Fakt des Tages:
Bei Personen, die sich in sozialen Medien als "kritische Denker" bezeichnen, ist es immer mit dem Denken kritisch.

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Fakt des Tages:
Bei Personen, die sich in sozialen Medien als "kritische Denker" bezeichnen, ist es immer mit dem Denken kritisch.

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The Moon rises - Spacekin áŻâ
The Moon rises, just as I sink
The stars shine bright, I can't even think
The darkness is growing, I am all alone
But somehow alone just feels more like home
My brothers, my sisters, the lights in the sky
So silver so lovely, I'm just
passing by
My wings are so light in the lights of the night
But nothing matters now, as I take
flight.
And I can't even comprehend why...
The vastness is calling
I'll answer, I'll see, I'll seek falling and falling
Oh darkness consume me, I know I belong
now silence this dragon and end my song
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Die Jule und die "everything shower" â eine kritische Analyse
Unser Kind hat zum 1. Geburtstag eine Toniebox geschenkt bekommen. Das sind quasi die Kassettenrekorder der heutigen Zeit. Auf einer der Figuren, die Musik abspielen, sobald man sie auf die Box stellt, ist der eingÀngige Song "Die Jule wÀscht sich nie". Das Lied geht total ins Ohr und ich fange immer automatisch an, mitzusingen. Warum das Lied kritisch zu sehen ist, schauen wir uns mal zusammen an.
In dem Kinderlied geht es darum, dass ein schönes und schlaues MĂ€dchen, das eigentlich von allen gemocht werden könnte, viel Ablehnung erfĂ€hrt, weil sie sich nicht wĂ€scht. Ihr Verehrer wird von ihrer Schönheit in den Bann gezogen, doch als er ihr nĂ€her kommt, schreit er "Ihhh", weil sie so stinkt und verlĂ€sst sie. Jule ist von der Ablehnung sehr verletzt. Doch glĂŒcklicherweise findet sie spĂ€ter einen Mann mit Schnupfen, der sie heiraten möchte. Vor dem Altar kann er jedoch wieder riechen und Jule wird erneut verlassen. SchlieĂlich kommt eine gute Fee, die Jule in die Badewanne zwingt, sodass "die Schweinerei" von Jule endlich ein Ende hat.
Die Geschichte, die das Kinderlied erzĂ€hlt, ist voll von gesellschaftlichen Erwartungen, die an MĂ€dchen und Frauen gestellt werden. Schönheit ist ein groĂes Thema, das immer wieder betont wird. Jule bekommt Aufmerksamkeit von allen, weil sie so schön ist: "Sieht man sie kommen, heiĂt es : Hmm!". Jule ist auĂerdem schlau und kann toll sprechen. Der einzige Makel in ihrem Auftreten ist ihr Geruch: "Doch riecht man sie, dann heiĂt es: Ihhh! Denn Jule wĂ€scht sich nie". Dass Jule sich nicht wĂ€scht, erscheint als ein rebellischer Akt, sich den Standards, die an sie gestellt werden, nicht unterwerfen zu wollen. Trotz der verletzenden Ablehnungen, die sie erfĂ€hrt, wĂ€scht sie sich nicht. Ob sie das aus Unwissenheit oder aus Trotz macht, erfĂ€hrt man nicht. Doch erst als die gute Fee sie in die Wanne zwingt und Jule gut riecht, ist "die Schweinerei" und auch das Lied zu Ende. Die Moral von der Geschichte: ein MĂ€dchen sollte schön, schlau und sauber sein, um von einem Mann auserwĂ€hlt werden zu können. Den Kindern wird also schön frĂŒh Wissen an die Hand gegeben, worauf MĂ€dchen (und Jungs bei der Auswahl ihres MĂ€dchens) zu achten haben.
