Shabbieha, Schabieha, Shabbiha = volkstĂźmliche Bezeichnung fĂźr bewaffnete, brutale Gangster o. Schwerkriminelle, paramilitärische Milizen im Auftrag des Assad Regimes. Die Liste der nachweislichen Verbrechen ist lang: Greueltaten, Folter, Verbrechen gegen die Menschlickeit, brutalste VerhĂśre, Verhaftungen, MiĂhandlungen, EntfĂźhrungen, Vergewaltigung, VerstĂźmmelung, ErschieĂungskommandos, Mord und Terrorisieren der muslimischen ZivilbevĂślkerung.
Die meisten Shabbihas gehĂśren der schiitischen Nusayri-Sekte an, die syrische Form der Alawiten. Andere Ethnien wie Assyrische Christen und Drusen sind ebenfalls vertreten. Traditionell geschichtlich bedingt besteht ein weiterer GroĂteil der Shabbiha-Milizen aus radikal-schiitischen Terrorkämpfern aus dem SĂźdlibanon, welche von der Hisbollah ausgebildet werden. Die Offiziere der Shabbiha-Einheiten haben oft familiäre Bindungen mit dem Assad-Clan oder werden auch oft als militärische Berater aus dem Iran zu Einsätzen in Syrien gesendet.
Highlights von beispielloser Brutalität dieser Shabbihamilizen sind z.B. die Vernichtung und ethnische Säuberung der Stadt Hama mit  85% ihrer muslimischen Einwohner. Aktuell die Niederschlagung der friedlichen Demonstranten der Syrischen Revolution zu Beginn des arabischen FrĂźhlings. Vor 1-2 Jahren gelangten Bilder des Grauens vom Mezzah Militärkrankenhaus an die WeltĂśffentlichkeit, welche an die Vernichtungslager des 3. Reiches erinnern (Bilderserie). Die Aufschreie und Rufe nach dem Eingreifen der internationalen Staatengemeinschaft hielten sich jedoch ähnlich wie bei dem Chemiewaffen-Massaker in Ghouta (Obamas âRote Linieâ ), oder den andauernden barbarischen Fassbomben Angriffen auf die ZivilbevĂślkerung sehr in Grenzen und erhielten kaum Bedeutung in westlichen Medien.Â
Anmerkung: Mittlerweile sickern viele der aktiven oder ehemaligen AngehÜrigen dieser Shabbiha Milizen mit der Flßchtlingswelle nach Europa durch. Derzeitiger Stand ist, dass die Gastländer, StrafverfolgungsbehÜrden aber auch die EU-Kommission keinerlei Handlungsbedarf sehen diese Fälle zu prßfen. Der internationale Gerichtshof in Den Haag muss vermutlich frßher oder später unzählige Mitarbeiter einstellen, um wenigstens einige Fälle von Verbrechen gegen die Menschlichkeit abzuarbeiten.