Stell dir vor, dass deine Mutter auf dem Tisch liegt, wo die Leichen gewaschen werden. Du faÌngst an, sie mit der kleinen WaÌsche zu waschen, dann faÌngst du an, ihr Haar zu waschen, du gehst mit deiner Hand durch ihr graues Haar, und du erinnerst dich an die Zeiten, als sie dir gegen den Kopf geklopft hat und gefragt, wie es dir geht du erinnerst dich, wie suÌĂ sie war, als du klein warst. Du erkennst, dass dies das letzte Mal ist, dass du deine Mutter in dieser Dunya beruÌhrst, du merkst das deine Mutter sich nicht mehr selbst waschen kann und erinnerst dich daran als sie dich fruÌher gewaschen hat. Du gieĂt das Wasser uÌber ihren KoÌrper und du erinnerst dich an die Zeiten, in denen sie dich gewaschen hat, angezogen und dann das Essen fuÌr dich gemacht hat. Dass sie nachts wach blieb, weil sie sich Sorgen machte, weil du noch nicht zu Hause warst. Und das alles fuÌr dich, weil sie fuÌr dich die ganze Welt aufgeben wuÌrde. Du siehst ihr Gesicht an und wuÌnschst, sie wuÌrde dich ein letztes Mal anlaÌcheln, das letzte Mal ein LaÌcheln, aber vergebens. Du siehst ein blasses und steifes Gesicht, die normalerweise roten Lippen sind jetzt blau geworden. Du erinnerst dich an die kleinen Dinge, die du fuÌr selbstverstaÌndlich hielst, und du erinnerst dich an die Witze, mit denen sie dich zum Lachen gebracht hat, und die Dinge, die du gesagt hast um sie aufzuheitern, aber bevor du das weiĂt, bist du fast fertig. Du beginnst, ihren KoÌrper in ein weiĂes Laken zu wickeln, und es ist Zeit, ihr Gesicht zu bedecken. Du nutzt die letzte Chance, um ihr Gesicht anzusehen und ihr einen Kuss auf die Stirn zu geben, dann bedeckst du ihr Gesicht und du erkennst ,dass du sie in diesem Leben nie wieder sehen wirst. Du traÌgst sie jetzt auf deiner Schulter und erinnerst dich ein letztes Mal, als sie dich auf ihren Schultern trug. Die wichtigste Frau in deinem Leben wird aus deinem Leben genommen. Du begraÌbst sie und wenn du weg gehst, faÌngst du an, dich an die Dinge zu erinnern, die du getan hast, die sie verletzt haben. Die Worte, die du zu ihr gesagt hast. Du denkst an die Zeiten, als du deine Freunde uÌber sie gewaÌhlt hast, deine Frau uÌber sie waÌhlst, deinen Ehemann ĂŒber sie gewĂ€hlt hast, sogar ein Programm, das du gerne ĂŒber sie ausgesucht hast. Du beginnst zu erkennen, dass du eine Tochter/ein Sohn warst, von dem sie mehr verdient hĂ€tte. Du möchtest immer noch einen Moment, um sie zu umarmen und ihr zu sagen, dass es dir Leid tut. Du möchtest dich bei ihr fĂŒr die Anstrengungen bedanken, die sie fĂŒr dich geleistet hat. Aber es ist zu spĂ€t ..
Wisse, dass dieser Tag kommen wird, bester Bruder und Schwester, fĂŒr einige ist dieser Tag bereits da, lass diesen Tag kein Tag des Bedauerns sein! Nutze deine Zeit, um sie mit deiner Mutter zu verbringen, denn sie hat das Recht auf dich!