Kennt ihr Split den Film?
Ist mein Leben bloß übertriebener dargestellt..
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Kennt ihr Split den Film?
Ist mein Leben bloß übertriebener dargestellt..

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Ich will meine Ruhe,lasst mich nicht allein !
Und wieder sitze ich hier. Alleine.
Du sagst du würdest alles für mich tun,du möchtest mir helfen. Du sagst du weiß wie ich mich fühle,dir ging es mal genau so.
Mich macht das unheimlich wütend. Niemand weiß wie ich mich fühle,weil niemand das selbe durchgemacht hat wie ich. Jeder hat sein Päckchen zu tragen,jeder macht mal schlimme Dinge durch im Leben. Doch das bedeutet nicht dass du auch nur ansatzweise verstehst wie ich mich fühle. Was in mir vorgeht. Was es bedeutet ich zu sein,was es bedeutet mit diesen Gedanken,Gefühlen und Erinnerungen leben zu müssen,sie nicht verdrängen zu können ....
Du sagst du möchtest mich nicht bedrängen,dass du mir die Zeit geben wirst die ich brauche und mich nicht mehr so einengen wirst.
Und doch tust du es jeden Tag.Du rückst mir immer mehr auf die Pelle. Du bombardierst mich jeden Tag -mehrmals- mit Nachrichten dass es dir leid tut und du nun verstehst und mich nicht mehr so einengen und mit Nachrichten zu spamen wirst. Dass du verstanden hast du mir die Luft zum Atmen nimmst.
Ich weiß es fällt dir schwer. Ich weiß du meinst es gut mit mir. Ich weiß du möchtest mir helfen. Doch bitte,versuche nicht mir zu helfen. Hilf dir selbst ! Pass auf deine nächsten Schritte auf. Reiche mir nicht deine Hand,ich werde dich mit mir reißen .
Es gibt Menschen,denen reicht man die Hand und fühlt sich gemeinsam unglaublich stark. Fühlt sich als ob man Bäume ausreißen könnte. Als ob man die Welt selbst erschaffen hätte und sie nach belieben ändern und formen könnte.
Doch zu diesen Menschen gehöre ich nicht. Reiche mir deine Hand,und ich werde dich in einen unendlich langen Strudel ziehen.In einen Strudel bestehend aus Hass,Bitterkeit,Einsamkeit,Trauer,Wut,Ohnmacht,Gleichgültigkeit,Wahnsinn, Dunkelheit.
Anfangs wirst du es nicht merken. Die Dunkelheit wird dich verschlingen,und die Ohnmacht lässt dich nicht gegen den Wahnsinn wehren . Du wirst wütend werden,sodass Hass und Bitterkeit dich zerfressen werden. Doch Hass und Bitterkeit werden dich einsam machen. Die Einsamkeit wird in jede Pore deines Körpers kriechen und dich nicht mehr loslassen,bis nichts als Gleichgültigkeit überbleibt.
Dann werden wir beide uns gegenüber stehen. Uns beiden in die Augen sehen. Wir werden erkennen dass der Glanz aus den Augen des anderen verschwunden ist. Die Lebensfreude ist der Trauer und Einsamkeit gewichen. Wut und Hass haben sich in Ohnmacht umgeschlagen. Da ist kein Licht,kein Funkeln,keine Hoffnung mehr in deinen Augen. Wir werden uns gegenüber stehen und unsere beiden Blicke werden sich treffen. Kalt,gleichgültig und leer.
Oh bitte,ich flehe dich an ! Nimm nicht meine Hand ! Rette dich bevor die Dunkelheit seine kalten,toten Arme nach dir streckt ! Ich möchte dich nicht sterben sehen. Ich möchte nicht zusehen müssen,so wie damals Freunde und Familie bei mir zusehen mussten !
Doch bitte,lass mich nicht allein. Diese Einsamkeit bringt mich um. Schenke mir deine Augen und lass mich sehen was du siehst,lass mich die Welt mit deinen Augen sehen !
Schenke mir dein Herz,ich möchte fühlen was du fühlst! Ich habe so lange schon nicht mehr richtig gelacht,schon so lange nicht mehr richtig geliebt,schon so lange keinen Schmerz mehr empfunden !
Gib mir deinen Verstand ! Ich möchte wieder klar denken können,all diesen Wahnsinn für einen kurzen Moment vergessen. Ich möchte deine Sorgen haben. Ich möchte mich wieder sorgen können und diese Sorgen mit einem gesunden Geist und Verstand aus dem Weg räumen. Ich möchte deine Sorgen aus dem Weg räumen !
Doch bleib bei mir und ich werde dich isolieren.
Schenke mir dein Herz und ich werde Löcher hineinreißen damit meine unendliche Liebe Platz darin findet !
Lass mich in deinen Kopf und ich werde dafür sorgen dass du mich nie wieder vergisst,egal wie sehr du es auch versuchst ! Ich werde dir deinen Verstand rauben damit du Platz für den Wahnsinn in deinem Kopf hast .
Teile deine Sorgen mit mir und ich werde sie verdoppeln !
