Tobias Kellert - Ruhestandsplaner: Altersvorsorge neu denken
Die Niedrigzinspolitik der EZB (Europäischen Zentralbank) hält weiter an. Die Lebensversicherer senken Ihre Überschüsse, die Ablaufleistungen sinken. Die Allianz Lebensversicherung rät vom Abschluss klassischer Lebensversicherungen ab.
Damit ist klar, dass die herkömmliche, weit verbreitete Form der Altersvorsorge nicht mehr funktionieren kann.
Früher wurden Lebensversicherungen abgeschlossen, um für die Altersvorsorge zu sparen. Die Zinsen waren hoch, Bundesanleihen warfen ordentliche Renditen ab und für beide Seiten – den Versicherer und den Versicherten – war das Geschäft auskömmlich. Das Ganze war steuerfrei und so funktionierte lange Jahre die Altersvorsorge relativ gut.
Es war zwar auch schon zu den Zeiten lukrativer Aktien der Allianz zu besitzen als eine Lebensversicherung der Allianz zu haben, aber weil die Lebensversicherung auch auskömmlich war, hat das nicht wirklich gestört.
Wer heute 40 Jahre alt ist und eine klassische Lebensversicherung als Altersvorsorge abschließt, muss rund 20 Jahre lang warten, bis er so ungefähr seine eingezahlten Beiträge wiedersehen kann. Das schafft ein klassisches Sparbuch auch, mit dem Vorteil, dass der Sparer nicht 20 Jahre lang warten muss und jederzeit an sein Geld kommt. Aber nun kann das Sparbuch nicht die Alternative zur Lebensversicherung sein.
Auch Bausparverträge werfen kaum Zinsen ab und sind damit für die Altersvorsorge weniger geeignet.
Sparbücher, Tagesgeldkonten und andere Sichteinlagen eignen sich für Liquiditätsreserven und für Geld, das in den nächsten Monaten gebraucht wird. Sie eignen sich nicht als Kapitalanlagen.
Generell kann man festhalten, dass mit sogenannten Geldwerten kaum Geld zu verdienen ist. Wer hier ordentliche Renditen erzielen möchte, geht auch einige Risiken ein.
Ferner haben Lebensversicherungsverträge das Problem, dass sie schlicht zu teuer sind. Die Kosten in den Verträgen sind enorm! Bei hohen Zinsen war das kein Thema, weil für den Sparer ordentlich was übrig blieb. Nun wurden mit dem Lebensversicherungsreformgesetz die Vertriebskosten reduziert. Aber diese sind nur ein kleiner Teil aller Kosten und die anderen Kosten bleiben bestehen.
Hier machen die Versicherer nach wie vor ein schönes Geschäft auf Kosten der Altersvorsorge ihrer Kunden.
Wer im Alter ein schönes Auskommen haben möchte, muss umdenken!
Dieses Umdenken muss in drei Richtungen geschehen:
1. Es gibt keine Alternative zu Sachwerten!
Sachwerte bringen langfristig die interessanteren Renditen! Wer in Sachwerte investiert, der investiert in Immobilien und Unternehmen, die produktiv sind und Geld verdienen. Immobilien bringen Mieteinnahmen und vielleicht auch Wertsteigerungen - etwa in Höhe der Inflation, wenn das Konzept und die Lage stimmen.
Unternehmen erwirtschaften Erträge. Das bringt Ausschüttungen in Form von Dividenden und Wertsteigerungen der Unternehmen.
Klar, Sachwerte schwanken in ihrem Wert. Sie werden tagtäglich an den Börsen gehandelt und es geht mal rauf und mal runter. Aber langfristig sind die Erträge lukrativ. Und eine Altersvorsorge ist immer langfristig angelegt.
Immobilienpreise schwangen auch, nur ist das nicht täglich an Indizes abzulesen. In Immobilien muss von Zeit zu Zeit auch mal investiert werden. Auch das ist kalkulierbar.
Aber Mieten sind in aller Regel (auch hier gibt es Risiken) stabile Einnahmen.
2. Er kommt um flexible Anlageformen mit weniger Kosten nicht herum!
Klassische Lebensversicherungen sind einfach zu teuer. Der Versicherungsmantel kostet einfach sehr viel Geld und bietet nur geringe Vorteile. Eine Absicherung der Risiken von Berufsunfähigkeit und Tod kann und sollte in einer reinen Risikoversicherung getrennt von der Geldanlage erfolgen.
Dann bietet die Versicherung in der Ansparphase keinerlei Vorteile mehr. Den Vorteil, dass der Versicherer das Langlebigkeitsrisiko absichern kann, braucht der Mandant frühestens in der Rentenphase – wenn überhaupt. Das kann dann zu Rentenbeginn immer noch abgewägt werden und entsprechend abgesichert werden.
Klassische Lebensversicherungen sind absolut unflexibel. Die Einzahlungen können selten variiert werden oder ausgesetzt werden und bei den Auszahlungen gibt es meist nur sehr begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten.
