Holland III 2026 - Tag 3
Mannen en vrouwen, dames en heren!
Unser Tag startet heute wieder mit der leckeren Brötchentüte aus dem Alpaka-Cafe.
Danach machen wir uns langsam fertig und im weiteren Verlauf des Vormittags erkunden wir den Alpaka-Erlebnispfad.
Wir erfahren, dass seit den 90er Jahren die Alpakas einen waren Boom erleben.
Schätzungsweise um die 6000 Alpakas soll es derzeit allein in den Niederlanden geben.
Leider leben die Wenigsten davon in artgerechter Haltung.
Süße, flauschige Alpakas erfreuen sich in den letzten Jahren enormer Beliebtheit.
Mit ihren flauschigen Köpfen, den großen braunen Augen, dem neugierigen Blick und der neugierigen Nase sind sie aber auch wirklich zuckersüß.
Dennoch ist der richtige Umgang mit ihnen wichtig, damit es ihnen gut geht.
Doch leider ist das nicht immer gegeben.
Privatleute, die einfach keine Ahnung haben oder gewerbliche Haltung, die ausschließlich dem Profit dient und denen das Wohl der Tiere schlichtweg egal ist.
Auf dem Erlebnispfad lernt man aber nicht nur einiges über die Haltung oder die Fütterung dieser Tiere.
Es geht auch um die Verwertung der Wolle ...
... oder medizinische Aspekte.
Und natürlich werden die einzelnen Bewohner namentlich und mit ihrer bewegenden Lebensgeschichte vorgestellt.
Inzwischen leben hier zwischen 70 und 80 Alpakas und Lamas.
Das Rescue Centrum platzt aus allen Nähten.
Mara, die Eigentümerin, kann gar nicht so viele Alpakas und Lamas aufnehmen, wie sie Anfragen bekommt.
Aktuell kann nur ein neues Tier kommen, wenn ein Anderes das Rescue Centrum verlässt.
Sei es durch Vermittlung oder, wie kürzlich der kleine Pim, durch Tod.
Der Alpaka-Erlebnispfad führt am Campingplatz vorbei, bis zum Alpaka-Cafe.
Da kürzen wir einfach einmal ab und steuern auf unser Wohnmobil zu.
Für den Nachmittag hatten wir einen Alpaka-Hightea im Alpaka-Cafe gebucht.
Daniela, eine Deutsche die seit 23 Jahren in Zeeland wohnt, ist für die heutige Nachmittagsveranstaltung zuständig.
Es geht damit los, dass alle gebuchten Gäste zusammen zur Weide marschieren.
Dort wartet schon eine Gruppe Alpaka-Damen auf die heutige Truppe, die sie zum Alpaka-Cafe begleitet.
Jeder Tisch bekommt 1 Alpaka am Halfter in die Hand gedrückt.
Gemeinsam geht es dann zum Alpaka-Cafe.
Nur die Besucher aus dem fernen Osten (Chinesen) zieren sich und möchten lieber kein Alpaka am Strick führen.
Sie machen lieber Fotos und Selfies (wahrscheinlich haben sie einfach nur Schiss).
Die ganze Gruppe wandert jetzt wieder zurück zum Alpaka-Cafe und tatsächlich marschieren die Alpaka-Ladies anstandslos mit ins Cafe.
Sie kennen den Ablauf natürlich ganz genau und wissen "jetzt gibt´s Leckerchen".
Jeder Tisch hat ein Glas mit Pellets, die von den Gästen an die Tiere verfüttert werden.
Daniela geht mit den Alpaka-Damen von Tisch zu Tisch und erzählt dazu Wissenswertes zu den einzelnen Persönlichkeiten.
Wir erfahren auch, dass Alpakas es gar nicht mögen an der schicken Frisur gestrubbelt zu werden.
Wir werden gewarnt: sie spuken dann!
Nur sachte am Hals entlang streicheln.
Und auch nicht am puscheligen Hinterteil krabbeln, dann können sie auch schon mal beherzt zutreten.
Als es nichts mehr zu fressen gibt, legen sich die Mädels eine nach der anderen hin.
Natürlich bleibt eine als Wache stehen - man weiß ja nie, nachher kommt ein Löwe um die Ecke.
Danach gibt es zum, schon ausgeschenkten Kaffee & Tee, dann die Leckereien für die Menschen.
Als auch die schließlich abgefüttert sind, ist es kurz vor 18 Uhr.
Zum Ende der Veranstaltung werden die Alpakas zusammen "ins Bett gebracht".
Die Mitarbeiter des Rescue Centrums sind zeitgleich dabei die anderen Tiere von den Weiden zu holen.
Das dauert natürlich eine gewisse Zeit bis alle Tiere in den Offenställen stehen.
Aber irgendwann ist es vollbracht und wir können auch zurück zu unserem Wohnmobil.
Jetzt müssen wir nur noch für morgen früh unsere Brötchen Bestellung aufgeben.
Tot ziens!
Angie, Micha, Honey & der Hasenbär













