Jeden Freitag um 14 Uhr stellt ein Rabbiner seine Gedanken zur Tora online bei ahavta - Begegnungen vor. Um live dabei zu sein, ist es ganz einfach, sich bei https://ahavta.clickmeeting.com anzumelden.
In diesem Tora-Abschnitt überbringt Joseph seinem Vater „allerlei üble Nachrichten“ über seine Brüder. Jakob liebt den Joseph mehr als die anderen Brüder. Er schenkt ihm einen bunten Rock, ein Zeichen der Herrscherwürde. Darauf konnten die Brüder nicht mehr „freundlich mit ihm sprechen“. Josephs Träume tun ihr übriges dazu. Es heißt: „Die Brüder wurden eifersüchtig auf ihn. Der Vater aber merkte dies.“ Joseph wird von seinen Brüdern in eine Falle gelockt und schließlich als Sklave nach Ägypten verkauft. Die Brüder nehmen Josephs Rock, schlachten einen Ziegenbock und tunken den Rock in das Blut. Sie gehen zu ihrem Vater und erzählen ihm, dass Joseph von einem wilden Tier gefressen worden sei. Jakob verkraftet diese Nachricht nur schwer, zerreißt seine Kleider und trauert um seinen Sohn. Es folgt die Geschichte von Juda. Dieser hat drei Söhne: Er, Onan und Schelah. Er heiratet Tamar, stirbt aber kurze Zeit darauf. Daraufhin bekommt Onan die Tamar zur Frau. Onan aber verschüttet seinen Samen zur Erde und stirbt schließlich ebenfalls. Juda verhindert, dass Schelah die Tamar heiratet. In dieser Zeit stirbt Judas Frau, Schua. Tamar verhüllt sich und verführt Juda, ohne dass dieser wusste, dass es Tamar war. Es entsteht ein Kind (Perez), Juda bestreitet der Vater zu sein, muss es aber schließlich zugeben. Danach setzt sich die Geschichte um Joseph fort. Potifar, ein Hofbedienter des Pharao, kauft Joseph als Sklaven. Trotz aller Umstände steigt Joseph schnell auf, wird sogar zum Verwalter ernannt. Die Frau von Potifar wirft ein Auge auf Joseph, dieser möchte aber keine Affäre. Schließlich behauptet sie aus Wut, dass Joseph sie verführen wollte. Joseph wird nicht nur entlassen, sondern kommt ins Gefängnis, wo er Träume deutet.