Moderne Kapitalanlagen haben vielfältige Möglichkeiten: damit besteht die Möglichkeit, mit Konzepten zu arbeiten, die eine hohe Flexibilität bieten. Etwa bei der Einzahlung: diese können variiert werden.
Bei der Kapitalanlage: diese kann aktiv gemanagt werden und damit das Kapital stets sinnvoll investiert werden.
Bei der Auszahlung: Es können Entnahmen gemacht werden, es können regelmäßige, monatlichen Entnahmen eingerichtet werden.
3. Er kommt um eine professionelle Betreuung nicht herum!
Die Zeiten sind vorbei, wo man einen Vertrag abschloss und wusste, dass man die nächsten Jahre seine Ruhe hatte. Märkte ändern sich, Zeiten ändern sich, Lebenssituationen ändern sich heute viel schneller als in den früheren Zeiten. Deswegen ist es weise, sich eine professionelle Begleitung für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge zu suchen und sich langfristig beraten zu lassen.
Und auch ein guter Berater hat die Experten an seiner Seite, die er für eine langfristige Begleitung braucht. Zum Beispiel für ein professionelles Vermögensmanagement, oder für eine professionelles Immobilienmanagement. Oder um geeignete Investitionsobjekte zu generieren. Oder, oder …..
Wir haben uns ein entsprechendes Netzwerk in den letzten Jahren aufgebaut, von dem alles profitieren.
Wir denken diese neue Form der Altersvorsorge schon seit einigen Jahren – fast ein Jahrzehnt. Und unsere Mandanten stehen damit heute wesentlich besser dar, als alle die die herkömmlichen Wege gewählt haben. Diese Erfahrung kommt heute allen zugute. Den Mandanten, die schon länger dabei sind und jedem neuen Mandant in gleicher Weise.
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Tobias Kellert - Ruhestandsplaner: Niedrigzinsphase hält an
In diesen Tagen geht es wieder durch die Presse: die EZB (Europäische Zentralbank) hält an ihrer Niedrigzinspolitik fest, sie flutet weiter die Märkte mit frischem, billigen Geld indem sie Staatsanleihen aufkauft. Banken, die ihr Geld bei der EZB parken, zahlen Strafzinsen. Die Allianzversicherung rät vom Abschluss klassischer Lebensversicherungen ab.
Das alles hat einen großen Einfluss auf den gemeinen Bürger, seinen Vermögensaufbau und seine Altersvorsorge bzw. Ruhestandsplanung. Ich möchte heute weniger die Volkswirtschaftlichen Vor und Nachteile erörtern, sondern viel mehr über die Bedeutung für den privaten Haushalt diskutieren.
Es gibt dabei – wie so oft im Leben – Vorteile und Nachteile.
Schauen wir uns erst einmal die Nachteile an:
Sparbücher, Tagesgeld, Termingeld und andere Sichteinlagen werden auf absehbare Zeit keine oder fast keine Zinsen erwirtschaften. Es sind reine Orte, an denen Geld unverzinst geparkt werden kann. Das ist aber nur Sinnvoll für eine Liquiditätsreserve und für Geld, das in den nächsten Monaten gebraucht wird, etwa für Anschaffungen, Urlaub, Steuernachzahlungen und ähnlichem. Geld, das voraussichtlich länger als ein halbes Jahr nicht gebraucht wird, sollte nicht so unverzinst rumliegen.
Auch Bausparverträge und Lebensversicherungen lohnen sich nicht mehr für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge. Die Allianz Lebensversicherung ist ehrlich und rät vom Abschluss klassischer Lebensversicherungen ab. Die Kosten sind einfach zu hoch, die Renditen zu niedrig und der Versicherte bindet langfristig sein Geld. All das ist wenig hilfreich.
Wir müssen Altersvorsorge neu denken. Dazu gibt es von mir den Artikel „Altersvorsorge neu denken“.
Ein weiterer Nachteil könnte sein, dass die Banken ihre Gebühren für die Kontoführung in nächster Zeit weiter anheben. Die Bankenlandschaft wird sich weiter verändern, die Filialen in den wohnnahen Lagen weniger werden und dann sind dort vorwiegend technische Geräte und weniger mit Menschen anzutreffen.
Kommen wir zu den Vorteilen:
Wer investiert, der gewinnt!
Sachwerte werden weiter an Reiz gewinnen. Sie sind das Investment, das langfristig nachhaltig ist, akzeptable Renditen abwirft und einen Wert darstellt.
Kreditzinsen sind langfristig günstig. Das ist interessant für alle, die selbstgenutztes Wohneigentum finanzieren wollen. Sie bekommen ihre Immobilienkredite zu niedrigen Zinsen, teilweise deutlich unter 2%. Damit ist eine normale Immobilie in einer guten Lage nach wie vor ein interessantes Investment, das sich rechnen kann und das die Lebensqualität steigert.
Kreditzinsen sind auch langfristig günstig für Immobilien als Kapitalanlage. Auch hier sind die Lage und die Art der Immobilie sehr wichtig. Aber durch eine günstige Finanzierung sind geeignete Objekte sehr interessant.
