If exploring eerie dungeons filled with monsters is your idea of fun (hellish dungeon art by Christopher White in ad for SSI games Wizard's Crown and Rings of Zilfin, from Computer Gaming World magazine, issues 26-29, March through June-July 1986)

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If exploring eerie dungeons filled with monsters is your idea of fun (hellish dungeon art by Christopher White in ad for SSI games Wizard's Crown and Rings of Zilfin, from Computer Gaming World magazine, issues 26-29, March through June-July 1986)

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1983/84
Programmieren lernen im Schaufenster
Was macht man Anfang der 80er Jahre als präpubertärer Teenager ohne jegliches Interesse an sportlichen Aktivitäten, aber mit einer in die Wiege gelegten Technikaffinität? Die Modelleisenbahn wird langsam langweilig, aber in den Magazinen, die der Vater (Fernsehtechniker und Funkamateur) abonniert hat, tauchen immer mehr Anzeigen, Testberichte und Bastelvorschläge mit sogenannten “Heimcomputern” auf. “Digital” ist für mich nichts Unbekanntes, denn für Vater musste ich häufiger auf Karopapier gemalte Pixelgrafiken in Hex-Werte umrechnen und auf EPROMs brennen, damit diese dann als Textzeilen in die Amateurfernsehbilder eingeblendet werden können, z.B. mit dem Namen, dem Rufzeichen (das ist sowas wie ein Nickname) oder “Kamera 1”, “Kamera 2”, etc.
Aus unerfindlichen Gründen hat die niederbayerische Kleinstadt Deggendorf ein Karstadt-Kaufhaus. Im Erdgeschoss ist die Elektronik-Abteilung (hauptsächlich Fernseher, Radios und Stereoanlagen) und auf der anderen Seite der Bürobedarf. Elektrische Schreibmaschinen sind so lala interessant, aber irgendwann beim Browsen zwischen den Farbbandkassetten steht da ein TI-99/4A Heimcomputer mit Farbmonitor. Das bunte Startmenü ist wochenlang regungslos dabei, sich in den Bildschirm einzubrennen. Irgendwann bringe ich es übers Herz, die Lage checkend wie ein Ladendieb, der Aufforderung “READY - PRESS ANY KEY TO BEGIN” nachzukommen.
Die nächsten Monate (deutlich zweistellig) verbringe ich fast ausschließlich jede freie Stunde in der Schreibwarenabteilung. Anfänglich muss ich mir die Erlaubnis beim überwiegend weiblichen Verkaufspersonal holen, das sich zunehmend genervt zeigt. Der Verkäufer aus der benachbarten Elektronikabteilung, wahrscheinlich neidisch, weil der Heimcomputer seiner Meinung nach in der falschen Abteilung steht, wird allerdings zu meinem Unterstützer. “Das ist doch gut fürs Geschäft, wenn da junge Leute mit den Geräten rumspielen!”, ist seine überzeugende Argumentation. Außerdem kennen sich mein Vater und der Elektronikverkäufer.
Einen Schulfreund kann ich kurzzeitig für meine Entdeckung begeistern, aber mein Durchhaltevermögen, was Rumstehen im Kaufhaus angeht, ist deutlich größer.
Ich lerne zwischen TippEx-Rollen und Farbbändern die Grundlagen der Programmierung von Grafik (bunte Sinuskurven, Lissajous-Figuren, Sound war nicht so beliebt) und einfachen Spielen in BASIC. Die Stadtbücherei hat zum Glück eine Handvoll Bücher zu dem Thema. Die Legende geht so weit, dass ich es sogar zu einem schlichten, aber spielbaren PacMan-Klon gebracht haben soll – das kann aber zum Aufschreibezeitpunkt 2019 auch verklärte Erinnerung sein. Auf jeden Fall gibt es im Winter von mir Weihnachtsdekorationen auf dem Rechner: Krakelige Sternchen, die ruckelnd auf den unteren Rand fallen, allerdings mit einer naiven Gravitationssimulation.
Der Elektronikabteilungsverkäufer organisiert für mich sogar einen Kassettenrekorder als Ausstellungsstück (den TI Program Recorder), damit ich unter den Augen der mürrischen Verkäuferinnen kurz vor Ladenschluss (18:30 Uhr) noch alles hektisch auf eine Audio-Kassette speichern kann (was nicht schnell geht).
