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Im letzten Jahrzehnt, als sich die Offshore-Windparks im Vereinigten Königreich ausbreiteten, kam es zu einem beunruhigenden Anstieg der Strandungen von
Bald erreichen die ersten Offshore-Windparks ihr Betriebsende und mĂĽssen rĂĽckgebaut werden. Nur wie? Zur Auswahl stehen: sprengen, schneiden, schrauben.
Nach 20 bis 25 Betriebsjahren erreichen Offshore-Parks ihr Lebensende. Fachleute vom Global Wind Energy Council (GWEC) rechnen bis 2030 mit weltweit rund 200 Gigawatt installierter Offshore-Windleistung. Zum Vergleich: Aktuell stehen rund 20 Gigawatt an Windkraftleistung in den Weltmeeren.
Allein in der Nordsee müssten bis 2023 mehr als 200 Turbinen zurückgebaut werden, heißt es in einer gerade vorgestellten Marktanalyse des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Im Projekt Decom Tools geht es darum, ökologische und innovative Konzepte zum Rückbau zu entwickeln. Im Rückbau von Meereswindfarmen sehen die Forscher Chancen für die Industrie.
Offshore-Windräder bestehen zu 95 Prozent aus Stahl. Hinzu kommen die Rotorblätter. Rausch schätzt ihre Masse auf etwa 30 bis 40 Tonnen glasfaserverstärkter Kunststoffe (GFK). Dann sind da noch rund 500 Liter Schmierfett und Hydrauliköl. Und etwas Elektroschrott wie Kabel, Transformatoren und Schaltanlagen. "Das ist ganz normaler Elektroschrott, ähnlich wie beim Zerlegen einer Straßenbahn", sagt Rausch.
Potenzial, Schwierigkeiten zu machen, haben am ehesten die Rotorblätter. Bislang werden sie meist deponiert. Der einzig derzeit vorhandene Verwertungsweg führt ins schleswig-holsteinische Lägerdorf. Dort betreibt der Baustoffkonzern Holcim ein Zementwerk - und setzt zerkleinerte Rotorblätter zur rohstofflichen und energetischen Verwertung ein. Der Prozess sei ideal, sagt Rausch: "Der Prototyp einer perfekten Verwertung." Denn bei der Zementherstellung brauche man viel Energie, die sei in Form des Harzes in den Rotorblättern vorhanden. Zudem brauche es Quarzsand, der werde in Form der Glasfasern geliefert.
Anders sieht es jedoch aus, wenn Rotorblätter mit Kohlenstofffasern verstärkt sind. Daran hat man auch in Lägerdorf kein Interesse. "CFK lässt sich nicht recyceln", sagt Rausch. Auch die Verbrennung im Ofen sei keine Lösung. "Bei der Verbrennung entstehen sehr dünne, lungengängige Fasern, die Asbest ähnlich sind. Zudem schädigen sie die Elektrofilter der Verbrennungsanlagen."
Bundesregierung will Offshore-Windparks und Ă–ko-Wasserstoff vorantreiben
Zitat: "Wie ein Spinnennetz soll die Vernetzung der Windparks auf hoher See aussehen, damit der Strom immer dorthin fließen kann, wo er gebraucht wird: So beschreibt Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und dort für den Bereich Energie zuständig, die Idee. Die Projekte würden künftig immer aufwändiger und teurer werden. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft sei also ein idealer Aufhänger, um Kooperationen voranzutreiben. Als rein nationale Projekte seien zunächst einmal bis 2030 insgesamt 20 Gigawatt-Offshore geplant. Irgendwann würde der Platz in heimischen Gewässern jedoch knapp. "Und da sind wir uns in Europa alle einig, dass wir das zusammenarbeiten müssen", erklärt Andreas Feicht." Artikel vom 03.01.2020 auf BR.de lesen... Lesen Sie den ganzen Artikel
Bild: Natur in HĂĽlle und FĂĽlle, aber die Spessarter machen nichts draus
Manchmal möchte man laut „Sch……“ brüllen!
Wandern im Spessart - Wenn Natur und Wanderer zu Feinden werden. Trauriges Fazit: 90 Prozent meiner 40 Kilometer langen Tour von Langenprozelten nach Bad Orb gingen ĂĽber hart geschotterte WaldstraĂźen, Teer und sogar Betonwege. Die restlichen zehn Prozent habe ich mir erschlichen, weil ich von markierten Wegen abwich.
Der Spessart gehört der Holzindustrie. Sie hat dieses größte Mischwaldgebiet Deutschland mit einem dichten Netz von hart befestigten Waldstraßen durchzogen. Oder besser gesagt verschandelt. Weiche Pfade sind eine Rarität und werden wie zwischen Lohrhaupten und Lettgenbrunn von Jagdpächtern okkupiert. Auf diese Weise sind schon viele, vormals ausgezeichnete Wanderwege, spurlos verschwunden. Teilweise sogar zugewachsen. Ein ehemaliger Fernwanderweg der früher Lettgenbrunn mit Bad Orb verband, führt heute unbeschildert durch einen Golfplatz. Das Weiterwandern auf einer Autobahnähnlichen harten Piste, die ein wenig an den Raubbau im Amazonasgebiet erinnert, ist reine Glückssache. Wahrscheinlich soll hier ein Windpark entstehen. Nicht einmal einen Grünstreifen mit Sträuchern für Vögel haben die „Kettensägenhelden“ übriggelassen. Biotopschutz geht anders und Nachhaltigkeit allemal. Im Spessart tobt deutlich sichtbar ein Krieg gegen die Natur, die nur noch als Rohstofflieferant dient.  Bereits beim letzten Mal habe ich mich an dieser Stelle tüchtig verlaufen. Lange Rede kurzer Sinn: Wanderer sind im Spessart unerwünscht. Sie bringen zu wenig Profit. Es gibt kaum Lokale, Pensionen oder Übernachtungsmöglichkeiten, zum Beispiel bewirtschaftete Hütten, wie im Pfälzer Wald. Einige Ausflugslokale sind längst aufgegeben, andere stehen vor dem aus. Die Beschilderungen sind teilweise katastrophal. Das bestätigen selbst heimische Wanderer, die vergeblich gegen sture Bürokratie, bornierte Ortsbürgermeister, konkurrierende Vereine, Schotterpisten und Windräder ankämpfen.