Das gleiche gilt auch für unternehmerische Investitionen, die sich mitunter günstig finanzieren lassen und damit interessant werden.
Investieren kann auch jeder in Unternehmen, indem er sich Anteile an Unternehmen kauft. Bei größeren Unternehmen ist das relativ einfach möglich, da sie als Aktien gehandelt werden. Ja, Aktien schwanken in ihrem Wert. Das stimmt. Teilweise sogar relativ heftig. Aber Es sind Sachwerte – frische Sachwerte – es ist ein Investment in Produktivkapital. Unternehmen verdienen in aller Regel Geld. Wer breit gestreut in Unternehmen investiert, wird langfristig sein Vermögen mehren, weil Unternehmen Mehrwerte schaffen.
Noch nie wurde der Unterschied zwischen Geldwerten und Sachwerten so deutlich wie heute. Bei allen Nachteilen der Niedrigzinspolitik der EZB entstehen auch Chancen, die jeder für sich nutzen kann. Denken sie um?!
Tobias Kellert - Ruhestandsplaner: Praxiserfahrung: Warum sich aktives Management lohnt
Immer wieder gerate ich an Menschen, die ihre Depots selber zusammenstellen und sich selber um diese Depots „kümmern“. Dabei habe ich in letzten mehr als 10 Jahren kein Depot gezeigt bekommen, das sich besser entwickelt hat als die Portfoliodienstleistungen, die ich meinen Mandanten empfehle.
Ja, aktives Management kostet Geld! Immer, wenn jemand professionell für mich arbeitet, möchte er vergütet werden. Ja, auch wir verdienen am aktiven Management Geld – nur so können wir
unsere Mandanten langfristig und nachhaltig betreuen! Dass aktives Management Geld kostet, ist einer der Hauptargumente, die gegen jenes vorgebracht werden.
Dieses Argument ist aber wenig stichhaltig, wenn man sieht, dass aktives Management einen echten Mehrwert liefert. Lassen Sie uns diesen Benefit mal anschauen:
Risiken minimieren
Sie suchen sich einzelne Fonds, einzelne Aktien, einzelne Anlagen heraus:
Wissen Sie genau, welche Risiken Sie eingehen? Wissen Sie was in den Anlagen steckt? Wissen Sie wie gemanagt wird? Wissen Sie, welche Risiken sie vielleicht sogar kumulieren?
In aller Regel, so meine langjährige Erfahrung, wissen die meisten genau das nicht.
Viele suchen sich einen Fond aus und bleiben dabei. Ob dieser noch das richtige macht und erfolgreich ist oder mittlerweile ungeeignet ist, wird nicht überprüft oder ist auch schwer zu überprüfen. Und was wäre die richtige Alternative? Fragen über Fragen.
Professionelle Portfoliodienstleitungen minimieren die Risikien.
Management ist da
Ein professionelles Management kümmert sich auch um Ihr Geld, wenn Sie im Urlaub sind, oder krank oder mit anderen Dingen beschäftigt sind. Es hat auch Informationsquellen, die dem gemeinen Menschen nicht zur Verfügung stehen.
Und ein Management kann handeln. Und handelt auch zeitnah und im Sinne der Mandanten, die ihr Geld anvertrauen.
Viel bessere Ergebnisse
Das zweite immer wieder vorgebrachte Argument lautet, dass das aktive Management nicht immer den Index schlägt.
Nun ist es im Leben immer so, dass es Menschen gibt, die unterdurchschnittlich effektiv ihre Arbeit verrichten. In jeder Branche, in jedem Land. So halt auch bei der Vermögensverwaltung. Aber es gibt auch immer Menschen, die ihr Handwerk verstehen. Und wir leben immer noch in einem freien Land und können uns aussuchen, mit wem wir erfolgreich zusammen arbeiten wollen.
Es gibt auch Verwalter und Systeme, die erfolgreich arbeiten und dieses seit vielen Jahren erwiesen haben. Genau mit denen arbeiten wir zusammen – zum Wohle unserer Mandanten.
Dabei ist es wichtiger die richtigen Konzepte zu wählen als einzelne Köpfe. Denn Menschen sind austauschbar und werden auch ausgetauscht. Aber Strategien und Konzepte können unabhängig von Einzelpersonen durchgeführt werden und sind damit langfristig nachhaltiger und erfolgreicher als eine One-Man-Show und sei sie auch noch so gut vermarktet.
Mir wurden in den letzten Jahren etliche selbst verwaltete Depots gezeigt. Bei all diesen selbst verwalteten Depots – ob nun mit Aktien, mit Anleihen, mit Fonds, mit Mischfonds, mit ETF´s oder womit auch immer – war keines dabei, das erfolgreicher war, als unsere Portfoliodienstleistungen in den jeweils gleichen Risikoklassen. Das ist meine langfristige Beratererfahrung!
