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Isolatiebedrijf Terneuzen – Vakmanschap voor een Comfortabele en Energiezuinige Woning
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Zierikzee.
The only extant photo (or at least the only one I can find) of the Waasland Wolf, a canine which prowled Zeeland and Waasland in the Netherlands in 2000.
Holland III 2026 - Tag 4
Mannen en vrouwen, dames en heren!
Heute wollen wir den Tag nutzen und rüber bis nach Westkapelle laufen.
Westkapelle ist ein Küstendorf in der Region Walcheren und liegt hinter einem riesigen Seedeich an der westlichsten Spitze von Zeeland.
Das Dorf liegt hinter dem Deich, dessen Bau im 15. Jahrhundert begann und welches im Zweiten Weltkrieg von den Briten bombardiert wurde, um die deutschen Besatzer zu vertreiben.
Infolgedessen wurden große Teile von Walcheren überflutet und Westkapelle bekam die volle Wucht zu spüren.
Über 10.000 Menschen verloren während der erbitterten Kämpfe ihr Leben und das Dorf Westkapelle war zu großen Teilen zerstört.
Mit seinen atemberaubenden Aussichten, der weiten Dünenlandschaft und den charakteristischen Leuchttürmen zieht der Ort jedes Jahr viele Touristen an.
Egal aus welcher Richtung man nach Westkapelle kommt, die Leuchttürme sind nicht zu übersehen.
Das Dorf Westkapelle auf Walcheren ist für seinen Leuchtturm Zuiderhoofd bekannt, der einen tollen Panoramablick auf die Küste und die Landschaft von Zeeland bietet.
Er wird auch hohes Licht oder Westkapelle Hoog genannt.
Dieser Turm gehörte ursprünglich zur Sint-Willibrorduskerk, die zwischen 1458-1470 erbaut wurde.
Es handelte sich um eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche. Im Achtzigjährigen Krieg zwischen Spanien und Holland (1568–1648) wurde die Kirche schwer beschädigt. 1580 erfolgte der teilweise Wiederaufbau.
Der Kirchturm bildete schon bald eine Landmarke für Schiffe.
Ab 1817 wurde er sogar offiziell zum Leuchtturm. Dazu wurde die Turmspitze abgerissen, um dort Platz für eine Laterne, bestehend aus 15 Öllampen zu schaffen
1831 kam es zu einem Brand im gesamten Kirchengebäude. Der erhaltene Rest des Kirchengebäudes, das Mittelschiff, brannte völlig aus und wurde dabei zerstört.
Der Turm blieb aber unversehrt und diente fortan als Leuchtturm. Das Leuchtfeuer konnte bereits drei Tage nach dem Brand wieder in Betrieb genommen werden.
1851 wurde eine feste Fresnel-Linse eingebaut. Da eine noch stärkeres Licht mit einer höheren Reichweite benötigt wurde, hat man 1907 den roten Eisen-Aufbau mit einem sogenannten „Blitz-Licht“ errichtet.
Dieses Licht erreichte eine Lichtstärke von 6,2 Mio. Kerzen und war eines der mächtigsten Leuchtfeuer an den Küsten Westeuropas.
In den Kriegsjahren 1940–1944 fiel der Leuchtturm in die Hände der deutschen Besatzer. Er wurde als Beobachtungspunkt und für Radaranlagen verwendet.
Das verheerende Bombardement des Deiches durch die Briten im Jahr 1944 überstand der Leuchtturm nahezu unversehrt, jedoch zerstörten die deutschen Truppen bei deren Abzug die Optik des Leuchtturms.
Diese wurde 1951 mit einem Rotationsfeuer ausgestattet.
Es handelt sich um eine Drehlinsenleuchte von 500 mm Brennweite mit einer Lichtstärke von 2.600.000 cd. Noch heute sendet dieser Leuchtturm alle 3 Sekunden einen Lichtstrahl aus.
Mit seinen 53 Metern thront er hoch genug über dem Dorf, um immer noch gute Arbeit leisten zu können.
Piet Mondrian malte verschiedene Gemälde vom Zuiderhoofd und machte den Turm auf diese Weise weltberühmt.
Der Leuchtturm kann besichtigt werden. Nach 179 Stufen ist man 40 Meter hoch und genießt eine atemberaubende Aussicht.
Eine weitere nette Besonderheit ist, dass man im Leuchtturm mehrere Etagen durchläuft.