Körperpflege ist eine groĂe Aufgabe von weiblich gelesenen Personen. In letzter Zeit höre ich in den Sozialen Medien von Frauen immer wieder den Ausdruck der "everything shower". Das ist die Dusche, bei der nicht nur der Körper gewaschen wird, es findet eine Kernsanierung statt. Die Haut wird gepeelt und enthaart, die Haare werden in Conditioner gebadet, Masken werden aufgetragen, es wird eingeweicht, geschrubbt und gecremt. DafĂŒr sind etliche Tiegelchen und GerĂ€te, HandtĂŒcher und noch mehr Zeit notwendig. Und man braucht auch das Wissen darum, die verschiedenen Lotionen und Werkzeuge richtig anzuwenden. Die Frauen berichten im Anschluss an diese intensiven Reinigungsrituale fast schon erleichtert davon, wie gut sie sich jetzt fĂŒhlen. Ăhnlich wie im Lied bei Jule, hat "die Schweinerei" der ungezĂ€hmten Körperbehaarung, der Falten und Schuppen, Spliss, SchweiĂ und trockenen Haut nun endlich ein Ende gefunden.
Diese Berichte von Frauen in den sozialen Netzwerken haben die gleiche Funktion, wie das Kinderlied ĂŒber Jule. Vermeintlich unschuldige, lediglich der Unterhaltung dienende Medieninhalte tragen bedeutsames Wissen unserer Gesellschaft in sich, wie sich MĂ€dchen und Frauen zu verhalten haben, um akzeptiert zu werden. Dieses Wissen, das wir alle bereits in uns tragen, wird so immer wieder wiederholt, ergĂ€nzt, verbreitet und verfestigt.
Es ist wichtig, dass wir solches Wissen immer wieder hinterfragen. Frauen stecken sehr viel Zeit und sehr viel Geld in die Pflege ihres Körpers. Doch ist das wirklich notwendig? Möchte ich mich rasieren, weil die nachwachsenden HĂ€rchen jucken oder weil ich Sorge vor den irritierten Blicken der Anderen habe? Diese Dinge sind oft gar nicht mehr voneinander zu trennen, weil wir die gesellschaftlichen Regeln und Erwartungen an unser Geschlecht so tief in uns verankert haben. Handelt es sich bei der everything shower wirklich um Selfcare oder ist es nicht viel eher ein Akt, den weiblichen Körper (gesellschaftlich) zu kontrollieren? Diese Fragen kann letztlich nur jeder fĂŒr sich selbst beantworten. Aber um sie ehrlich beantworten zu können, brauchen wir das Wissen um diese gesellschaftlichen Erwartungen und ZwĂ€nge. Und wir sollten bereits bei den ganz Kleinen darauf achten, welche Geschichten wir ihnen ĂŒber MĂ€dchen und Jungen erzĂ€hlen.
Den vollen Songtext findet ihr hier: https://www.gerhardschoene.de/lieder/jule.html
6.4.2022
Geld

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Demokratie ohne Vision
Mittlerweile fĂŒhlen sich alle nur noch miserabel. So schnell wie in diesem Jahr ist die Weihnachtszeit noch nie zuvor vergangen. Und irgendwie konnte es auch keiner so wirklich genieĂen. Keine WeihnachtsmĂ€rkte, kein Kakao mit Rum, keine Pilzpfanne mit Knoblauch, kein Weihnachtsshopping; Statt einer besinnlichen Weihnachtszeit gab es fĂŒr viele nur bare Melancholie. Mittlerweile habe ich das GefĂŒhl, dass alle wahnsinnig geworden sind. WĂ€hrend die politischen RĂ€nder Macht- und GeltungskĂ€mpfe auf dem RĂŒcken der Demokratie fĂŒhren und unsere Gesellschaft nachhaltig gefĂ€hrden, umhĂŒllt sich die gesunde Mitte der Bevölkerung in Verunsicherung und Schweigen. Am Anfang, als die Pandemie begann, wurden wir von vielen Instanzen betrogen, mittlerweile betrĂŒgen sich die Leute sogar selbst. Die meisten Menschen, die moralisierend und belehrend von Verantwortung und Respekt reden, sehen sich selbst fĂŒr nichts verantwortlich, geschweige denn sind sie dazu in der Lage Respekt zu zeigen.