Freiheit: Zeit, viel Zeit:
Die Tage rief mich ein Mandant an und meinte, er hätte Geld in sein Depot eingezahlt, ich solle das entsprechend der Vorgaben anlegen. Er wäre sehr froh, dass sich Profis darum kümmern, dann könne er sich auf die Sachen konzentrieren, die ihm am Herzen liegen. Er führe am Wochenende mit seinen Jugendlichen auf Lager.
So ist es. Wir haben jede Stunde nur einmal. Zu wissen, dass wichtige Dinge des Lebens in guten Händen sind, schenkt eine große Freiheit: Freiheit für Menschen, die einem am Herzen liegen, Freiheit für Aufgaben, die sonst keiner machen kann, Freiheit für Hobbies, die Spaß machen und entspannen.
Diese Freiheit kann so kostbar sein und ich gönne sie jedem.
Diejenigen, die sich selber aktiv um ihre Anlagen kümmern wollen, müssen und werden sehr viel Zeit und Ehrgeiz in diese Angelegenheit stecken und dennoch nicht die Professionalität erreichen, die eine ganze Mannschaft an erfolgreichen Profis bieten kann. Wollen sie den Preis bezahlen?
Profis für Profis
Sie sind Profi auf Ihrem Gebiet. Vielleicht als Chirurg und können hervorragend Organe transplantieren, oder als Ingenieur und können hochwertige Maschinen entwickeln und vertreiben.
Oder als Lehrer und begeistern die Schüler mit einem wertigen, kurzweiligen Unterricht. Oder, oder, oder…. Mit ihrer Professionalität verdienen sie ihr Geld. Zurecht!
Wer Profi ist in seinem Gebiet, weiß auch zu schätzen, dass andere Menschen in anderen Gebieten ihre Profession haben. Und er weiß diese für sich zu nutzen. Wahre Profis lassen Profis ran! So funktioniert eine ganze arbeitsteilige Gesellschaft überaus erfolgreich.
Deswegen stehen wir mit unserem Knowhow und unseren Vermögensmanagern gerne und langfristig zur Seite. Als Profi für Profis, die Profis zu schätzen wissen.
Tobias Kellert - Ruhestandsplaner: Der Durchschnittsverdiener und seine Altersversorgung
Er verdient genauso viel wie der Durchschnitt aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in unserem Land bei einer vollen Stelle. In diesem Jahr sind das 2916,58 € brutto. Betrachten wir ihn einmal näher und schauen wie seine Versorgung aussieht:
Durch seine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung erwirbt er im Laufe dieses Kalenderjahres (2015) genau einen Rentenpunkt. Dafür zahlt dieses Jahr 3272,40 € in die gesetzliche Rentenversicherung ein und sein Arbeitgeber die gleiche Summe nochmal dazu. Mit diesem Rentenpunkt erwirbt er einen monatlichen Rentenanspruch von aktuell 29,21 € brutto. Darauf zahlt er Steuern sowie Beiträge zur Krankenkasse und zur Pflegeversicherung. Diese Beiträge belaufen sich aktuell auf 10,8% der Rente.
Die Steuersituation ist individuell.
Wenn dieser Eckrentner mindestens Hartz4 Niveau (ca. 769 € inkl. Miete und Heizkosten Grundsicherung im Alter gemäß Bundessozialministerium) haben möchte, muss er
29,6 Jahre arbeiten. Bei allen weiteren Beiträgen fällt seine Rente höher aus.
Nun gehen wir mal davon aus, er wäre mit 22 Jahren nach einer entgeltfreien Ausbildung in den Beruf eingestiegen und würde jedes Jahr genau den Durchschnitt verdienen. Dann hat im Alter von 67 Jahren genau 45 Beitragsjahre und damit 45 Rentenpunkte zusammen.
Damit erhält er eine Bruttorente von 1.314 € monatlich. Sein aktuelles Gehalt von 2916,58 € brutto ergibt bei Steuerklasse I und keiner Kirchensteuer netto 1870 €. Bei einem Renteneintritt in diesem Jahr beträgt seine Nettorente 1.177 €. Beim Rentenbeginn im Jahre 2040 sind es nur noch 1084 €.
Sein Einkommen reduziert sich somit von einem Tag auf den nächsten um rund 700-800 €!!
Und das in dem Monat, wo er nun endlich mal Zeit hat, sich um seine Hobbies zu kümmern, zu Reisen und all die Dinge zu tun, zu denen er neben der Arbeit ein Leben lang nicht wirklich gekommen ist.
Wer wissen wir, was das bedeutet, kann ja mal versuchen, jeden Monat 35-40% seines Gehaltes zur Seite zu legen. Wie lange halten sie durch?
Wie gestaltet unser Durchschnittsverdiener eine Altersversorgung?
Auch beim Alter lassen wir ihn einfach durchschnittlich sein. Er hat also genau die Hälfte seines Erwerbslebens noch vor sich. Damit ist er also 44 Jahre alt und im bleiben noch 23 Jahre bis zum Rentenbeginn.
Er muss jeden Monat Geld für die Altersversorgung erübrigen!
Sagen sie mir bitte jetzt nicht, das ginge nicht.
150 € gehen immer! Woher ich das weiß?