Ich flehe dich an;geh weg aber kümmere dich um mich. Berühr mich,aber fass mich nicht an,du würdest meine Betonmauern verletzen . Fühle mit mir,aber erwidere meine Gefühle nicht ! Hilf dir und bringe mich in Gefahr,hilfst du mir werde ich dafür Sorgen dass du Hilfe brauchst. Melde dich bei mir,aber bitte belästige mich nicht mit deiner Anwesenheit !
Oh bitte,lasst mich doch alle einfach in Ruhe und bleibt hier !
Ich will wie Dornröschen sein... nur ohne Prinz der mich aufweckt.
one-like-nobody
Wann haben wir angefangen aneinander vorbei anstatt miteinander zu reden?
Wenn jeder sich im Recht sieht, wer geht dann auf den anderen zu?

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Bei der deutschen EU-Wahl triumphieren die Grünen. Für die SPD nimmt die Krise immer bedrohlichere Züge an, doch auch die CDU muss sich sorgen: Ihre Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer vermochte bisher kaum Akzente zu setzen. Im Osten scheint der Aufstieg der AfD unaufhaltsam.
- Sie kritisieren zwar oft die Menschen, andererseits scheinen Sie sich aber auch für Menschen zu interessieren..
- Ja, das stimmt. Ich finde es interessant, zu verstehen, wie Menschen “ticken”.
- Und? Können Sie jetzt sagen, dass Sie wissen, wie Menschen ticken?
- Nein, natürlich nicht. Erstens gibt es nicht den Menschen, die Unterschiede zwischen den Menschen können in vielerlei Hinsicht sehr groß sein und zweitens reicht wahrscheinlich ein ganzes Leben nicht, um alles zu verstehen.
Was mich gerade bzw. schon seit eniger Zeit fesselt, ist die Fragmentierung.
- Was für eine Fragmentierung?
- Wissen Sie, ich hatte viele Jahre lang Gelegenheit, mit Menschen zu tun, die, wie soll ich sagen, die in ihrer persönlichen Entwicklung ziemlich weit gekommen waren, so weit, wie viele andere es in ihrem ganzen Leben nicht schaffen.
- Schön, und?
- Auch diese Menschen und zwar selbst die unter ihnen, die im Grunde bewundernswert waren, die in ihrer menschlichen Entwicklung wirklich sehr weit gekommen waren, wiesen Fragmentierungen auf. Was meine ich damit? Ist nicht leicht verständlich zu machen, was ich meine.. Sie waren für manche Bereiche des Lebens nicht aufnahmefähig, sie blendeten manche Dinge einfach komplett aus, wollten sie nicht wahrnehmen, nicht wahrhaben, sie waren dafür wie “geschlossen”. So, als würde etwas nicht existieren.
Und das fand ich bzw. finde ich merkwürdig und es macht mich auch neugierig. Was steckt dahinter? Warum ist das so? Ich finde nämlich, in den Antworten auf diese Fragen kann Wesentliches darüber stecken, wie wir “gestrickt” sind.
- Waren alle so?
- Nicht alle, aber die allermeisten, vielleicht 95%, so ungefähr.. Und das ist höchst bemerkenswert!
- Und wie weit sind Sie in Ihren “Forschungen” gekommen?
- Nicht sehr weit. Einerseits habe ich erlebt, wie es ist, andererseits aber habe ich noch keine Antwort darauf, warum es so ist.
Das Wichtigste, was ich bisher verstanden habe, ist, dass sehr viele Menshen eine Art gespaltenes Bewusstsein zu haben scheinen. Selbst die, die sich menschlich recht gut entwickelt haben.
- Ist es das, was Sie mit Fragmentierung meinen?
- Ja. Von manchen Sachen hat man kein Bewusstsein und man will es auch nicht haben! Das ist der Punkt!
- Sind es Sachen, von denen Sie meinen, dass kein Mensch etwas würde davon wissen wollen?
- Oh nein, ganz und gar nicht! Das ist es ja. Was da ablief, wäre bei einer anderen Gruppe von Menschen vielleicht ganz anders gelaufen. Es war also nicht der Gegenstand an sich, der es den Leuten unmöglich machte, für etwas nicht zugänglich zu sein. Solche Dinge habe ich über die Jahre unzählige Male beobachtet. Immer und immer wieder, bei den unterschiedlichsten Gruppen und Menschen. Mir scheint, dass sehr viele Menschen für einige Dinge einfach “zu” sind. Sie wollen davon nichts, gar nichts wissen, absolut nichts. Ein weiterer, bemerkenswerter Punkt ist, dass die Mechanismen, die dabei eingesetzt werden, sehr verschieden sein können. Jeder hat dafür seine eigenen “Fluchtwege”. Am häufigsten werden irgendwelche Argumente gesucht und auch immer (!) gefunden, wenn man darauf angesprochen wird. Hauptsache es kommt nichts rein (die Tür ist eben zu). Kein Bewusstsein dafür!
Was ich auch sehr oft beobachtet habe, ist, dass das Ganze massiv heruntergespielt wird. Mögliche Gefahren werden ignoriert, geleugnet. Eine weitere Kommunikation wird unterbunden. Tür zu eben.