Meine Eltern, hauptsächlich meine Mutter, zeigen sich zunehmend unzufrieden mit der Situation und insbesondere mit dem Mangel an anderen Freizeitaktivitäten. Das Problem wird zum Glück nicht mit Verboten gelöst. Nach geschätzt anderthalb Jahren, Ende 1984, bekomme ich als Geburtstags/Weihnachts-Kombinationsgeschenk einen C-64. Die Verwandtschaft ist schwer beeindruckt, dass ich damit was programmieren kann.
(Peter Witzel)
Commodore 64, Silver Label, 1982
1985
Der Weg zum ersten Date. Hilfreich: der C 64. Nicht hilfreich: das Telefon
Ich lerne Peter aus der Parallelklasse kennen, der sich in der Karstadt-Schreibmaschinenabteilung das Programmieren beigebracht hat und mittlerweile sogar einen eigenen C 64 besitzt. Ich weiß noch nicht so ganz, wozu ein Computer gut sein soll, bin aber erst mal bereit zu glauben, dass es sich um was Interessantes handelt. Man kann darauf, wie ich erfahre, Reversi spielen. Wir verabreden, dass ich vorbeikommen werde, um mir das anzusehen. Die Verabredung ist aus irgendeinem Grund – vielleicht Eltern, vielleicht Schüchternheit, das weiß ich zum Aufschreibezeitpunkt 2019 nicht mehr – nicht ganz fest. Zur Feinabstimmung muss vorher noch telefoniert werden.
Die Telefoniersituation ist sehr aufregend: Eindeutig ein erstes Date, auch wenn man noch so tut, als wäre nichts. Zur Aufregung trägt außerdem bei, dass man bei Telefongesprächen nie weiß, wer ans Telefon gehen wird, also immer mit peinlichen Elternvorfällen zu rechnen ist. Meine Nervosität fällt allerdings niemandem auf, denn das Telefonat findet gar nicht statt. Mehrmals wähle ich die Nummer (fünfstellig, 2019 laut dasoertliche.de immer noch unverändert), aber niemand geht dran. Offenbar haben wir vor Schüchternheit irgendwie missverständlich aneinander vorbeigeredet. Oder vielleicht habe ich auch die falsche Nummer angerufen, obwohl das eigentlich nicht sein kann. Es ist jedenfalls enttäuschend.
Einige Tage später gelingt die Verständigung doch noch und ich bekomme im Amateurfunk-Bastelkeller des Vaters gezeigt, wie man am C 64 Reversi spielen und die Sprachsynthesesoftware SAM (“The Software Automatic Mouth”) alberne Sachen mit schwerem amerikanischen Akzent sagen lassen kann. SAM kann kein Deutsch, mun mousse eem dass-hulp ullays so hin shriben duss ehr ess furshtayt. Außerdem gibt es ein großes Lenkrad, mit dem man die vier Stockwerke weiter oben auf dem Mehrfamilienhaus montierte Funkantenne drehen kann. Natürlich passiert sonst überhaupt nichts. Aber ein Anfang ist gemacht.
(Kathrin Passig)
Paperboy (1986)
Heute schon Zeitung gelesen? Die Daily Sun, so in etwa die angelsächsische Version der Bildzeitung, hat einen neuen Zeitungsjungen, in dessen Rolle der Spieler schlüpft. Auf einem BMX-Rad radelt man die tägliche Strecke ab und wirft den lieben Abonnentendie Zeitung quer über die Straße mit Schmackes vor die Tür ihrer gelb markierten Häuser oder aber kunstvoll direkt in den Briefkasten, falls…
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Out Run (1986)
Out Run (auch OutRun und Outrun) ist ein Arcade-Rennspiel von Sega, das 1986 in den Spielhallen erschien. Das Spiel der japanischen Entwickler ist zwar in kalifornisch anmutenden oder wüstenhaften Landschaften angesiedelt, enthält aber auch viele automobile und kulturelle Reminiszenzen an Europa.
Der Spieler steuert ein Cabriolet…
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Commodore 64 Reklame mit Preise
Commodore 64 Reklame mit Preise
Preis von 1983
Preise von 1987
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ZAK McKRACKEN
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