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People who make apps for mobile devices (often exposed to bad internet connections) make apps that handle bad internet connections at least semi-well challenge

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âMaybe there's something you're afraid to say, or someone you're afraid to love, or somewhere you're afraid to go. It's gonna hurt. It's gonna hurt because it matters.â
John Green, Will Grayson, Will Grayson
If youâre going to try, go all the way. Otherwise, donât even start. This could mean losing girlfriends, wives, relatives and maybe even your mind. It could mean not eating for three or four days. It could mean freezing on a park bench. It could mean jail. It could mean derision. It could mean mockery isolation. Isolation is the gift. All the others are a test of your endurance, of how much you really want to do it. And, youâll do it, despite rejection and the worst odds. And it will be better than anything else you can imagine. If youâre going to try, go all the way. There is no other feeling like that. You will be alone with the gods, and the nights will flame with fire. You will ride life straight to perfect laughter. Itâs the only good fight there is. -Charles Bukowski
Mitte 2016 â derzeit
Five Hundred Twenty-Five Thousand Six Hundred Messengers
Die Suche nach einer gangbaren internen Kommunikationsplattform fĂŒr unser Institut ist trotz der relativ kurzen Laufzeit eine beeindruckend divers besetzte Geschichte.
Einleitend: Die FH selbst unterhielt eine (inzwischen auf Microsoft Teams umgestellte, siehe spĂ€ter) Skype-for-Business-Installation, die insbesondere die Administrativmitarbeiter:innen und die hauptsĂ€chlich mit Lehre beschĂ€ftigten Menschen nutzen. FĂŒr unsere Zwecke am vor allem mit Forschung befassten Institut erscheint diese allerdings als wenig ideal (was nicht daran gehindert hat, es mehr als einmal mit ihr und anderen Microsoft-Produkten zu versuchen, aber dazu spĂ€ter mehr). Insbesondere die fehlende Channel-Funktion und der mĂ€Ăig begeisternde Linux-Support bedeuteten (gemeinsam mit der Genehmigung eines GroĂprojektes mit lĂ€ngerer Laufzeit und rechtlichem Bedarf fĂŒr eine zumindest teilweise separate Infrastruktur, insbesondere mit lokalem Hosting und/oder E2E-VerschlĂŒsselung) den Startschuss fĂŒr die Suche nach Alternativen.
Wir fanden viele.
Mitte 2016. Mattermost wirkt auf den ersten Blick schon ganz gut. Die Anbindung der bestehenden FH-Accounts ĂŒber Active Directory macht zunĂ€chst noch Probleme, lĂ€sst sich aber ĂŒber eine Umgehungskonstruktion (gewisse EinschrĂ€nkungen in Mattermost lassen sich dann doch irgendwie geschickt ĂŒberbrĂŒcken) noch so irgendwie hinbekommen. Als enorme Usability-Senke erweist sich die standardmĂ€Ăig sehr kurz eingestellte Frist zur Autoabmeldung heraus; dies lĂ€sst sich zwar Ă€ndern, die Begeisterung fĂŒr Mattermost schwindet aber insgesamt doch. Den Impuls, die Suche weiterzufĂŒhren, gibt dann der Wunsch nach Einbindung von Plugins und externen Diensten (z. B. Kanban-Boards). Schnittstellen sind zwar vorhanden und auch kompatibel mit Slack, trotzdem ist die UnterstĂŒtzung von externen Diensten sehr gering. (Dass auch die nĂ€chsten beiden Kandidaten hier nicht besser, sondern eher schlechter sind, sei nur am Rande erwĂ€hnt.)
Anfang 2017. Wir probieren es mit Matrix/Riot (mittlerweile Element). Zum damaligen Zeitpunkt war der Entwicklungsstand der App allerdings noch nicht so gut wie jetzt, es treten vielgestaltige Komplikationen auf (am störendsten: fehlende Persistenz der VerschlĂŒsselungskeys) und auch die mangelnde Konfigurierbarkeit schlĂ€gt negativ zu Buche.
