“Ich weiß, man soll ja nichts bereuen. Weil’s nichts bringt und weil die Fehler einen lernen lassen, bla bla. Und ich hab auch immer daran geglaubt und vor allem dagegen angekämpft, dass mit dir zu bereuen, also unser Ende oder von mir aus auch unseren Beginn. Ich hab mir immer gesagt, dass es bestimmt richtig war, wie alles gekommen ist und dass ich es verstehen würde, wenn ich soweit bin. Ich hab mich sogar dazu hingequält, dankbar zu sein für die Zeit, die ich mit Dir hatte. An trotzigeren Tagen hab ich mich auch davon überzeugen können, dass du ein schlechter Mensch bist und ich froh sein könnte, Dich losgeworden zu sein. Doch vielleicht ist das alles gar nicht nötig, vielleicht ist es mir erlaubt, Dich zu vermissen und es nicht okay zu finden, wie die Dinge damals gelaufen sind. Du bist der einzige Mann, den ich je geliebt habe und ich will mir das nicht klein und nichtig und kaputt reden, nur weil es dann weniger weh tut. Dass wir nie wieder reden werden und das Leben trotzdem weitergeht werde ich niemals kapieren und es bricht mir das Herz, jeden Tag. Und ich wünschte so sehr, ich hätte andere Entscheidungen getroffen, als ich es habe.”
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