- Haben Sie eine Erklärung dafür?
- Für das reduzierte Bewusstsein? Jein. Ich würde nicht davon ausgehen, dass es immer nur eine Erklärung dafür gibt. Eine sehr wichtige Rolle scheint mit die Angst zu spielen.
- Inwiefern?
- Man will sich nicht einer Angst aussetzen. Insbesondere dann nicht, wenn es sehr schwierig sein würde, an der Situation etwas zu ändern.
- Wie meinen Sie das?
- Wenn es etwas gibt, das man ändern müsste, um einer Gefahr zu entgehen, diese Änderung aber aus den unterschiedlichsten Gründen nur sehr schwer herbeizuführen wäre, dann würde man sich einer großen Beunruhigung aussetzen, einer permanenten Angst, da man ja nur mit großer Mühe etwas daran würde ändern können. Aber die Möglichkeit gäbe es! Da scheint es einen Mechanismus zu geben, der sehr viele Leute dazu bringt, etwas einfach nicht bewusst werden zu lassen. Interessant finde ich auch, dass das nicht nur bei Gruppen so ist sondern auch bei einem einzelnen Menschen.
- Welche Schlüsse ziehen Sie daraus?
- Na ja.. Ich finde es vor allem sehr bedrückend. Wie ich Ihnen sagte, es waren eigentlich Menschen, die von anderen bewundert werden würden und zwar nicht ohne Grund. Dass es auch bei diesen Menschen so laufen kann, ist bedrückend.
- Ist das der Grund, warum Sie oft sagen, dass Sie keine Erwartungen haben und dass kein Mensch Sie enttäuschen kann?
- Nein bzw. nicht nur das alleine. Es gibt auch andere Gründe dafür. Aber, wissen Sie, wenn Sie das so sagen, dass ich keine Erwartungen habe und dass niemand mich enttäuschen kann, das klingt sehr pessimistisch. Ich bin durchaus in der Lage, auch das Schöne zu sehen und mich auch darüber zu freuen. Dass ich von einem Menchen nichts erwarte hat auch mit anderen Sachen zu tun. Im Grunde kann man es nicht wissen, was, wann ein Mensch tun wird. Man tut nur so, als wüsste man es, vielleicht weil die Wahrscheinlichkeit dafür einem hoch erscheint. Aber man kann es nicht wissen. Wenn ich etwas erwarte, dann tue ich so, als gäbe es nur eine einzige Möglichkeit und das ist eben nicht so. Im übrigen gilt das auch für das Schöne, also nicht nur im Zusammenhang mit “unerwarteten”, negativen Erfahrungen.
- Sie betonen oft, dass wir oft nicht den Mut haben, genau hinzuschauen..
- Ja, wir haben Angst vor der Wahrheit.
- Was ist das für eine Wahrheit, vor der wir Angst haben?
- Nun, es ist nicht nur eine Sache, vor der wir Angst haben. Wissen Sie, der Mensch ist sehr oft ein fragmentiertes Wesen. Er hat Bereiche in sich selbst, die er abgespalten hat, die er vor sich selbst versteckt. Er will mit ihnen nicht in Berührung kommen. Diese Abspaltung gelingt ihm auch oft sehr gut. Die Kehrseite ist, dass er immer dafür sorgen muss, dass nichts diese Bereiche wieder erlebbar machen darf. Das hat vielerlei Folgen. So viele und auch so verschiedene, dass man nicht eines, nicht drei, sondern Dutzende Bücher darüber schreiben könnte und es wäre damit immer noch nicht alles darüber gesagt.
- Ich verstehe nichts. Können Sie mir vielleicht ein Beispiel geben?
- Nehmen Sie z. B. Ängste. Es gibt Menschen, die ihre Ängste spüren. Manche von ihnen haben so große Ängste, dass sie krank werden, nicht mehr so funktionieren können, wie es die Gesellschaft generell verlangt. Andere Menschen hingegen, die auch riesige Ängste in sich haben, spalten diese vollkommen ab. Sie spüren sie gar nicht. Nicht wenige von ihnen verdienen viel Geld, besetzen angesehene Posten in der Wirtschaft oder in der Politik usw.. Sie sind eben stark fragmentiert. Aber sie funktionieren bestens und gelten nicht als krank. Manche fallen allenfalls durch ihre Unmenschlichkeit bei manchen ihrer Entscheidungen oder Reaktionen usw. auf, aber sonst gelten sie als sehr erfolgreiche Menschen.
- Verstehe. Und Sie meinen, wir haben Angst, zu erkennen, dass diese Menschen fragmentiert sind. Sich anders geben, als sie sind.
- Ja. Wir haben gelernt, die Welt so zu sehen, wie es uns beigebracht wurde. Wir schauen auf die Dinge (auf die Menschen) meistens durch diese Brille hindurch. Wir sehen nicht wirklich, sondern wir ordnen eher ein, wir kategorisieren. Diese Art des “Sehens” hat aber nichts mit Wahrnehmen zu tun. Es läuft eher nach gelernten Mustern. So wie die künstliche Intelligenz, von der neuerdings so viel gesprochen wird. Auch sie lernt nach Mustern.