Mitte 2017. Bei Wire ist die Gruppenfunktion noch nicht wirklich gut unterstĂŒtzt, und irgendetwas an der Implementierung lĂ€sst den Messenger im Vergleich zu einigen anderen seeeeehr langsam aussehen. Wir kehren reumĂŒtig zurĂŒck zu Mattermost.
Ende 2017. Die FH beginnt mittlerweile versuchsweise auch Microsoft Teams zu verwenden (zunĂ€chst parallel zu Skype for Business â 2019 soll Teams dann SfB gĂ€nzlich ersetzen). Das Setup gestaltet sich relativ leicht, im Unterschied zu SfB ist es aber nicht mehr lokal gehostet, sondern in der Cloud, was schon einmal problematisch erscheint. Um fĂŒr gewisse Zwecke (#rechtlicheGrĂŒnde) separate Gruppen in Teams abzubilden, hĂ€tte man mehrere separate Teams anlegen mĂŒssen; auch hier gibt es Probleme mit hĂ€ufigen unerwĂŒnschten Abmeldungen; das Design ist von der Informationsdichte auch nicht gerade kompakt angelegt; ⊠Der Teams-Versuch ĂŒberlebt im ersten Anlauf keine drei Tage.
Mitte 2018. Man gibt Teams eine zweite Chance. âDas muss doch im letzten Jahr besser geworden sein!â ⊠Es war nicht besser geworden.
Ende 2018. Wir landen schlussendlich beim nach wie vor (Stand Anfang 2021) zumindest auch verwendeten Zulip. Insbesondere die Möglichkeit, in den Streams (= Gruppen) zusÀtzlich noch Themen zur Strukturierung der Unterhaltungen zu nutzen, kommt gut an; die Integration des FH-Account-Logins ist etwas eigene Programmierarbeit, aber relativ schnell erledigt.
Ab 2020. Nach FĂŒhrungswechseln (und nicht zuletzt verlĂ€sst auch die Person, die bislang hauptsĂ€chlich die Wartung von Zulip ĂŒbernommen hat, das Institut und die FH) wird der Wunsch, das Institut möge doch bitte auch einfach Teams verwenden wie der Rest der FH und insbesondere auch das restliche Department, immer stĂ€rker, sodass wir dem nachkommen. Die QualitĂ€t der Software wird insgesamt als doch zumindest besser als beim letzten Anlauf empfunden; Zulip wird zwar noch parallel betrieben, ein Ende ist aber absehbar.
(diverse Menschen am Institut, aufgeschrieben von Lukas Daniel Klausner)
23.10.2020
Verteilung der KanĂ€le, ĂŒber die mich GeburtstagsglĂŒckwĂŒnsche erreichen
58 % Facebook-Pinnwand 12 % Facebook-Chat 9 % Whatsapp 9 % Mattermost (neu) 4 % Telefon 4 % SMS 3 % E-Mail 1 % Twitter-Direktnachricht (wieder dabei)
In diesem Jahr nicht dabei: Whatsapp-Sprachnachricht, Briefpost, Telegram, Google-Hangouts.
Verteilung 2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014
(Torsten Gaitzsch)

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30. April 2020
Wir feiern Feste, wie sie fallen
Am 30. April wird die Firma, in der ich arbeite, 15 Jahre alt. Schon zwei Wochen vor dem Datum spricht mein Chef das an. Er wĂŒrde das gerne feiern.
Wir arbeiten derzeit alle zuhause und alle Lokale in Wien sind geschlossen. Ăberhaupt wĂ€re es zur Zeit gar nicht erlaubt, dass 15 Personen, die nicht in einem Haushalt wohnen, an einem Ort zusammenkommen und weniger als 1 Meter Abstand halten.
Also planen ein paar Freiwillige eine virtuelle Feier. Unsere Besprechungen machen wir seit Beginn der AusgangsbeschrĂ€nkungen mit einem schnell am Firmenserver installierten Mumble. Das deckt aber nur Ton ab, fĂŒr die Feier hĂ€tten wir schon gerne auch Video.