Die Demokratie in Deutschland ist im Grunde sehr instabil, denn sie FuĂt nicht auf Inspiration oder groĂen Ideen, auch nicht auf einer gemeinsamen Vision von Vielfalt, Fortschritt und Freiheit, sondern lediglich auf gekrĂ€nkte Blicke in die dunkle Vergangenheit und dem verzweifelten Versuch sich von ihr Abzugrenzen. Die Pandemie offenbart die Heuchelei eines Deutschen Volkes, dem Demokratie nie ein wahrer Begriff oder Wert war. Eine Gesellschaft, in der Trennung und Abgrenzung von vermeintlich Bösen oder Dummen wichtiger erscheint, als gemeinsame Werte und Wege. So wirklich ernst nehmen tut das doch keiner. Die meisten sind nur solange Demokraten, wie es ihnen von Nutzen ist. Das ist doch die Wahrheit. Jene Menschen, die Demokratie leben, verteidigen, die Demokraten aus Ăberzeugung und nicht etwa aus schlechten Erfahrungen sind, lassen sich nicht spalten. Ihr schon!
Man weiĂ erst wie krass man unter einer Sozialen Angst leidet, wenn man damit konfrontiert wird.
Hab mich heute angemeldet, fĂŒr eine Fahrschule.
~ Donnerstag 23.06.2020 ~
Liefde
Liefde, wat is het?Â
Ik probeer al heel mijn korte leven te zoeken naar liefde.Â
Maar ik had misschien eerst moeten uitzoeken wat liefde is?
Is liefde iemand helpen in nood? Of het laten vallen van belangrijke dingen om een ander een goed gevoel te geven?Â
Ik weet dat ik al verliefd ben geweest, dat ben ik honderd procent zeker. Ik kon de lach op mijn gezicht twee jaar lang niet verbergen. Maar heb ik ooit al eens liefde ervaren? Dat blijft mijn grote vraag. Ik had steeds het idee dat wanneer die verliefdheid overgaat het kan uitkeren op twee manieren; er volgt liefde of je komt tot het besef dat je die baard toch niet zo aangenaam vindt en dat je het toch een groot probleem vindt dat hij liever in het cafĂ© zit te drinken tot hij zijn eigen naam niet meer kan uitspreken. maar de eerste uitweg ben ik nu aan het bewandelen. Het zit namelijk zo dat ik al 4 jaar een vaste relatie heb, met een man die me door mijn meest moeilijke periode in mijn leven sleurde en die me altijd een veilig gevoel wist te geven.Â
In de Engelse taal hebben ze de zin âmaking loveâ, die ze gebruiken om âseks hebbenâ te omschrijven. Hoe mooi is dat niet verwoord: âliefde makenâ Is seks dan liefde? Want mijn persoonlijke vriendenkring zou dan enorm veel liefdeservaringen hebben gehad met verschillende personen. Seks is voor veel mensen in deze digitale tijd, iets doodsgewoon. Alsof je zou vragen aan je buurman/vrouw om een fles melk te lenen. De APPS maken het de mens zo makkelijk om seks te hebben met elkaar. Je hoeft niet meer elkaar beter te leren kennen, je kan alles dat je mogelijks zou willen weten aflezen op een klein schermpje. De computer laat jou weten of je een match bent. Hoe gek is dat? We laten een computer, een voorwerp zonder emoties, bepalen welke mensen het best bij elkaar passen?Â
Op vlak van romantiek is de mensheid enorm lui geworden.Â
Cadeauâs? bestellen we snel online de avond voordien.Â
Etentjes uit? gewisseld door afhaalmaaltijden.Â
Afspraakjes? ingeruild voor een profiel op een datingsapp.Â
Waar gaan we naar toe?Â
Hoe moet ik in zoân wereld ontdekken wat liefde is?Â