Na ich beobachte Menschen und kann denken!
Vom Hartz4ler bis zum Vorstandsvorsitzenden, vom Oberschüler bis zum Rentner gibt es Raucher.
Ich gönne jedem seine Zigarette. Aber wenn es in jeder gesellschaftlichen Schicht möglich ist, monatlich 150 € für Zigaretten zu verbrauchen, sind auch stets 150 € für eine solide Altersvorsorge drin.
Also 150 € sind für unseren Durchschnittsverdiener drin.
Nun muss er seine Altersvorsorge nicht alleine stemmen. Es gibt immer Möglichkeiten der Förderung, etwa in der Riesterrente:
Um die volle Zulage zu erhalten, muss er monatlich 104 € in einen Riester-Sparplan einzahlen.
154 € Zulage jährlich kommen ebenso dazu wie er auch noch einen Steuervorteil von 265 € im Jahr erhält. Das reduziert seinen Nettoaufwand auf 82 € mtl.
Von den 150 € verbleiben 68 €, die er beispielsweise in einen Sparplan für ein aktives Portfoliomanagement mit einer Aktienquote von 70% investieren kann.
Rechnen wir vorsichtig mit einer durchschnittlichen Wertentwicklung des Depots von 6% p.a..
Und nehmen wir an, dass er am Anfang einen Einmalbeitrag von 10.000 € leisten kann. Das Geld liegt auf einen Tagesgeldkonto.
Der Fondssparplan sorgt für ein Vermögen von 77.590 € zu Rentenbeginn. Daraus ergibt sich bei einer Lebenserwartung von 95 Jahren eine mögliche Rente von 470 €.
Den Riester gestalten wir als Fondsparplan und legen hier vorsichtig eine Wertentwicklung von 4% p.a. zugrunde. Dann ergibt der Riester-Vertrag bei einem möglichen Anbieter eine Rente von monatlich 215 €.
Zusammen hat unser Durchschnittsrentner brutto rund 685 € mehr. Mit dieser Vorsorge kommt er wieder in den vorher gewohnten Einkommensbereich, weil dann die Sparrate von 150 € monatlich für die Altersvorsorge entfällt.
Altersvorsorge geht immer. Es ist die Frage nach einer intelligenten, passenden Gestaltung!
Tobias Kellert - Ruhestandsplaner: Raten und Renditen nach Einstiegsalter für Deinen Ruhestand
Je früher mit der Altersvorsorge angefangen wird, desto einfacher ist die finanzielle Freiheit im Alter zu erreichen. Die Chancen eines frühen Einstiegs sind enorm.
Dennoch hört man immer wieder, es könne auch später ein Einstieg in die Altersvorsorge erfolgen. Das ist richtig, hat aber Auswirkungen, die bei näherer Betrachtung überraschen werden. Diese Betrachtung wollen wir an einem Beispiel vornehmen:
Ein heute 27-jähriger Berufseinsteiger hat vor einen Jahr die Hochschule verlassen und angefangen zu arbeiten. Er ist mit einem für
Hochschulabsolventen gewöhnlichen Jahresgehalt von 42.000 € in den Beruf eingestiegen. Das ergibt ein monatliches Nettogehalt von rund 2160 € (Steuerklasse I, keine Kirchensteuer).
Er plant damit, ab Rentenbeginn monatlich eine Kaufkraft von rund 800 € (1000 € brutto) aus einer privaten Altersvorsorge zur Verfügung zu haben. Bei 2% Inflation ergibt das einen Betrag von 2208 €.
Dafür ist ein Kapital von 600.000 € zum Rentenbeginn mit 67 Jahren notwendig. (Annahme: weitere 30 Jahre Lebenserwartung und Rendite 2% über Inflation im Rentenalter)
Mit dem Garantiezins einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung erhalten wir eine monatliche Sparrate von 966 €. Dieses Konzept ist für den Berufseinsteiger nicht dauerhaft tragbar.
Also rechnen wir mit 5% Rendite. Das ergibt eine Rate von 405 € monatlich.
Bei 6% Rendite sind es 315 €, die monatlich gespart werden müssen. Das erscheint ihm ein sinnvolles Konzept.
Würde er statt mit 27 Jahren ein Jahr später anfangen, steigt die Rate bereits auf 336 €. Das eine Jahr mehr kostet ihn bereits 21 Euro jeden Monat! Wartet er 5 Jahre steigt die monatliche Rate auf 437 €. Das sind schon 122 € mehr – jeden Monat.
Mit 37 Jahren ist eine Sparrate von 616 € fällig, mit 42 Jahren sind es 887 €. Mit 47 Jahren sind es 1323 €.
Wir halten fest: mit jeden 10 Jahren warten verdoppelt sich ungefähr die Sparrate.
Nun wäre die Alternative, statt der Rate das Risiko zu verändern und damit mehr Rendite zu erzielen.
Ein Jahr mit dem Einstieg zu warten erhöht die notwendige Rendite von 6% auf 6,26%!
