04.01.2012 - Erster NAET-Besuch, Austestung
Neues Jahr, neuer Lebensabschnitt. Nachdem ich nun seit sehr sehr langer Zeit mit meinen Beschwerden kämpfe, und vor allem die psychische Ebene nicht besser wird, habe ich nun beschlossen die NAET-Therapie zu starten. Auch wenn es viel Geld kostet und bestimmt nicht einfach wird, oder am Anfang auf Erfolge warten lässt, aber ich gehe dem ganzen positiv entgegen. Sind wir uns ehrlich, schlimmer kann es nicht mehr werden.
Ich wurde von der lieben Frau Amanda recht herzlich begrüßt und in Empfang genommen. Die Praxis und die Räumlichkeiten finde ich sehr ansprechend und deshalb kann ich mich hier auch einigermaßen wohl fühlen. Ich hatte schon befürchtet, dass ich in irgendeine umgebaute Wohnung komme, wo ich zwischen Couchtisch und Fernseher behandelt werde. Aber dem ist Gott sei Dank nicht so. Alles sehr professionell und passend. Gut, für den Preis möchte ich das auch bitteschön geboten bekommen.
Nach einem kurzen, aber detaillierten Anamnesegespräch, indem ich von meinen Beschwerden, meinen Zielen und meiner aktuellen Ernährung berichtete, ging es auch schon ans Austesten.
Es war echt erstaunlich zu sehen, wie unkontrollierbar der eigene Muskel wird, wenn der Körper mit Stoffen in Berührung kommt, die er nicht mag. Ich konnte mich auch noch so sehr konzentrieren und versuchen meine Muskeln anzuspannen, wenn ein Stoff dabei war, der mir nicht bekommt, konnte Amanda meine Hand ohne Probleme nach unten drücken. Fast noch beeindruckender war zu sehen, dass die verschiedenen Organe unterschiedlich stark reagierten. Das muss man sich so vorstellen, dass sie mit ihren Finger auf das entsprechende Organ zeigt und dabei gleichzeitig den Druck auf die ausgestreckte Hand ausübt. Bei manchen Stoffen war es so, dass beim Kopf zB. die Hand stark geblieben ist, aber sobald Amanda dann auf den Darm gezeigt hat, wurde sie schwach und hat nachgegeben.
Mit am beeindruckendsten fand ich, dass sie schon bei der Austestung emotionale Konflikte wahrnehmen konnte und mich gefragt hat, ob meine Oma oder mein Opa an Verdauungsproblemen in deren Jugend gelitten hatten. Und tatsächlich, mein Opa erzählt immer wieder, dass es ihm sehr ähnlich ging, als er noch jünger war. Und sie konnte dann auch testen, dass mir das genetisch vererbt worden ist. Und das ist nichts ungewöhnliches, denn man weiß ja, dass man Unverträglichkeiten, vor allem Lactose und Fructose, vererbt bekommen kann.
Des Weiteren wollte sie wissen, ob ich ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Mutter habe. Was mich zunächst verwirrt hat, aber nachdem ich ihr gesagt habe, dass sich meine Beschwerden erst im Verlauf der letzten 1,5 bis 2 Jahre so richtig verschlimmert haben, wollte sie wissen, ob vielleicht irgendein einschneidendes Erlebnis in dieser Zeit war. Und ich meinte, dass es da eigentlich nichts gab, außer dass ich vor zwei Jahren von zu Hause ausgezogen bin. Für sie war das sofort logisch, dass ich vermutlich meiner Mutter gegenüber ein schlechtes Gewissen habe, weil ich ausgezogen bin, und glaube, sie quasi allein gelassen zu haben. Das soll nicht heißen, dass das ein Auslöser für die Beschwerden ist, aber es belastet zusätzlich.
Was man nämlich immer wieder vergisst ist, dass die Emotionen und die Psyche einen sehr großen Einfluss auf unseren Körper hat und vor allem dann auch auf die Bauch und Darmregion. Amanda hat mir dann erklärt, dass wir auch Sitzungen haben werden, wo es nur um Emotionen gehen wird und das auch ganz wichtig sei.
Worauf ich schlecht reagiert habe:
-BBF (Brain-Body-Balance-Formular)
Was ich von dem Basis-Mix gut vertrage:
Sie hat dann noch einzelne Stoffe getestet, aber nicht alle, denn das wäre nicht unbedingt fördernd. Denn man muss sowieso zuerst alle Basismixe durchbehandeln und vieles von den einzelnen Stoffen fällt dadurch dann automatisch weg, bzw. wird besser. Es hätte jetzt nichts gebracht, wenn sie mir jeden einzelnen Stoff aufgelistet hätte, den ich nicht vertrage. Das wäre weder für die Psycho noch für die Motivation und schon gar nicht für das Essverhalten förderlich gewesen. Aber ein paar Dinge hat sie mir gesagt, auf die ich sehr empfindlich reagiere:
-Alkohol (trinke ich eigentlich eh so gut wie nie)
-Koffein (das habe ich mir schon gedacht, deshalb trinke ich wenn, dann nur koffeinfreien)
-Zucker (So eine Überraschung)
-Fructose (Noch größere Überraschung)
-Milch/Lactose (Hauptproblempunkt, eh klar)
-Strahlung von Geräten, wie Handy, PC, usw. Sie hat mir geraten zu mindestens beim Schlafen das Handy und den Radiowecker, etc. so weit weg vom Kopf wie nur möglich zu haben, wenn ich sie schon nicht ausschalten kann oder will.
-Nüsse (das dachte ich mir auch)
-Getreide, also auch Reis, Nudeln, Brot, etc. Dadurch, dass ich Weißmehl in geringen Mengen doch ganz gut glaube zu vertragen, hat sie gemeint, dass ich das ruhig weiter essen kann, aber wenn ich darauf verzichten könnte, bis wir zu dem Grain-Mix kommen, wäre das positiv.
Was ich allerdings sehr gut vertrage und das ist mir wichtig ist
-Fisch. Ich esse gerne und oft Fisch und mit dem kann man auch gut Kombinieren und so finde ich das schon einmal sehr aufbauend.
-Salz. Da ich ausschließlich mit Salz würze, ist das auch ein schöner Vorteil.
Ist jetzt nicht so viel konkretes, aber Amanda hat mir eben erklärt, dass man das erst im Laufe der Behandlung konkretisieren kann, denn es gibt eben sehr viele übergreifende Lebensmittel.
Was ich sehr positiv fand ist, dass sie mir ein NAET-Handbuch und einen kleines Massagegerät geschenkt hat, mit dem ich arbeiten kann. Sie zeigt mir auch beim nächsten Mal wie man mit dem Gerät bestimmte Punkte massiert und somit die 25stündige Karenzzeit unterstützen kann.
Das nächste Mal starten wir mit dem BBF, um Energien freizusetzen und blockierte Meridiane zu befreien, da gibt es dann noch keine Karenzzeit.
Alles in Allem bin ich sehr positiv gestimmt, freue mich auf die Behandlung und die ersten Fortschritte, bin glücklich dass wir uns sympathisch sind, also die Amanda und ich und versuche weiterhin positiv zu denken und mich auf eine bessere Lebensqualität zu freuen. Der erste Schritt dorthin ist gesetzt.