Einer dieser hart geschotterten Wege führt von Langenprozelten nach Rieneck. Nach knapp acht Kilometern und noch mal einen durch den beschaulichen Ort endlich Waldboden unter den Füßen! „Fränkischer Marienweg“ heißt der romantische steile, tief in den Wald führende Steig. Weitere Ausschilderung: Rengersbrunn, Rotes und „weißes Kreuz“. Ich denke sofort an „Rammstein“ und fang schon mal an zu singen. „Asche zu Asche-Staub zu Staub!“ Meine gute Laune verflüchtigt sich bereits nach zwei Kilometer. Was auf meiner Wanderkarte noch als idyllischer Waldweg entlang des Spessartkammes eingezeichnet ist, wurde inzwischen zur Holzabfuhrstraße ausgebaut. Und die ist auch noch wegen „Baumfällarbeiten“ komplett gesperrt. Ich fühle mich verarscht. Habe mich gerade 150 Höhenmeter nach oben gequält. Zurück ins Tal? Einen Riesenumweg laufen? Nach zwölf Kilometern hat man für solche bürokratischen Spielchen, die mit etwas Achtsamkeit und einem kleinen Schlenker leicht zu lösen sind, kein Verständnis mehr. Also weiter in Richtung Rengersbrunn. Ganze drei Kilometer kein einziger Holzfäller weit und breit. Dann fast am Ende der Sperrung, vier Stämme am Wegrand (die vor Stunden gefällt wurden) und zwei Holzfäller, die breitbeinig im Weg stehen mich wie Dorf-Cherifs dumm von der Seite anmachen, ob ich das Schild nicht gelesen hätte. Keinen „Guten Tag“ oder „Wo geht’s denn hin?“  So geht man im Spessart mit den wenigen Kurzurlaubern um. Und ich bin sicher kein Einzelfall. Sonst würden – wie zum Beispiel im Pfälzer Wald – hier viel mehr Leute durch die Föhren streifen.
Also was bleibt? Sicherlich, das manchmal schaurig schöne oder gar beklemmende GefĂĽhl viele Stunden durch menschenleeres, einsames Gebiet zu laufen, vorbei an alten bemoosten steinernen Wegkreuzen oder Gedenksteinen. Durch klitzekleine Dörfer mit relativ groĂźen schmucken Barockkirchen und nicht sehr kommunikativen Menschen. Zum Beispiel Rengersbrunn, das „Lourdes des Spessarts“. Neben der Wallfahrtskirche eine Sandstein-Madonna, deren BrĂĽste Wasser spenden. Ein Warnschild – kein Trinkwasser – hat fast Symbolcharakter. Marias BrĂĽste schöpfen aus dem vollen, aber die Bewohner wissen mit dem köstlichen Nass - reines Quellwasser, aus dem schon Barbarossa trank – nichts anzufangen. Was fĂĽr ein frustrierendes GefĂĽhl fĂĽr einen Pilger, wenn er nach zwanzig Kilometer FuĂźmarsch vor so einem Schild steht.  Dabei braucht nur hin und wieder jemand vom Wasserwerk kommen und die Qualität kontrollieren. So wie das oft an den Wald-Quellen von GroĂźstädten geschieht. Warum klappt das in Rengersbrunn nicht? Der Spessart könnte mehr aus sich machen. So verkĂĽmmert er immer mehr zum Rohstofflieferant und Durchgangsgebiet fĂĽr Verkehrsströme… Â
Klaus Lelek

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BrĂĽssel plant Zugriff auf nationale Energienetze
JF: Die EU-Kommission plant einem Medienbericht zu Folge die Kontrolle der nationalen Energienetze. Am 30. November stellt sie ein Maßnahmenpaket vor, mit Hilfe dessen auch der deutsche Stromhaushalt von einer übergeordneten Stellen kontrolliert werden könnte. http://dlvr.it/MkLglW
One of the prettiest #windparks that I've ever been to. #windenergy #windpower #windturbines #windispower (at Wild Horse Wind Farm)
Beispiel Weisenheim am Berg: mit kommunalen Windparks in den Ruin
Beispiel Weisenheim am Berg: mit kommunalen Windparks in den Ruin
Die von oben verordnete »Energiewende« droht für Kommunen zum finanziellen Desaster zu werden. Ein Bürgermeister hat nachgerechnet.
Auf die Folgen macht jetzt der Ortsbürgermeister eines schmucken Weindorfesin einem professionell gestalteten Argumentationsheft aufmerksam. Georg Blaul, ehrenamtlicher Ortsbürgermeister der etwa 1650 Einwohner zählenden Gemeinde Weisenheim am Berg am Rande des…
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