Vengeance
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Vengeance

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Hoffnung lÀsst mich bleiben, wo ich lÀngst hÀtte gehen sollen.
Gedanken machen nichts besser, man muss Dinge umsetzten und auf andere Dinge hoffen und warten. Dann wird's besser.
â gedankentumult
Es geht nicht darum was du nicht tun kannst, sondern darum was du tun kannst.
Ich bin froh, das ich bei all denn Pech denn ich oft erlebt habe, dennoch weiterhin ein Positiver Mensch bin.
Und ich gleichzeitig anderen mut machen kann. Und ihr ein GefĂŒhl geben das man zuhört wenn ich mit ihnen GesprĂ€che habe .
Es ist schön helfen zu können. Irgendwie gibt es mir was , wenn man fĂŒr jemanden da sein kann.
Vllt ist das eine Art Bestimmung das ich so bin. Wer weiĂ.
NatĂŒrlich habe ich immer noch meine auf und ups, aber Sozial zu sein, Lenkt mich sehr ab.
Und es tut auch gut , jemanden zu vertrauen und umgekehrt und zeigen das es auch Menschen da drauĂen gibt die Ehrlich sind !
Danke fĂŒr das Vertrauen, an denn Menschen die ich mal begegnet habe . Ist ja nicht selbstverstĂ€ndlich!
Ich Schaue weiterhin nach vorne und hoffe das ich irgendwann mein GlĂŒck finde . Das ich einfach nicht mehr einsam bin und zufrieden leben kann.

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platzdawart III.
Das Schlimme, denke ich, ist, dass ich als Pflegeprolet und erklĂ€rter Proletarierfreund, sozialistischer Skeptiker der akademischen Klasse, wieder einmal mit Menschen zu tun habe, die gar nicht wissen wollen, dass sie einer Klasse angehören; da es ihnen die Schwierigkeit auferlegte, sich zu identifizieren und damit einen politischen Standpunkt einnehmen zu mĂŒssen, der ihnen unbequem sein könnte, da sie dadurch eine Meinung zu vertreten hĂ€tten, die ihnen eventuell Nachteile, zum Beispiel gegenĂŒber dem FĂŒrsten oder dem Gutsbesitzer oder eben der VerpĂ€chterin einbringen könnte. Ihre unbewusste und dadurch um so mehr allgemeingĂŒltige Blut&Bodenkultur, die ihnen bedeutet, dass sie Gehorsam, Familie und Grundbesitz ĂŒber allem stellen, erleichtert ihnen die Ansicht, dass man nur das erste habe und so weniger eigenstĂ€ndigen Verpflichtungen nachkommen mĂŒsse. Körperliche Bequemlichkeit ist dem KleinbĂŒrger auĂerhalb seiner ErwerbstĂ€tigkeit gern ein Luxus. Es sind vor allem die kleinbĂŒrgerlichen Erzkonservativen, die einen Feind darstellen, der innerhalb der eigenen Klasse wĂŒtet, wenn er kann; zunĂ€chst in feinen Dosen, aber dann eskalierend, wenn mal wieder eine Sau durchÂŽs Dorf (zum Schlachter) getrieben werden soll, denn gemeinsam ist diese Unbequemlichkeit eine Lust.
Eine/r kann schnell zu dieser Sau auserkoren werden, wenn es gilt, aufgestaute Unzufriedenheiten in drangsalierende bis mörderische QualitÀten umzuwandeln. Vorsicht vor Massenkristallen dieser Art(s.Masse und Macht, Canetti).
Habe ruhig MitgefĂŒhl mit diesen Zombies. Eine/r hat nur wenig Chancen, diesen jahrhundertealten Mustern beizukommen, geschweige denn, diese zu lösen. Es empfiehlt sich ein WeglĂ€cheln, wenn man allein und nicht organisiert ist.
DarĂŒber hinaus ist jenen Untoten das Schlimmste zu wĂŒnschen, das man wĂŒnschen kann, ohne dass einen der Matsch anspritzt : vollkommene Erleuchtung.