In der ersten Etage befindet sich immer eine Ausstellung von Gemälden. Der Leuchtturm beherbergt eine jährlich wechselnde Ausstellung über die Westkapelle oder die Natur von Walcheren und Zeeland.
In der zweiten Etage betritt man die historische Dienstwohnung eines damaligen Leuchtturmwärters!
Anschauen sollte man sich sein Notizbuch; darin hat er jedes vorbeifahrende Schiff notiert!
Darüber hinaus ist der Ortskern mit seinen historischen Gebäuden und den gemütlichen Straßen charmant und malerisch.
Ein weiteres Wahrzeichen von Westkapelle ist die Windmühle De Noorman.
Diese wunderschöne Windmühle ist die letzte von einst drei Mühlen in Westkapelle. Die beiden anderen wurden im 2. Weltkrieg zerstört.
Sie beherbergt ein Museum das zur Zeit jedoch geschlossen ist.
Der alte Deich, der das Dorf umgibt, bietet schöne Aussichten auf die Nordsee und ist ideal für einen ruhigen Spaziergang.
Bei Westkapelle findet man einen weiteren Leuchtturm: das eiserne Türmchen oder Noorderhoofd. Dieser Leuchtturm liegt vor dem Deich.
Er war der erste gusseiserne Turm der Niederlande. Gemeinsam mit dem Zuiderhoofd bildet dieser Leuchtturm ein sogenanntes Richtfeuer.
Wenn ein Kapitän beim Navigieren diese beiden Leuchttürme auf einer Linie liegen sieht, gelangt er ohne Schwierigkeiten nach Breskens.
Am Markt kehren wir während eines Regenschauers in ein nettes Lokal ein.
Und natürlich gibt es Pfannkuchen (Pannenkoeken), wir sind schließlich in Holland!
Tot ziens!
Angie, Micha, Honey & der Hasenbär

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Holland III 2026 - Tag 3
Mannen en vrouwen, dames en heren!
Unser Tag startet heute wieder mit der leckeren Brötchentüte aus dem Alpaka-Cafe.
Danach machen wir uns langsam fertig und im weiteren Verlauf des Vormittags erkunden wir den Alpaka-Erlebnispfad.
Wir erfahren, dass seit den 90er Jahren die Alpakas einen waren Boom erleben.
Schätzungsweise um die 6000 Alpakas soll es derzeit allein in den Niederlanden geben.
Leider leben die Wenigsten davon in artgerechter Haltung.
Süße, flauschige Alpakas erfreuen sich in den letzten Jahren enormer Beliebtheit.
Mit ihren flauschigen Köpfen, den großen braunen Augen, dem neugierigen Blick und der neugierigen Nase sind sie aber auch wirklich zuckersüß.
Dennoch ist der richtige Umgang mit ihnen wichtig, damit es ihnen gut geht.
Doch leider ist das nicht immer gegeben.
Privatleute, die einfach keine Ahnung haben oder gewerbliche Haltung, die ausschließlich dem Profit dient und denen das Wohl der Tiere schlichtweg egal ist.
Auf dem Erlebnispfad lernt man aber nicht nur einiges über die Haltung oder die Fütterung dieser Tiere.
Es geht auch um die Verwertung der Wolle ...
... oder medizinische Aspekte.
Und natürlich werden die einzelnen Bewohner namentlich und mit ihrer bewegenden Lebensgeschichte vorgestellt.
Inzwischen leben hier zwischen 70 und 80 Alpakas und Lamas.
Das Rescue Centrum platzt aus allen Nähten.
Mara, die Eigentümerin, kann gar nicht so viele Alpakas und Lamas aufnehmen, wie sie Anfragen bekommt.
Aktuell kann nur ein neues Tier kommen, wenn ein Anderes das Rescue Centrum verlässt.
Sei es durch Vermittlung oder, wie kürzlich der kleine Pim, durch Tod.
Der Alpaka-Erlebnispfad führt am Campingplatz vorbei, bis zum Alpaka-Cafe.
Da kürzen wir einfach einmal ab und steuern auf unser Wohnmobil zu.
Für den Nachmittag hatten wir einen Alpaka-Hightea im Alpaka-Cafe gebucht.
Daniela, eine Deutsche die seit 23 Jahren in Zeeland wohnt, ist für die heutige Nachmittagsveranstaltung zuständig.
Es geht damit los, dass alle gebuchten Gäste zusammen zur Weide marschieren.
Dort wartet schon eine Gruppe Alpaka-Damen auf die heutige Truppe, die sie zum Alpaka-Cafe begleitet.
