My favourite shots from Polizeiruf Świecko: Abgrund (2022)
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My favourite shots from Polizeiruf Świecko: Abgrund (2022)

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Ich war bereit, für dich zu fallen, ohne zu merken, dass du mich längst gestoßen hast.
Ich check jetzt total, wieso die geshippt werden, die Szene ey 😭😭
Die freie Sicht genießen, wenn man am Abgrund steht.
- Anders schön
Habe zum dritten Mal Abgrund beendet
Innerhalb von drei Monaten
Hat man beim Ende und vor allem bei Adams "Danke, für alles" irgendwann keine Tränen mehr in den Augen?!
Dachte irgendwann, wenn man das weiß, sollte es ja okay sein. Aber nein.
Wie Adam das sagt, wenn man weiß, was danach passiert, tut so weh... aua... und ich fürchte wird es auch immer tun, weil das zweite Mal schauen ist keine zwei Wochen her und heute hat es mich genauso zerstört, wie da. Und beim ersten Mal.
Adam, bitte komm wieder. Vor allem weil sonst in dem Polizeiruf keiner irgendwie comfort in Form von Umarmungen oder irgendwie Körperkontakt initiiert. Das fehlt voll. Armer Vincent 😔

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Manchmal fühlt es sich an, als würde ich mit einer Schicht zu wenig Haut durch diese Welt gehen. Überall, wo ich hinschaue, sauge ich es auf – das ungefilterte Leid, das in den Augen der Fremden in der U-Bahn flackert, die schwere Traurigkeit in meiner eigenen Familie, die sich wie ein Schatten über den Esstisch legt.
Ich sehe die Menschen an und ich sehe nicht nur ihren Schmerz. Ich sehe die Abgründe. Ich sehe die Abscheulichkeiten, die hinter manchen Masken lauern, das Dunkle, das diese Welt so oft unerträglich macht. Es ist, als würde ich Gesichter lesen wie offene Bücher, in denen Geschichten von Grausamkeit und Zerbruch stehen.
Wie soll man in einer Welt, die sich so wund und gleichzeitig so bösartig anfühlt, jemals wieder die Rüstung ablegen? Wie soll ich mein Herz weit machen, wenn ich doch weiß, was da draußen – und manchmal auch hier drinnen – wartet? Jeder Blick in die Augen der anderen erinnert mich daran, warum ich meine eigenen Mauern eigentlich immer höher bauen müsste.
Ich frage mich, ob es jemals wieder sicher sein wird, sich zu öffnen. Oder ob das der Preis dafür ist, die Wahrheit hinter den Blicken zu sehen: Dass man am Ende allein mit all diesem Wissen dasteht und versucht, die eigene Seele vor dem Ertrinken zu retten.
Warum tauchen in mir diese merkwürdigen Dürste auf? Der Regen und die Sterne, diese kalte und dichte Mischung hat mich aufgeweckt, hat die Tore zu meinem grünen und finsteren Wald geöffnet, diesem nach Abgrund riechenden Wald, wo Wasser fließt. Und hat ihn mit der Nacht vereint.
Clarice Lispector: "Nahe dem wilden Herzen", S.84
Der Weg hinauf ist steinig, doch oben wartet die Stille, die Weite und der Frieden, den nur die Berge schenken.