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Loyle Carner ft. Rebel Kleff - No CD [Audio]
Loyle Carner dropped a poignant snapshot life with no pâs with âNo CDâ, a track that reminds listeners that stories matter more than formats. Released in 2017 as part of his debut album Yesterdayâs Gone, âNo CDâ showcases Loyle and Rebel Kleffâs lyrical honesty and smooth flows, underscoring their need to collect music and referencing the artists they sample. The song was issued through AMFâŠ
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Yup
It's a vibeeee
https://ift.tt/2kOhVIF "NO CD" by Loyle Carner, Rebel Kleff is a banging tune. I stuck it on my 2019 playlist https://ift.tt/2YdI2wY

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Warum ich keine CDs (oder Platten etc.) (mehr) kaufe
Ja, ich bin eines dieser Download - Opfer. Ich höre Musik eigentlich ausschlieĂlich nur noch digital. HauptsĂ€chlich mp3, oder das höherwertige flac Format. (Wo ich aber wenn ich ehrlich bin, auch mit gutem Kopfhörer kaum einen Unterschied höre)
Streamingdienste wie Spotify und Deezer nutze ich auch, allerdings hauptsĂ€chlich zum Entdecken neuer Musik oder wenn ich mal nen Ohrwurm hab. Mann was hab ich so schon fĂŒr Perlen entdeckt die ich sonst garnicht kennen wĂŒrde⊠Aber in Sachen Features hĂ€ngen die Streamingdienste den Lokalen Dateien und Programmen Wie Foobar2000 und PlayerPro einfach um Lichtjahre hinterher! AuĂerdem bin ich so ein Tagging Freak. Ich passe so viele Cover an und editiere selbst. Allerfeinste Ordnung muss das sein. Und ein hĂ€ssliches Bild kann man bei Spotify nicht einfach austauschen. Oder die Rechtschreibung anpassen. Warum zum Donnerknispel werden alle englischen Titel groĂ geschrieben?! -,-
Aber das nur am Rande, denn eigentlich soll es hier um die gute alte CD gehen. FĂŒr die JĂŒngeren: Das waren diese kleinen silbernen Scheiben wovon man im Mittelalter Musik gehört hat. Davor gab es auch noch kleine aufgerollte TonbĂ€nder in PlastikkĂ€stchen, die Kassetten. Damit bin ich aufgewachsen. Totale Steinzeit, ich weiĂ. Als Kind bin ich vorm Radio geklebt und hab aufgenommen. Und das noch bis vor so knapp 10 Jahren! Ja,- meine Eltern waren nie besonders fortschrittlich was Technik betrifft - so wuchs ich bis in die 2000er mit Kassetten auf.
Irgendwann, da war ich glaub ich ca. 10 Jahre alt, da wollte ich meine erste eigene CD. FĂŒr einen LieblingssĂ€nger konnte ich mich schon damals nicht entscheiden, da wurde es eine BRAVO CD! Jaja, lacht ruhig,- ihr habt sicher auch eure JugendsĂŒnden. Wobei, auf der Bravo Hits von 2006 waren ja noch einige ziemlich gute Lieder, da waren die Charts noch nicht so unertrĂ€glich wie heute.
Irgendwie hab ich von da an stĂ€ndig solche Mix-CDs gekauft. Ich hab mir CDs gekauft mit Liedern die ich schon lĂ€ngst hatte, auf Kassette. Ich hab mir teilweise CDs nur wegen einem Lied gekauft. Einmal hab ich auch eine wegen einem Lied einer SĂ€ngerin gekauft, von der ich ein anderes Lied cool fand und das auf der CD nicht kannte, aber dachte das ist bestimmt auch cool. War es dann aber nicht. Ich hab in meinen jungen Jahren so viel Schrott gekauft, wo mir manchmal nichtmal ein viertel gefallen hat. Oder ich hab halt was wegen nur ein oder 2 Liedern gekauft. Der Rest war dann Schrott den ich nie anhöre, und ich hatte, gerade bei diesen Compilations so viele Lieder doppelt und dreifach. Im Nachhinein habe ich so manchen Kauf bereut, und ich Ă€rgere mich bis heute was fĂŒr einen MĂŒll ich teilweise unterstĂŒtzt habe.