Das protestantische âVor Gericht und auf hoher See ist man in gottes Handâ wandelt sich unheilvoll in ein atheistisches âVorÂŽm Scherbengericht und in Nachbars Hand ist einiges ungewiss, das meiste schlecht.â
Zuletzt gilt das Recht der StÀrkeren, MÀchtigeren, uneingeschrÀnkt, obwohl jene stets vom Rechtsstaat faseln, ohne zu wissen, dass sie damit die Augenhöhe des Individuums meinen sollten, die im Rechtsstaat garantierte, dass es sich vor Gericht auf eben der gleichen Augenhöhe mit dem Staat befÀnde. Je weniger man sich, und sei es nur aufgrund Personalmangels in der Infrastruktur, auf die staatlichen Instanzen verlassen kann, die einem ein Mindestmaà an ZivilitÀt garantieren sollten, aber nicht können, um so mehr ist man auf seine privaten Instinkte, oder/und, in Relation zur Klassenzugehörigkeit, auf eine soziale Infrastruktur angewiesen. Eine/r ist gut beraten, diese aktiv mit zu gestalten, wo immer es geht.
Die Privatheit ist zwar ein vorgeblicher Schutz, raubt aber der sozialen und damit menschengerechteren Infrastruktur wichtige Potentiale(privare=berauben).
Das demĂŒtigende Moment der âUnterhaltungâ mit dem Platzwart un sin Fru auf ihrem geborgten Hoheitsgebiet ist, dass diese eine Deutungshoheit ausspielen, der man kaum etwas entgegenzusetzen hat. Es sei denn, man outet sich pedantisch als Gegner, in einer versuchten, doch nicht möglichen Diskussion als Intellektueller, dem diese sofort das Bombenlegen unterstellten und eine/n in das potentielle Feindbildquartett einsortieren um einen nach inneren Reichsparteitagen unmittelbar Nachteile zukommen zu lassen.
Gerade hier auf dem Campingplatz, denke ich schmerzlich, hatte ich naiverweise gedacht, der prĂ€faschistischen BĂŒrgerlichkeit etwas zu entkommen. Das hat auch die ersten Jahre funktioniert, aber eher, da ich, eben genug bĂŒrgerlich, mit meiner Ehefrau anwesend war. Aber nach deren Tod sieht man mich hier nun allein, was kleinbĂŒrgerlichen Amnestikern gern verdĂ€chtig vorkommt, wenn sie MuĂe dazu haben. Wemseidank gibt es einige tolerante, freundliche BĂŒrgerliche und Platz, sich aus dem Weg zu gehen, wenn nötig.
Ich möchte jene rechtschaffenen âkleinen Leuteâ, unter denen ich wahrlich kein gröĂerer bin, nicht pauschal zu Feinden erklĂ€ren. Sie können es aber in prekĂ€ren Situationen schnell werden, da sie auf ihren âPostenâ skrupellos agieren werden. Im sozialen Ernstfall werden sie, pars pro toto, der Einzelne fĂŒrs Ganze, höheren Instanzen hĂŒndisch-bedingungslos gehorchen, da sie ihre Unfreiheit lieben und Liebe bedingungslos ist.
Immerhin sind sie einem politische Gegner, noch ohne sich dessen bewusst zu sein. Das ist das einzige Pfund des (autonomen) Intellektuellen, der diese (potentielle) Gegnerschaft qua Theorie&Analyse ausfindig gemacht hat, da es sein Ăberleben bedeuten könnte; dum spiri spero - solange ich atme, hoffe ich.
Ich hoffe das du mich liebst
Und das du mich niemals aufgibst
Hoffe auf deinen liebe
Und sie nie bei Seite schiebe.
Nachts schalten die Gedanken ein, man versucht zu schlafen und der Kopf wird lauter.. immer laut, bis man anfÀngt zu weinen. Man hofft das es aufhört, doch es hört nicht auf.