Jeder Tisch bekommt 1 Alpaka am Halfter in die Hand gedrückt.
Gemeinsam geht es dann zum Alpaka-Cafe.
Nur die Besucher aus dem fernen Osten (Chinesen) zieren sich und möchten lieber kein Alpaka am Strick führen.
Sie machen lieber Fotos und Selfies (wahrscheinlich haben sie einfach nur Schiss).
Die ganze Gruppe wandert jetzt wieder zurück zum Alpaka-Cafe und tatsächlich marschieren die Alpaka-Ladies anstandslos mit ins Cafe.
Sie kennen den Ablauf natürlich ganz genau und wissen "jetzt gibt´s Leckerchen".
Jeder Tisch hat ein Glas mit Pellets, die von den Gästen an die Tiere verfüttert werden.
Daniela geht mit den Alpaka-Damen von Tisch zu Tisch und erzählt dazu Wissenswertes zu den einzelnen Persönlichkeiten.
Wir erfahren auch, dass Alpakas es gar nicht mögen an der schicken Frisur gestrubbelt zu werden.
Wir werden gewarnt: sie spuken dann!
Nur sachte am Hals entlang streicheln.
Und auch nicht am puscheligen Hinterteil krabbeln, dann können sie auch schon mal beherzt zutreten.
Als es nichts mehr zu fressen gibt, legen sich die Mädels eine nach der anderen hin.
Natürlich bleibt eine als Wache stehen - man weiß ja nie, nachher kommt ein Löwe um die Ecke.
Danach gibt es zum, schon ausgeschenkten Kaffee & Tee, dann die Leckereien für die Menschen.
Als auch die schließlich abgefüttert sind, ist es kurz vor 18 Uhr.
Zum Ende der Veranstaltung werden die Alpakas zusammen "ins Bett gebracht".
Die Mitarbeiter des Rescue Centrums sind zeitgleich dabei die anderen Tiere von den Weiden zu holen.
Das dauert natürlich eine gewisse Zeit bis alle Tiere in den Offenställen stehen.
Aber irgendwann ist es vollbracht und wir können auch zurück zu unserem Wohnmobil.
Jetzt müssen wir nur noch für morgen früh unsere Brötchen Bestellung aufgeben.
Tot ziens!
Angie, Micha, Honey & der Hasenbär
Holland III 2026 - Tag 2
Mannen en vrouwen, dames en heren!
Unsere nächste Station ist das Alpaca Rescue Zeelandia bei der Ortschaft Aagtekerke.
Auf der Fahrt sehen wir, dass hier nahezu jeder Bauer ein paar Stellplätze auf seinem Hof anbietet.
Und ob man es glaubt oder nicht, es sind alle ausgebucht.
Mehrsprachige Hinweisschilder geben Auskunft, dass man voll ausgebucht ist.
Spontanreisende haben keine Chance hier noch irgendwo unterzukommen.
Zum Glück haben wir bereits vor rund 12 Wochen unseren Stellplatz für das Wohnmobil gebucht.
Auf diesen ungewöhnlichen Mini-Campingplatz wurden wir aufmerksam durch einen Beitrag in der Fernsehsendung "Wunderschön: Zeeland".
In dieser Folge wurde dieses tolle Projekt vorgestellt.
Mara, die Eigentümerin, betreibt in Zeeland eine Alpaka-Auffangstation.
Neben ihren eigenen Tieren nimmt sie auch kranke, misshandelte oder Alpakas, die niemand mehr haben will, auf.
Alpacas Zeelandia kümmert sich um diese Tiere und sorgt dafür, dass sie bei einem neuen Besitzer untergebracht werden können, sofern sie dafür stabil genug sind.
Wir werden freundlich von Mara an der Rezeption, in dem kleinen Container an der Einfahrt, empfangen.
Anreise ist nur zwischen 16 und 18 Uhr. Deswegen knubbelt es sich etwas und vor uns sind noch einige andere Gäste, die einchecken wollen.
Als alles erledigt ist, dürfen wir durchfahren.
Eine Mitarbeiterin des Teams nimmt uns, weiter hinten, in Empfang und zeigt uns unseren Stellplatz.
Wir haben dieses Mal einen Platz mit einem privaten Sanitärgebäude, sprich Badezimmer.
Das kleine Gebäude beinhaltet eine Dusche, ein WC, einen großen Kühlschrank der Marke Bosch, eine Spüle zum abspülen des Geschirrs, sowie einige Ablagemöglichkeiten und nützliche Tools.