Wahrscheinlich kommt es wohl genau da her, dass ich so pingelich geworden bin was den Kauf von CDs angeht. Damit ich mir heute noch ein Album auf CD kaufe, muss ich es schon sehr lieben. Es muss quasi perfekt sein! Ich weiĂ, meine Anforderungen sind eigentlich untragbar hoch, denn fĂŒr mich ist generell nie etwas gut genug. Und wenn es nicht gut genug ist, dann kauf ichs nicht. Da reicht es schon, wenn auf einem Album ein Lied ist was ich absolut nicht leiden kann. Das ist ein No Go! Ich will kein Geld fĂŒr ein Lied kaufen was ich hasse und nie anhöre. Das ist ja gerade das schöne an Downloads, da kann man sich selbst zusammenstellen was man mag, man ist nicht gezwungen jedes Lied auf dem Album zu kaufen (zumindest meistens). Gut, wenn die CD reduziert ist, kann ich das doofe Lied ja eigentlich abziehen. Aber dennoch steht es dann da drauf. Und manchmal gibt es Titel, die will ich einfach nicht im Regal stehen haben! Reduziert hin oder her. ⊠Wenn es nur ein Lied ist das mir nicht gefĂ€llt, geht ja noch. Aber meistens gefallen mir gleich mehrere nicht. Ich hab zwar keine Lieblingsband oder so nen Kack, aber selbst bei denen die ich âam liebstenâ höre gefĂ€llt mir meist nur so die HĂ€lfte! Die Anzahl der Alben die ich ganz hören kann ist verschwindend gering. Ich weiĂ, ich bin nur am nörgeln und hab ĂŒberall was dran auszusetzen. Ich glaube, ich hate sogar die Dinge die ich gut finde. Jetzt kommt mir nicht mit âin manches muss man sich erst reinhörenâ und âes ist ein Gesamtwerkâ - bevor ich was kaufe höre ich es sowieso alles erst dutzende Male an, manches muss man auch erst mehrfach hören. Und das tue ich, nĂŒtzt aber auch meistens nix.
Nun ist so eine CD aber auch was zum anfassen. Und ja, ich verstehe den Charme des Ganzen. Bei Platten ist das Ganze durch ihre enorme GröĂe ja noch schlimmer. Ich mag es eine CD in den HĂ€nden zu halten, durch das Booklet zu blĂ€ttern. Da kommt einem die Musik gleich viel lebendiger, nĂ€her und hochwertiger vor. Als hĂ€tte man sie vor sich sitzen. Und genau wie bei der Musik selbst, bin ich auch bei ihrer Verpackung total pingelich! Gerade deswegen kauft man sich doch die CD,- um sie anzusehen und in den HĂ€nden zu halten. Wenn die nicht schön genug ist - ein No Go! Es reicht schon aus wenn ich das Coverbild hĂ€sslich finde oder irgendwas daran auszusetzen hab. Sicher könnte ich es einfach ĂŒberkleben, aber das ist ja nicht der Sinn der Sache! Das Booklet ist mir ebenso wichtig. Ich informiere mich jedesmal vorher im Internet genau wie es aussieht. Dank YouTube Unboxings und diversen Coverseiten wird man da auch schnell fĂŒndig. Wenn das Booklet ein hĂ€ssliches Design hat, mit irgend welchen Bildern was nicht stimmt, oder mir halt sonstwas nicht in den Kram passt, ist das fĂŒr mich schon grund genug die CD nicht zu kaufen. Und dann wĂ€re ja noch die Sache mit den Texten. Mir ist schon öfters aufgefallen, dass die Texte im Booklet nicht mit dem ĂŒbereinstimmen was gesungen wird. (Jon Bon, Iâm looking at you!) Und sowas geht einfach gar nicht! Lesen die sich das nicht vor Release nochmal durch? Ich rede hier nicht von kleinen Tippfehlern hier und da, sondern von völlig falschen Inhalten! Endweder man lernt den zu singenden Text richtig und singt ihn auch richtig ein, oder das Ganze wird dann halt nochmal umgetextet. Aber sowas schlampiges ist einfach völlig daneben! Wenn auf der offiziellen Webseite nicht die richtigen Texte stehen ist ja schon ĂŒbel genug, aber offizieller als im CD Booklet geht es nicht, wenigstens da sollten sie doch stimmen. Wer es nicht gebacken kriegt die passenden Texte zu drucken, sollte das mit den Lyrics im Booklet lieber ganz sein lassen!