Die ersten 5 Jahre nicht zu sparen, sorgt dafür dass eine Rendite von rund 7,5 % notwendig wird, nach 10 Jahren sind es 9,6 %.
Unser Berufseinsteiger sieht den Zusammenhang unmittelbar ein und fängt jetzt mit der Altersvorsorge an. Höhere Risiken möchte er nicht eingehen. Und eine deutlich größere Sparrate kann er mit einem direkten Einstieg vermeiden.
Wie er seinen Sparvorgang für ihn ideal und damit steueroptimiert und flexibel gestalten kann, bespricht er mit seinem Ruhestandsplaner.
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Ruhestandsplaner Tobias Kellert - Zinsbindung bei der eigengenutzten Immobilie. Ein Beispiel auf der Praxis:
Für einen meiner Mandanten steht die Anschlussfinanzierung seiner eigengenutzten Immobilie an. Da stellt sich die Frage, wie diese Finanzierung gestaltet werden soll und welche Zinsbindung sich für den Mandaten als vorteilhaft erweist.
Das Objekt in guter Großstadtlage hat einen Wert von über 400.000 €. Die benötigte Kreditsumme beziffert sich auf 210.000 Euro. Das Ehepaar ist Anfang 40 und möchte in spätestens 20 Jahren das Objekt bezahlt haben.
In den letzten 10 Jahren haben sie mit einem Zinssatz von rund 4,5% den Kredit von anfänglich 305.000 € bedient. Mit Tilgung und Sondertilgungen ergibt das eine durchschnittliche Monatliche Belastung von 1752 Euro. Diese Rate wäre weiter tragbar. Da aber auch Geld für die Altersvorsorge aufgewendet werden soll,
freuen sich die Mandanten über eine geringere monatliche Belastung.
Ausgehend von dem Wunsch, in 20 Jahren das Objekt bezahlt zu haben, rechnet sich die aktuelle Kondition (Okt 2015, alle Zinssätze nominal, unter 60% Beleihungsauslauf) für eine Finanzierung mit Volltilgung über diesen Zeitraum wie folgt:
Das von Kunden ins Gespräch gebrachte Bausparsofortdarlehen kommt nicht in Betracht, da des gegenüber der 20-Jahres-Kondition deutlich teurer ist.
Die Alternativen sind Zinsbindungen von 5,10 oder 15 Jahren. Wir legen immer die gleiche Rate von 1.080 € zugrunde.
Die 15-Jahres-Kondition liegt bei 1,95% Sollzins und ergibt eine Restschuld von 55.257 €. Diese wären dann noch über 5 Jahre zu finanzieren. Völlig offen ist der Zinssatz, zu dem das dann möglich ist. Bis zu einem Zinssatz von 6,65% für die Anschlussfinanzierung stellt sich der Mandant damit besser als mit den 20 Jahren Zinsbindung.
Eine Zinsbindung von 5 Jahren ergibt einen Zins von 1,11% und eine Restschuld von 155.326 €. Wenn eine Anschlussfinanzierung unter 3,14% auf 15 Jahre möglich ist, lohnt sich diese Variante für den Eigentümer. Aber höhere Zinsen schlagen bei der recht hohen Restschuld stärker zu Buche. Wenn der Zinssatz bei 5% läge, ist die monatliche Rate schon um rund 140 € höher.
Eine Finanzierung mit 10 Jahren Zinsbindung kostet 1,5% Zinsen. Damit bleibt nach 10 Jahren eine Restschuld von 104.055 €. Der Zinssatz, den sich der Mandant dann leisten kann liegt bei 4,63% für die verbleibenden 10 Jahre.
Diesen Zinssatz kennt der Kunde von der ersten Finanzierungsphase, die er gerade hinter sich bringt. Das Risiko scheint überschaubar und wir betrachten verschiedene Zins-Szenarien nach 10 Jahren:
Die weitere Finanzierung wäre bei 1,5% möglich: Die Immobilie ist bereits nach 18 Jahren und 7 Monaten schuldenfrei. Das sind 1 Jahr und 5 Monate früher und rund 20.520 € Ersparnis.
Bei 3% ergeben sich 19 Jahre und 2 Monate. Damit spart er 10 Monate und 10.800 €. Bei 6% werden 10 Monate mehr gebraucht.
Das Risiko ist der Mandant gerne gewillt einzugehen. Zumal er auch weiterhin Sondertilgungen für wahrscheinlich hält, die bei allen Varianten mit jährlich zwischen 2.500 und 10.500 € möglich sind.
Bei einer jährlichen Sondertilgung von 3.000 € bleiben nach 10 Jahren noch 71.727 € Restschuld. Mit gleicher Rate und 4,63% Zinsen und weiteren Sondertilgungen ist er nach 15 Jahre und 1 Monat fertig.
Mit der 20-Jahreskondition braucht er ein halbes Jahr länger. Oder anders ausgedrückt, bei dieser Sondertilgung kann er sich sogar einen Zinssatz für die letzten 5,5 Jahre von über 8% leisten.
