Vulkan auf Island mit R.. #4
Nach 48 Stunden sieht der Rejuvelac dann so aus. HĂĽbsch prickelnd karbonisiert, leicht trĂĽb.
Geschmacklich erinnert er mich mehr so an, tja,...nix, mit einer leichten Note von Buchweizen und frisch geschnittenem Gras. Knaller ist anders, aber zumindest schmeckt er nicht nach Essig und Wischlappen, wie gekaufter Brottrunk.
Ich hab nicht alles davon getrunken, ich bin mit probiotischen Sachen die ich nicht kenne etwas vorsichtig. Das kann durchschlagende Erfolge erzielen. GrĂĽĂźe ans Klo.Â
Den Rest habe ich in eine kleine Flasche umgefĂĽllt und als Gesichtswasser benutzt. Das lässt sich prinzipiell mit eigentlich allem machen was eine Milchsäuregärung durchlaufen hat. Milchsäure wird häufig in (Natur)-Kosmetika eingesetzt um den Säureschutzmantel der Haut zu stabilisieren, und um Verhornungen der oberen Hautschichten zu lösen. Ich bin n Fan, ich klatsch mir zum Beispiel auch gern Milch-Kefir ins Gesicht.Â
Mein bisheriges Fazit: kann man machen, muss man aber nicht. Ist etwas aufwändig. Ich werde jedoch noch verschiedene Getreidearten ausprobieren, habe gerade Quinoa angesetzt, und auch mal über einen längeren Zeitraum in kleinen Mengen zu mir nehmen. Das Zeug soll ja anscheinend Wunder wirken und kann, angeblich, sogar zur Darmsanierung nach Antibiotika-Behandlungen eingesetzt werden. Auch sollen alle wichtigen B-Vitamine, Vitamin E und K, sowie Proteine bis zum Abwinken drin sein. Wie gesagt, der Langzeittest steht noch aus. Und danach 10 Jahre jünger. Mindestens!
Was Rejuvelac zusätzlich für weitere Experimente spannend macht: Er kann als Starter zur Herstellung von Käse und Joghurt verwendet werden. Test ich, unter Garantie.
Auf bald, und wohl bekomms.