Ich erkundige mich, welche der verschiedenen Videoplattformen denn in Frage kommen: Houseparty, eine App, die noch so wenig verbreitet ist, dass sie noch keinen deutschsprachigen Wikipedia-Artikel hat, nur einen englischen, lĂ€sst nur 8 Personen pro Raum zu. Wir sind ca. 15. Zoom, eine Videokonferenz-Anwendung, ist den datenschutzbewussten Kollegen zu freigiebig mit den Kontakten zu Facebook. Wir landen schnell bei Jitsi. Jitsi kann, wie auch Mumble, selbst gehostet werden. Ein Kollege meldet sich freiwillig und installiert die Software auf seinem Server. Um zu testen, ob der Server der Belastung standhĂ€lt, veranstalten wir unsere Besprechung am Donnerstag ĂŒber Jitsi. Das klappt auch ganz gut.
Das Programm fĂŒr Donnerstagabend wird per E-Mail ausgesendet.Â
Wir beginnen um 18:45, klĂ€ren alle technischen Schwierigkeiten und essen dann um 19:30. Ich stelle fest, dass ich mir selbst beim Essen eigentlich nicht zusehen möchte. Vielleicht liegt es an den Spaghetti oder an der 7-wöchigen QuarantĂ€ne mit wenig AuĂenkontakt, aber insgesamt finde ich, mir beim Abendessen zuzusehen ist kein erfreulicher Anblick.
Nach dem Essen gibt es ein Quiz zur Firma und Firmengeschichte, das ĂŒber Mattermost (ein Chat Ă€hnlich wie Slack, nur Open Source und selbst gehostet) abgehalten wird. Es wird dafĂŒr die Umfragefunktion verwendet, das heiĂt, wir stimmen ĂŒber die richtige Antwort ab. Der Nachteil ist eindeutig, dass die richtige Antwort nicht angezeigt wird, sondern nur durchgesagt, und dass die Bestimmung der Gewinnerin hĂ€ndisch passieren muss. Ich belege den letzten Platz.Â
Ich bin die richtige Antwort auf die Frage âWer ist vom Alter genau in der Mitte zwischen Ă€ltestem und jĂŒngstem Teammitglied?â. Aber sogar diese Frage habe ich falsch beantwortet.
Irgendwann gibt es eine Slideshow der besten Fotos der letzten 15 Jahre, hauptsĂ€chlich Feiern, BetriebsausflĂŒge und Ă€hnliche AnlĂ€sse.
Dazwischen wird getratscht, Haustiere werden vorgestellt, Cocktailrezepte ausgetauscht und spĂ€ter dann auch Musik gehört und getanzt. Ich mache immer wieder ein paar Screenshots, mein Chef fotografiert mit dem Handy den Bildschirm. Einige Kollegen kommen spĂ€ter, wenn die Kinder im Bett sind. Andere verlieren wegen Computerproblemen immer wieder die Verbindung. Ich wechsle irgendwann vom Schreibtisch auf die Couch und schalte die Kamera ab, weil ich unbeobachtet herumlĂŒmmeln will. Verabschieden geht kurz und schmerzlos, Kamera ein, TschĂŒss sagen, auflegen. Das hĂ€tte im Lokal sicher lĂ€nger gedauert und auf ein Taxi hĂ€tte ich auch warten mĂŒssen.Â
(verenka)
Digitalt oberoende med hjÀlp av Matrix
Digitalt oberoende med hjĂ€lp av Matrix. Matrix Ă€r ett meddelandeprotokoll som anvĂ€nds av flera program som kan ersĂ€tta de storföretagsĂ€gda US-amerikanska meddelandeprogrammen WhatsApp, Facebook Messenger, Google Chat och Apple FaceTime, Apple Messenger, Discourse och Slack. Det finns ocksĂ„ andra alternativa program som Signal eller protokoll som XMPP med flera. Det finns flera program som kanâŠ
Slack and Mattermost need no introduction as two of the most popular workplace communication apps. Slack, which stepped into the SaaS world