In seiner gesamten Situation ist er mit den 10 Jahren Zinsbindung sehr gut zwischen Chance und überschaubaren Risiken aufgestellt.
Ruhestandsplaner Tobias Kellert - Sparen direkt beim Chef - warum sich eine kapitalgedeckte betriebliche Altersvorsorge lohnt:
Es gibt kaum eine effizientere Form der Altersvorsorge als eine Betriebsrente. Dabei spart der Arbeitnehmer direkt aus seinem Bruttogehalt regelmäßig für eine lukrative Zusatzrente. Wenn dieses System intelligent eingerichtet wird, ist es für die Mitarbeiter hoch interessant. Wir betrachten heute einmal ein konkretes Beispiel und rechnen die Renditen aus, die dieser Mitarbeiter erzielt.
Unser Mitarbeiter ist 37 Jahre alt und hat noch genau 30 Jahre bis zum vorgesehenen Rentenbeginn mit 67 Jahren.
Er plant monatlich auf 200 € Bruttogehalt zu verzichten
und dieses Geld in eine betriebliche Altersvorsorge in Form einer Direktversicherung einzuzahlen. Da der Arbeitgeber auf diese 200 € keine Sozialversicherungsbeiträge mehr zahlen muss, gibt er seine Ersparnis von monatlich 40 € dazu. Damit werden jeden Monat 240 € in die Betriebsrente eingezahlt. Das macht in 30 Jahren 86.400 €.
Unser Arbeitnehmer hat ein Bruttogehalt von 3.000 Euro. Ohne die Entgeltumwandlung hat er ein Nettogehalt von 1.873 Euro (Steuerklasse IV und Kirchensteuer in NRW). Mit der Entgeltumwandlung reduziert sich sein Nettogehalt um rund 100 € auf 1.774 Euro. Der Nettoaufwand für unseren Arbeitnehmer beträgt knapp 100 Euro. Auf dieses Geld verzichtet er für seine Altersvorsorge.
Wir halten fest: Dadurch, dass 100 Euro weniger auf seinem Konto landen, werden monatlich 240 Euro in seine Betriebsrente eingezahlt. Das hört sich schon sehr gut an – doch lassen sie uns mal die Renditen näher betrachten:
Der Arbeitgeber ist klug beraten und hat eine sehr gute Versicherung in seiner Versorgungsordnung vorgesehen:
Diese bietet an: garantiertes Gesamtguthaben zu Rentenbeginn: 105.964 € und bei einer Wertentwicklung des Guthabens von 6,0% ergeben sich 216.556 € zum Rentenbeginn.
Wir rechnen: die Garantieverzinsung auf die eingezahlten Beiträge ergibt 1,33%.
Bezogen auf den Nettoaufwand des Arbeitnehmers erhalten wir eine garantierte Rendite von 6,46%!
Wo bekommt man sonst eine garantierte Rendite von 6,46% zugesichert?
Wenn der Vertrag zu Rentenbeginn tatsächlich die 216.556 € Guthaben aufweist, liegt die Rendite für den Arbeitnehmer bei 10,25%! Eine mögliche Altersrente aus dem Guthaben liegt dann je nach Ausgestaltung bei rund 900-1000 € monatlich. Und das mit 100 € Nettoaufwand monatlich!
Eine sauber eingerichtete Betriebsrente ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sehr interessant und ein weiser Weg zu einer lukrativen Altersversorgung.
Ruhestandsplaner Tobias Kellert - Welche Risiken kann, darf und muss ich bei Geldanlagen eingehen...
... und warum ein Totalverlust unbedingt vermieden werden muss
In den letzten Jahren sind mir immer wieder Menschen begegnet, die eigentlich nicht unvermögend waren, aber im entscheidenden Moment, die falschen Risiken eingegangen sind. Teilweise wurden sie schlecht beraten, teilweise haben sie die Fehler auch selber gemacht.
Betrachten wir mal 2 Beispiele:
Ein ehemaliger Leiter einer öffentlichen Institution erklärte mir, er habe bei der Firma Babcock Borsig gelernt und danach jährlich in Aktien des Unternehmens investiert. So hatte er rund 400.000 Euro in dieses Unternehmen investiert. Leider war er auch investiert im September 2002 als das Unternehmen Konkurs ging. Damit war ein großer Teil seiner Lebenssparleistung wertlos.
Nun war der Fehler nicht, in Unternehmen zu investieren – das ist nach wie vor eine sehr interessante und langfristig profitable Investition. Der Fehler war, die Investitionen nicht breit zu streuen. Wäre er mit seinen 400.000 Euro beispielsweise in 1.000 Unternehmen weltweit investiert gewesen, dann hätte dieser eine Konkurs mit vielleicht 400 Euro zu Buche geschlagen und wäre gut verkraftbar gewesen.
