euro (zzgl. Gebühren). Campinginfos und -tickets sind für das neue Jahr angekündigt.
Text by Nadine aka Livehörnchen. Find her on her Instagram or her Website.