Worauf ich auch achte, sind die Personen von denen die Musik kommt. Wer mir unsympathisch ist, oder was fĂŒr mich verwerfliches getan hat, oder einfach ein richtiges Arschloch ist, kann ein noch so gutes Album rausbringen, ich werde sojemanden nicht unterstĂŒtzen! Leider sind die Meisten BerĂŒhmten richtige Arschlöcher die nur ScheiĂe bauen, je berĂŒhmter desto schlimmer! Es gibt einige, die hör ich zwar mal ganz gern, aber denen gönne ich keinen Cent. Weil es falsche, abgehobene, verlogene und famegeile Menschen sind. Mitunter sind sie kĂ€uflich, oder machen Musik nur fĂŒr den Ruhm und nicht aus Leidenschaft. (Und die die es tun, machen meist schlechtere Musik) Da geb ich mein Geld lieber irgend einem StraĂenmusikant als dass ich es irgend einem Rockstar reindrĂŒcke der eh seinen Hals nicht vollkriegt! StraĂenmusiker geben ihr Geld nur fĂŒr Drogen und Alkohol aus, sagt ihr? Tja, das tun diese ganzen Stars aber ebenfalls! Und mal ehrlich, so eine Taylor Swift verdient wohl in einer Stunde mehr an ihren Zinsen, als wenn ich jetzt all ihre CDs kaufe. âŠ
Das traurige ist, auf so gut wie jedes Album trifft mindestens eines dieser oben genannten Dinge zu. Ich hab wohl viel zu hohe Anforderungen und immer was zu bemÀngeln. Kurzgesagt, ich kaufe mir nur die CDs, wo wirklich alles mit stimmt. Und da gibt es eigentlich keine mehr.
Hinzu kommt noch, dass ich mehr oder weniger gezwungenermaĂen minimalistisch leben muss. Ich wohne noch zuhause und mein Zimmer misst weniger als 9 Quadratmeter. Ich nenne es liebevoll âGefĂ€ngniszelleâ. Und jeder Zentimeter in meinem Schrank ist Wertvoller Platz.
Ich mag ja wie bereits gesagt das GefĂŒhl was in der Hand zu  haben, aber im Endeffelt stehen die CDs dann doch nur rum und verstauben. Alle 2 Jahre hole ich sie raus und schaue sie mir an, mehr nicht. Gehört wird sowieso immer nur die digitale Kopie, soll ja kein Kratzer an das Heiligtum kommen.
Wie ihr seht bin ich Ă€uĂerst wĂ€hlerisch geworden und habe an allem was auszusetzen. Ich sehe nicht ein, den Vollen Preis fĂŒr ein Album voller FĂŒller auszugeben die ich nich mag. Ich such mir lieber jedes Lied einzeln raus und mach mir dann Playlists die ich ĂŒberall hören kann, oder brenn mir gegebenenfalls selber was,- wo auch als Daten CD viel mehr drauf geht. Und digitale Musik ist auĂerdem viel umweltfreundlicher. Keine BĂ€ume die fĂŒr Papier mit falschen Texten sterben mĂŒssen, und kein Plastikabfall.
Ich steh wahrscheinlich wieder allein da mit diesen Ansichten, aber damit kann ich gut leben.
warm up
September 20