Ich weiß nicht, ob man das hier noch „Abschied“ nennen kann…
Vielleicht ist es eher ein leises Verschwinden.
Früher hatte alles irgendwie Bedeutung.
Selbst die kleinen Dinge haben sich angefühlt, als würden sie mich festhalten.
Heute greifen meine Hände ins Leere… und nichts hält mehr zurück.
Nicht diese Art von müde, die mit Schlaf verschwindet.
Sondern die, die sich in die Knochen frisst und selbst Träume schwer macht.
Ich habe so oft versucht, mich zusammenzusetzen,
aus all den zerbrochenen Teilen wieder etwas Ganzes zu machen.
Aber egal, wie vorsichtig ich war… es ist immer wieder auseinandergefallen.
Vielleicht lag es nie an der Welt.
Vielleicht war ich einfach nie dafür gemacht, in ihr zu bleiben.
Wenn du das hier liest, dann erwarte keine Antworten.
Ich habe selbst keine gefunden.
Nur Fragen… und die Stille dazwischen.
Es tut mir leid, dass ich nicht der Mensch geworden bin,
den ich selbst gebraucht hätte.
Und auch wenn ich gehe…
bleibt ein Teil von mir hier zurück.
In den Dingen, die ich nie zu Ende gebracht habe.
In den Worten, die ich nie laut genug sagen konnte.
Vielleicht ist das alles, was von mir übrig bleibt.