Jeden Tag schenkt uns der Al-Aziz etwas. Dieses Etwas hat eine unermessliche QualitĂ€t. Sei es ein Gedanke oder die Lust zu arbeiten, ein hedonistischer Hauch von Genuss oder die Sonne der (scheinbar) eigenen Disziplin. Ein Ball aus Licht, der wie die Sonne ins Wachen unserer 24 Stunden scheint und uns mit unendlicher Motivation eine gefĂŒhlte Ewigkeit bringt. Sicher, wir reden hier von einer Gebetshaltung, einer Meditation, den ganzen Tag (die Zeit des Wachens) hindurch. Aber es ist mehr wie ein intensiv getrĂ€umter Traum, welcher durch eine göttliche Instanz uns von AuĂen nach Innen, von Innen nach AuĂen, wie durch eine Quelle des - wie soll man es anders sagen - "Lichtes" ernĂ€hrt und unsere Form prĂ€gt. So wie man auf unterschiedlichen BewusstseinszustĂ€nden im Spiegel sein eigenes Gesicht untetschiedlich sieht, so zeigt uns diese wahrhafte Erfahrung nicht nur unser Aussehen, sondern das Aussehen des gesamten Alls nĂ€her. Das ĂŒberfordert einen zunĂ€chst. Das Ego erschrickt vor allem vor der Schönheit in sich. Die HĂ€sslichkeit gibt es in dieser Dimension des Denkens nicht "wirklich". Wir mĂŒssen eher von einer "Lieblichkeit" sprechen, die plötzlich das eigene Wesen und alle Wesen im All durchströmt. Vor allem das eigene Gesicht erhĂ€lt dadurch die Krone der Göttlichkeit, die man ab dieser Erfahrung nicht mehr abnehmen kann. Und so sprechen wir vom Erwachsensein bzw. dem Erwachtsein. Besser trifft es hingegen das Wort "Auferstehung". Um diesen Gipfel einer Generation streiten sich die Regentropfen, Flora und Fauna, weil was dort oben gedeiht ist die höchste Form und damit das "Symbol Gott".