Neues Klimaschutz-Quartier in Berlin vorgestellt
Im Hof des neuen Wohnquartiers - v. r. n. l. Fabian Tacke (KlimaGut Immobilien AG), Andreas Geisel (Senator fĂźr Inneres und Sport), Michael GeiĂler (Berliner Energieagentur), Matthias Matschewski (Peter Ruge Architekten)
Berlin, 1. September 2021 â Die KlimaGut Immobilien AG hat in Zusammenarbeit mit der Peter Ruge Architekten GmbH und der Berliner Energieagentur GmbH (BEA) das innovative und nachhaltige Quartier in der Schleizer StraĂe vorgestellt. âMehr Klimaschutz im Gebäudebereich ist momentan kaum mĂśglichâ, sagte Fabian Tacke, Vorstand der KlimaGut Immobilien AG. Der ganze Bau und Betrieb basiert auf einem besonders nachhaltigen Ansatz, zudem handelt es sich um ein zertifiziertes Netto-Nullemissionshaus, das im Betrieb mehr CO2 einspart als emittiert: âAngefangen Ăźber die Verwendung besonders hochwertiger und langlebiger Baustoffe, Ăźber die klimapositive Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien bis hin zur Holzhybridbauweise: Dieses Projekt ist sowohl in Bezug auf den Bau als auch den Betrieb vorbildlichâ, so Tacke. âZudem haben wir auch besonderen Wert auf die Sozialverträglichkeit gelegt und leistbare Mieten und Energiepreise, betreutes Wohnen, Barrierefreiheit, Flächeneffizienz und eine ausgewogene Mischung der Mieter:innen in unser Konzept integriertâ.
âIn der Schleizer StraĂe haben wir viele dezentrale Klimaschutztechnologien einbezogen, die uns als Energieversorger und -dienstleister momentan zur VerfĂźgung stehenâ sagte Michael GeiĂler, GeschäftsfĂźhrer der BEA. Die Solaranlage auf einem begrĂźnten Dach und das mit aus Reststoffen gewonnene Biogas gespeiste Blockheizkraftwerk (BHKW) sorgten dafĂźr, dass die Neumieter:innen besonders CO2-arm mit Strom und Wärme versorgt werden. Der auf den Dächern ihrer Wohnhäuser produzierte Mieterstrom kĂśnne als gĂźnstiger BEA-KiezstromÂŽ direkt bezogen werden. âMit unserem Mieterstromangebot sind wir rund 20 Prozent gĂźnstiger als der Ăśrtliche Grundversorgungstarifâ, sagte Michael GeiĂler. Auch die Wärmekosten liegen laut BEA deutlich unter dem Ăźblichen Marktniveau.
Wie bei allen neueren Projekten der BEA wurden die PV-Anlagen auf begrĂźnten Dächern installiert. DarĂźber hinaus versorgen die vor dem Gebäude installierten Ladepunkte die Halter:innen von Elektroautos mit umweltfreundlichem Ladestrom. âPhotovoltaik in Verbindung mit einem GrĂźndach ist in Städten eine ideale Kombination, um dezentral mehr sauberen Strom zu erzeugen und gleichzeitig mehr bewachsene Flächen fĂźr ein besseres Stadtklima zu schaffenâ, sagte BEA-GeschäftsfĂźhrer Michael GeiĂler. Die GrĂźndächer wirkten fĂźr das Gebäude zudem wie eine natĂźrliche Klimaanlage und Wärmedämmung. âBei der Schleizer StraĂe handelt es sich um ein gelungenes Vorzeigeprojekt, das aufzeigt, dass klimapositives Wohnen durch intelligente Vernetzung von Gebäude- und Energietechnik machbar istâ, so GeiĂler.
Insgesamt wurden in der Schleizer StraĂe 42 Mietwohnungen errichtet. Alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar und zu einem groĂen Teil barrierefrei nutzbar. âVon Anfang war es das Ziel, die unterschiedlich gewĂźnschten Wohnungstypen und -grĂśĂen kompakt zu planen, um somit leistbare Mieten zu ermĂśglichen und den Ressourcenverbrauch zu minimierenâ, sagte Matthias Matschewski, Partner bei Peter Ruge Architekten GmbH. Zudem seien keine kritischen Baustoffe wie PVC, Halogene, Styropor und Aluminium verwendet worden.
Fotos: BEA/Dietmar Gust , Text: BEA