Für alle anderen stehen selbstverständlich auch Gemeinschaftsanlagen zur Verfügung.
Nicht weniger als fünf Katzen laufen auf der Farm umher, dazu noch einiges an Federvieh.
Alle fühlen sich verpflichtet, sich persönlich um das Wohl der Gäste zu kümmern.
Das Campinggelände ist total ausgebucht.
Man steht schon sehr dicht beieinander.
Doch dank des durchwachsenen Wetters, halten sich die Outdoor-Aktivitäten der Mitcamper in Grenzen.
Der Spielplatz ist eher verwaist und auch auf die geplante Radtour hat keiner groß Lust.
Super finden wir den angebotenen Brötchenservice.
Online kann das Gewünschte bestellt und auch bezahlt werden, abgeholt wird die Bestellung im angeschlossenen Alpaka-Cafe.
Wir richten uns erst einmal auf unserem Platz ein und machen es uns dann gemütlich.
Danach bauen wir unsere "Kaffeetafel" auf und schlachten unsere bestellte Tüte aus dem Alpaka-Cafe.
Morgen kümmern wir uns um die geretteten Alpakas.
Tot ziens!
Angie, Micha, Honey & der Hasenbär
Holland III 2026 - Tag 1
Herrschaften!
Auch dieses lange Wochenende wollen wir, wie halb Deutschland, zu einem Kurzurlaub bei unseren niederländischen Nachbarn zu nutzen.
Muscheln und Pfannkuchen essen, sich den Wind um die Nase wehen lassen.
Vom Ruhrgebiet aus ist man in etwa drei Stunden dort. Wir waren vorher noch nie in dieser Ecke und hatte die Gegend bisher nicht wirklich auf dem Schirm, das allerdings völlig zu Unrecht.
Wir starten heute Morgen in Richtung Zeeland.
Es zieht sich immer mehr zu.
Unser erstes Ziel heute ist der Ort Yerseke.
Dieses reizvolle Dorf gilt als die Austernhauptstadt der Niederlande.
Yerseke, am Rande der Oosterschelde gelegen, empfängt seine Besucher mit urigen Fischerhäuschen, ausgedehnten Austernbänken und authentischen Muschelrestaurants.
Yerseke ist schon über 1000 Jahre alt. Der Ort war ursprünglich ein Bauerndorf ohne direkten Zugang zum Meer.
Die Siedlung Yersekendam, zwei Kilometer nördlich, hingegen schon.
Nach der Sturmflut von 1530 wurde dieses Land nie wieder dem Meer abgerungen.
Im Laufe der Jahre erwies sich die Oosterschelde unter anderem als reich an Schalentieren.
Nach 1870 konzentrierten sich die Einwohner von Yerseke auf die Muschel- und Austernzucht.
Die Bevölkerung von Yerseke vervierfachte sich innerhalb weniger Jahrzehnte.
Die älteste Austernanlage befindet sich direkt neben dem Hafen. Sie wurde um 1870, zeitgleich mit dem ersten Hafen, errichtet.
Die Becken sind mit der Oosterschelde verbunden und können bei Ebbe über Schleusen entwässert und bei Flut mit sauberem Oosterscheldewasser versorgt werden.
Die Markierungen, die die Muschel- und Austernparzellen abgrenzen, sind deutlich sichtbar.
Das Zentrum von Yerseke liegt rund um die alte Kirche; von dort führen alle Straßen leicht bergab.
Trawler bringen hier tonnenweise Muscheln an Land. Über die lokale Muschelauktion reist das „schwarze Gold“ in alle Welt.
Auch die Auswahl an Restaurants ist groß, alle haben irgendwie die Oesters (Austern) in ihren Namen integriert.
Wir haben unsere Austern und Muscheln in der Oesterij gegessen.
Sie waren wirklich sensationell!
Das Restaurant liegt sehr idyllisch an der See.
Alles ist sehr liebevoll eingerichtet.
Gekocht wird frisch mit saisonalen Zutaten aus dem Meer.
Bei schönem Wetter wäre es natürlich noch viel besser gewesen, wenn wir die Austern hätten draußen, auf der Terrasse, genießen können.
So mussten bzw. durften wir drinnen Platz nehmen.
Auf der Speisekarte stehen ausschließlich Schalentiere, Krustentiere und andere Meeresfrüchte.
Wer hier ein leckeres Schnitzel erwartet, der ist definitiv am falschen Ort.
Tot ziens!
Angie, Micha, Honey & der Hasenbär