Manchmal.
Manchmal hast du einen Affen auf dem RĂĽcken und wirst Wild.
Du wirst wild, weil er schreit. Das schreien wird lauter und verweilt zwischen rotem Kopf, verrücktem umher schlagen, bösem Blick, brutalen Schimpfwörtern und schnellen Schritten, in deiner Ohrmuschel.
Manchmal, manchmal aber auch stehst du im Wald, zwischen Nebel und Bäumen, hörst leises summen hinter dir und merkst wie dein Körper starr wird. Du willst rennen, doch kannst nicht. Sein Summen hält dich. Was will er? Dieser Herr in Gestalt der Nacht.
Will er dir Angst machen oder schlägt er bald zu? Legt er seine Hände um dich oder würgt er, bis du zu Boden brichst?
Manchmal macht dein Kopf dich verrückt. Er sagt, dass du nicht gut genug für irgendwas bist. Er sagt: “Ich finde nichts, nichts an dir, was schön ist.”
Oh, Alex!
Du schwebst unter Wolken und ĂĽber den Boden.
Manchmal verlierst du die Ăśbersicht der Dinge.
Drogen sind der Herr deiner Sinne.
Du weiĂźt, dass es nicht gut fĂĽr dich ist, doch du frisst. Du frisst Pilze, schluckst Pillen, rauchst Gras, ziehst mal das und mal das. Du weiĂźt, was es aus dir macht.
Manchmal, manchmal macht es dich verklatscht, du lachst und du sagst, du hast alles richtig gemacht. Ein guter Trip, der sich wiederholen lässt. Dann das Zeug, was dich sterben lässt. Das Gift, was deine Nase zerfetzt. Du bist Tage lang wach, du bist Tage lang drauf.
Der Egoismus nimmt seinen lauf.
Du strahlst Arroganz in Massen aus, bist durchgedreht und manisch depressiv.
Das was du nicht sein willst.
Doch, wer du bist, das weiĂźt du nicht.
Du weiĂźt nicht, ob du cool bist. Langweilig, lustig, sexy oder unbeschreiblich.
Du schätzt aber mal, dass du unbeschreiblich Scheisse bist.
Manchmal willst du wissen, wie es ist mit dir selbst zu reden. Du willst eine andere Person sein und sehen wie du dich verhältst.
Du bist dir sicher: Eine gruselige Welt, mit gruseligen Menschen und keiner Ahnung.
Mit absolut keiner Ahnung.