Hauptsache nichts mit Menschen: Geschichten | Paul Bokowski | ISBN: 9783442480029 | Kostenloser Versand fĂŒr alle BĂŒcher mit Versand und Verkauf duch Amazon.
Policital Correctness
Warnung 1: Dieser Post enthĂ€lt politisch inkorrekte, diskriminierende und beleidigende Sprache. FĂŒr den Gelegenheitsleser möchte ich festhalten, dass nichts davon meinen Ansichten entspricht und ich lediglich einen Dialog aus der RealitĂ€t wiedergebe.
Warnung 2: Menschen ohne Sinn fĂŒr Sarkasmus und Ironie sind fĂŒr das Lesen dieses Posts nicht geeignet. Bitte geht zum Lachen in den Keller, wenn ihr das hier skandalös findet.
- "Du, Brainzz", sagt Schwester Ditty und taucht im TĂŒrrahmen auf. "Der KrĂŒppel und der Neger aus der 78, die kloppen sich gleich." - "DITTY!", rufe ich, rolle auf meinem Stuhl durch das Arztzimmer und ziehe die TĂŒr zu. "Ich weiĂ ja, dass du echt ruppig drauf bist, aber sowas kannst du einfach nicht sagen, wenn auf dem Flur Patienten unterwegs sind! Wenn DAS einer hörtâŠ" - "Beruhig dich, kleiner Doktor. Die nennen sich gerade gegenseitig so. Komm mal mit raus, sonst muss gleich der Unfallchirurg ran." Ich ziehe mir meinen Kittel ĂŒber und komme mit raus. TatsĂ€chlich. Herr Schwung (mittfĂŒnfziger Rollstuhlfahrer mit Harnwegsinfekt) hat gerade Schwung geholt und fĂ€hrt Herrn Hust, seinem Zimmernachbarn (mittdreiĂiger Burundi mit LungenentzĂŒndung), mit dem Rollstuhl voll gegen das Schienbein. - "AUA DU VERDAMMTES KRĂ**ELSCHWEIN!", ruft er. - "SCHEISS NE*ER!", erwidert Herr Schwung. "ICH WERD DIR BEIBRINGEN IM STEHEN ZU PINKELN!" - "ERSTMAL IM STEHEN PINKELN KĂNNEN!", brĂŒllt Herr Hust. "ICH MUSS MIR DEN GANZEN TAG DEIN BEHINDERTES BAUER SUCHT FRAU ODER WAS AUCH IMMER REINZIEHEN!" - "ACH JA?!?", schreit Herr Schwung und setzt zurĂŒck. "JETZT IST SOGAR SCHON DAS FERNSEHEN BEHINDERT! SO SO!" Bevor er wieder Schwung holen kann, packt sich Schwester Ditty beherzt seinen Rollstuhl und setzt die Bremsen fest. Ein Pflegepraktikant stellt sich Herrn Hust in den Weg, der auf Herrn Schwung losgehen will. - "Ich glaub ich spinne!", rufe ich und gehe dazwischen. "Sofort aufhören, alle beide! Das hier ist ein Krankenhaus und kein Kindergarten und nebenbei bemerkt war in meiner Kindergartengruppe niemand so asozial, aus Behinderung oder Hautfarbe eine Beleidigung zu machen - fĂŒrs Protokoll, AngriffsflĂ€che hĂ€tte es bei uns allen damals genug gegeben!" Ich gucke beide wutentbrannt an. - "Wenn ich diese diskriminierende und rassistische ScheiĂe noch ein einziges Mal hören muss, dann fliegen sie heute noch beide hochkant aus dem Krankenhaus und können sehen, wo Sie Ihre Antibiotika herbekommen! Ende der Diskussion!" Ich mache auf dem Absatz kehrt und verziehe mich mit wehendem Kittel zurĂŒck ins Arztzimmer. Eine halbe Stunde spĂ€ter kommt Ditty nochmal wegen was Anderem zurĂŒck. - "Ach und Ditty, wie ist mit den beiden Bekloppten?", frage ich. "Haben sie sich vertragen?" Ditty rollt mit den Augen und schĂŒttelt den Kopf. - "Denen ist wirklich nicht zu helfen. Wir haben sie jetzt getrennt. Der Neger schlĂ€ft auf der 83 und der KrĂŒppel bleibt im Zimmer." - "⊠Ditty!", protestiere ich, aber da hat sie mir schon frech zugezwinkert und ist zur TĂŒr raus verschwunden. Etwas perplex sitzt der PJler hinten im Arztzimmer. - âSowas erlebst du nur in Jobs mit Menschenâ, seufze ich.












