Nach außen still und innen ein Sturm, den niemand sieht.
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Nach außen still und innen ein Sturm, den niemand sieht.
- eigenes

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Mein früheres Ich ..OMG
Ich denke an mein früheres Ich wie an eine Version, die aus dem System entfernt wurde.
Nicht beschädigt. Nicht gestorben. Einfach… nicht mehr kompatibel.
Dieses Kind hatte keine Abwehr. Es nannte das Offenheit. Die Welt nannte es ein Risiko.
Es wurde nicht hart. Es wurde ersetzt. Durch etwas Effizienteres. Durch etwas, das wusste, dass Gefühle kein Argument sind und Hoffnung kein Schutzmechanismus.
Ich sehe dieses frühere Ich nicht als Verlust. Verluste implizieren Wert. Es war ein Übergangszustand. Kurz brauchbar. Langfristig hinderlich.
Man sagt, man soll sich daran erinnern, wer man einmal war. Ich halte Abstand. Nähe zu sich selbst ist eine Gewohnheit, die man sich irgendwann abtrainiert.
Er ist nicht verschwunden. Er wurde überlebt.
Und das ist alles, was am Ende zählt.
Ich habe jahrelang gedacht, ich sei von den falschen Menschen umgeben.
Turns out: Ich war nur extrem praktisch.
Ich war die Art Mensch, die man nicht schätzt, sondern einplant. Wie WLAN. Oder emotionale Verfügbarkeit.
Immer da, wenn etwas brennt. Unsichtbar, wenn endlich Ruhe ist.
Man sagte mir, ich sei „so stark“. Was sie meinten war: „Du machst es uns sehr bequem.“
Ich habe geholfen, verstanden, vermittelt, geschluckt, und dabei nie gefragt, warum sich Nähe anfühlt wie ein Einbahnstraßenprojekt.
Niemand wollte mich verletzen. Das war ja das Schöne daran. Sie haben mich einfach benutzt, ohne böse Absicht. Reines Gesellschafts‑Design.
Erst als ich weniger gab, wurde es still. Nicht tragisch. Nicht emotional. Einfach… effizient aussortiert.
Und da habe ich verstanden: Man verliert keine Menschen, wenn man Grenzen setzt. Man verliert nur Rollen.
Aktuell arbeite ich daran, nicht mehr „wertvoll“ zu sein, sondern unerreichbar für Bullshit.
Sehr unbequemer Charakter. Aber überraschend friedlich.
Leises Brennen ist erlaubt
Die Gesellschaft nennt es Stärke, wenn man lächelt, während innen alles brennt. Solange es niemanden stört, solange man pünktlich ist, funktioniert und nett dabei aussieht. Zusammenbrechen ist erlaubt – aber bitte leise und nach Feierabend.

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Vom Lachen, das uns bleibt
Zum Internationalen Tag des Lachens Es gibt Tage,an denen alles funktioniert.Der Wecker.Der Ablauf.Die Antworten.Die Termine.Alles greift ineinander,wie es soll.Und man selbst auch. Man kommt durch den Tagwie durch ein System,das einen kennt.Oder zumindest erwartet. Continue reading Vom Lachen, das uns bleibt
Für andere wirkt es selbstverständlich, dass ich funktioniere. Für mich ist es oftmals eine Qual.
Ich bin nur noch eine leere Hülle
Ich funktioniere perfekt von außen. Lächle zur richtigen Zeit. Sage die richtigen Worte. Niemand merkt, dass innen nichts mehr ist. Ich bin ausgehöhlt. Leergebrannt. Als hätte jemand mein Innerstes herausgerissen und nur die Fassade stehen lassen. Ich gehe durch die Bewegungen des Lebens, aber ich lebe nicht. Ich existiere nur. Da ist diese gähnende Leere in mir. Ein schwarzes Loch, das alles verschluckt. Freude, Trauer, Wut. Alles verschwindet in diesem Nichts. Ich bin ein Geist in meinem eigenen Leben. Anwesend, aber nicht da. Manchmal frage ich mich, ob jemals wieder etwas in mir wachsen kann.
- irgendwo gelesen🦋