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US-PrÀsident: Obama warnt vor weiteren IS-Attentaten
US-PrÀsident Barack Obama hat vor weiteren AnschlÀgen durch AnhÀnger des IS gewarnt.
WashingtonUS-PrĂ€sident Barack Obama hat vor weiteren AnschlĂ€gen der Extremistenmiliz Islamischer Staat gewarnt. Die Miliz sei zwar in Syrien und im Irak militĂ€risch unter Druck, sie könnte aber weiterhin Attentate verĂŒben, sagte Obama am Donnerstag.
âSie haben gesehen, wie viel Aufmerksamkeit sie mit kleineren Angriffen erhaltenâ, sagte er. âDie Möglichkeit, dass ein EinzeltĂ€ter oder eine kleine Gruppe ein Attentat verĂŒbt, bei dem Menschen ums Leben kommen, ist real.â
Zivilschutzkonzept:Â Neuer Notfallplan fĂŒr Katastrophen und Terror
Zugleich Ă€uĂerte sich Obama zufrieden mit den Fortschritten im Kampf gegen die Miliz in Syrien und im Irak. Die Erfolge der vergangenen beiden Jahre zeige, dass die Gruppe im Kampf besiegt werden könne. âWir sind aber noch weit davon entfernt, Mossul und Rakka zu befreienâ, fĂŒgte er an. Derzeit bereitet die irakische Armee die RĂŒckeroberung von Mossul vor.
Der US-PrĂ€sident kritisierte das russische Vorgehen im syrischen BĂŒrgerkrieg. Die jĂŒngsten Aktionen weckten Zweifel, ob es Russland und Syrien ernst mit Frieden sei, sagte Obama. Die USA seien weiterhin bereit, mit Russland zusammenzuarbeiten, um die Gewalt zu beenden und den Kampf gegen den IS und die radikal-islamische Al-Kaida zu verstĂ€rken. Bislang habe die Regierung in Moskau aber nicht die dazu nötigen Schritte eingeleitet. Er sei sich nicht sicher, ob man Russland oder dem russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin vertrauen könne, fĂŒgte Obama an.
Der AmoklĂ€ufer von MĂŒnchen besorgte sich seine Pistole vom Typ Glock 17 im Darknet, einem abgeschotteten Bereich des Internets. Es gibt Forderungen nach zusĂ€tzlichen Fahndungsmöglichkeiten der Behörden, um den Waffenhandel dort zu verhindern AuĂerdem ist gerade eine neue EU-Richtlinie in Arbeit.
Prognose: Die Fahndung im Internet nach WaffenhÀndlern wird ausgeweitet, aber kein Gesetz geÀndert.
Schon die AmokschĂŒtzen von Erfurt, Winnenden und Emsdetten waren Fans von Computerspielen, die Gewaltakte simulieren. Jetzt trifft das auch fĂŒr den TĂ€ter von MĂŒnchen zu. Bundesinnenminister Thomas De MaiziĂšre wĂŒrde sich des Themas gerne annehmen. Am Wochenende sprach er von einem âunertrĂ€glichen AusmaĂâ von Gewaltverherrlichung im Internet. Verbote hĂ€lt er nicht fĂŒr sinnvoll, wĂŒnscht sich aber eine gesellschaftliche Debatte.
Prognose: Konkrete Ănderungen wird es nicht geben.
Im aktuellen WeiĂbuch zur Sicherheitspolitik haben sich die Koalitionspartner auf den Kompromiss verstĂ€ndigt, dass die Bundeswehr bei gröĂeren AnschlĂ€gen auch ohne GrundgesetzĂ€nderung eingesetzt werden kann.
Prognose: Der Streit geht weiter, eine Klarstellung im Grundgesetz wird es aber mit Sicherheit nicht geben. Im Fall eines groĂen Terroranschlags in Deutschland ist ein Hilfseinsatz der Bundeswehr trotzdem wahrscheinlich.
Diese Forderung wurde bereits nach der Axt-Attacke von WĂŒrzburg erhoben. Die BefĂŒrworter erhoffen sich eine Abschreckung von StraftĂ€tern und eine leichtere AufklĂ€rung. Kritiker fĂŒrchten den Ăberwachungsstaat.
Prognose: Eine Ausweitung der VideoĂŒberwachung ist gut möglich.
In MĂŒnchen waren 2300 SicherheitskrĂ€fte aus ganz Deutschland im Einsatz â allen voran SpezialkrĂ€fte des Bundes und der LĂ€nder. Die Operation stieĂ auf viel Lob. Bundeskanzlerin Angela Merkel nannte die Leistung der SicherheitskrĂ€fte âgroĂartigâ. Eine StĂ€rkung der Polizei hĂ€lt nicht nur die Union fĂŒr sinnvoll. Die SPD hat sich fĂŒr 3.000 zusĂ€tzliche Bundespolizisten ausgesprochen.
Prognose: Die Polizei kann mit VerstÀrkung rechnen.
Russland kĂ€mpft in dem BĂŒrgerkrieg auf der Seite der Regierung von Baschar al-Assad. Derzeit sind etwa 250.000 Menschen in der heftig umkĂ€mpften Metropole Aleppo eingeschlossen.
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