2005 und dann 2017 wieder
Die Packstation im Laufe der Zeit
Wann genau ich mich bei der Packstation der Post anmelde, weiß ich nicht, ich weiß aber, dass ich die Packstation in Leverkusen-Opladen regelmäßig angesteuert habe, so dass es irgendwann zwischen 2004 und 2007 gewesen sein muss.
Packstationen sind große gelbe Ungetüme, die im besten Fall an strategisch günstigen Punkten in der Stadt aufgebaut sind und in die man sich (allerdings nur mit DHL) Pakete liefern lassen kann. Mit seiner Kundenkarte (meine ist in dezentem Goldton gehalten) kann man dann zur Packstation gehen und sein Paket abholen. Man muss also nicht auf den Paketboten warten oder zu irgendeiner Filiale laufen, um sich dann da in die Schlange zu stellen.
Wenn man sich ein Paket an die Packstation schicken lassen will, muss man auch die Kundennummer (PostNummer nennt sich das dann) angeben, damit die Zuordnung zur Kundenkarte stattfinden kann.
Mitte der 2000er Jahre funktioniert das dann auch genau so, man geht zur Packstation, steckt seine Karte rein, und muss einzeln die Pakete bestätigen, die man abholen will. Nach jeder Bestätigung öffnet sich das Fach und man kann das Paket rausholen.
Während ich das im Jahr 2017 schreibe, merke ich, dass man ja auch irgendwie mitbekommen musste, wenn das Paket da ist. Tatsächlich habe ich vergessen, wie die Benachrichtigung funktioniert. Entsprechende Mails kann ich in meinem Mailaccount für diesen Zeitraum nicht finden, vermutlich kam der Hinweis also per SMS aufs Handy, denn viele andere Möglichkeiten bleiben ja nicht mehr übrig.
Ende 2016 stelle ich fest, dass es jetzt endlich auch bei uns in Essen in direkter Nähe eine Packstation gibt. Vorher waren die nächstgelegenen Packstationen recht ungünstig an Standorten verteilt, die nicht nah genug an unserer Wohnung und auch nicht günstig auf irgendeinem üblichen Weg oder zumindest in Bahnhofsnähe (da ist auch die Hauptpost) gelegen waren. ich fange also wieder an, Dinge in die Packstation schicken zu lassen.
Neu scheint mir die Packstation-Integration in Amazon. Hier kann man konkret an Packstationen verschicken lassen und muss nur noch seine PostNummer angeben. Natürlich ging das auch vorher schon, indem man die Adresse der Packstation als Versandadresse angab, aber es gab keine eigene Option für Packstationsversand.
Außerdem neu ist, dass ich jetzt eine mTAN bekomme, um das Paket abzuholen. Diese mTAN wird mir als SMS an die Handynummer geschickt. Jetzt muss ich also nicht nur die Karte einstecken, sondern auch für jedes Paket eine vierstelligen mTAN eingeben und kann dann erst das Paket aus dem Fach holen. Ansonsten hat sich eigentlich nichts geändert. Aber es hat ja auch schon 2005 ganz wunderbar funktioniert.