Vor einiger Zeit fuhr mich ein Fahrer. Der Mann war schon weit über 70 und ich fragte ihn, ob er fährt, weil es ihm Spaß macht oder um sich etwas dazu zu verdienen. Er meinte, dass es ihm zum Glück nach wie vor Spaß mache, aber er voll arbeiten würde, weil sein im Erwerbsleben erworbenes Vermögen weg wäre. Er war stets selbständig und habe mit Lebensversicherungen vorgesorgt. Mit 64 wurden diese alle ausgezahlt, rund 2 Millionen Euro. Diese Summe hätte seiner Frau und ihm auch locker – geeignet angelegt – bis zum Lebensende gereicht.
Nun hatte er dann dieses Geld in eine geschlossene Beteiligung in Form einer KG gesteckt und sich 2 Jahre über schöne Auszahlungen gefreut. Dann ging diese KG leider Pleite und er erlitt mit seinem ganzen Vermögen den Totalverlust.
Zu dem oben beschriebenen Fehler alles aus eine Karte zu setzen, kam noch die Anlageform, die das Risiko des Totalverlustes bewusst in Kauf nimmt. Das Risiko des Totalverlustes ist immer unbedingt zu vermeiden. Dieses kann nur bei ganz breiter Streuung mit kleinen Summen eingegangen werden.
Das Problem wäre in beiden Fällen nicht gewesen, wenn die Werte der Kapitalanlagen geschwankt hätten. Das hätten beide locker verkraften können. Das Problem war jeweils, dass alles (oder vieles) auf einen Einzelwert gesetzt wurde und dieser dann von seiner Möglichkeit des Totalverlustes Gebrauch gemacht hat.
Lassen Sie sich stets die Risiken genau erklären – solange bis sie diese richtig verstanden haben.
Vermeiden Sie die Möglichkeiten von Totalverlusten und streuen Sie breit – sehr, sehr breit.
Gute Berater kennen die Chancen und Risiken ihrer empfohlenen Anlagen genau und können und werden diese auch genau ihren Mandanten erklären.
Für die Altersvorsorge müssen gewisse Risiken eingegangen werden. Ohne Risiken geht es nicht. Wichtig ist, vor ihnen nicht die Augen zu verschließen, sondern die Augen zu öffnen und sie genau zu betrachten und zu kennen.
Ruhestandsplaner Alexander Koenigk: Ruhestandsplanung Tipp - Ist meine Lebensversicherung noch das Richtige?
Niedrige Zinsen
Hohe Kosten
Kaum Transparenz
Zweifel kommen auf...:
Kennen Sie das auch?
Sie erhalten den jährlichen Nachtrag von Ihrer Lebens- oder Rentenversicherung und müssen entsetzt feststellen, dass die in Aussicht gestellte Auszahlung immer weniger wird. Besonders hart trifft das alle diejenigen, die damit den Hauskredit tilgen, die Betriebsrente oder Ihre Altersvorsorge
finanzieren müssen. Schuld daran sind nicht nur die dauerhaft niedrigen Zinsen, sondern vielmehr die zum Teil sehr hohen Kosten in den Versicherungspolicen.
Viele Menschen erleben das und fragen sich, ob ihre Lebens- oder Rentenversicherung noch das Richtige Instrument zur Vermögensbildung ist. Sie fragen sich, was sie tun können damit es besser wird. Hier ist eine mögliche Lösung:
Deutlich mehr Auszahlung mit derselben Vertragskonstellation – das ist mit Nettopolicen möglich. Welchen enormen Mehrwert Versicherungskunden durch eine Nettopolice erzielen können, verdeutlicht eine beispielhafte Gegenüberstellung:
Konkretes Beispiel einer Fondspolice: Monatsbeitrag 110 €, Rückkaufswert 16.971,16 €, Restlaufzeit 22 Jahre, angenommene Wertentwicklung der Fonds 6 %,
Herkömmliche Police
Nettopolice
Noch einzuzahlende Beiträge
29.040,00 €
Gesamtkosten inkl. Honorare
34.431,44 €
Ablaufleistung vor Steuern
57.345,18 €
Herkömmliche Police
Nettopolice
Noch einzuzahlende Beiträge
29.040,00 €
Gesamtkosten inkl. Honorare
11.677,80 €
Ablaufleistung vor Steuern
93.467,75 €
Diese Vorteile sind nicht nur bei einem Neuabschluss zu erzielen. Auch Besitzer von bereits bestehenden Lebens- oder Rentenversicherungen, Direktversicherungen, Pensionszusagen und Riester- oder Rürupverträgen können in über 90% der Fälle deutlich höhere Ablaufleistungen herausholen. Lassen Sie Ihre Versicherungspolicen prüfen!
Ein vom Bundesverband der Ruhestandsplaner Deutschland e.V. (www.BDRD.de) zertifizierter Ruhestandsplaner erstellt für eine Bearbeitungsgebühr ein finanzmathematisches Gutachten. Zertifizierte Ruhestandsplaner beraten auf Wunsch frei von Provisionen auf Honorarbasis Versicherungskunden, wie Sie ihre Policen optimieren und mehr Geld erhalten können. So können Sie sich entspannt zurücklehnen und sich auf Ihre Goldenen Zeiten freuen.
Ruhestandsplaner Alexander Koenigk: Ruhestandsplanung Tipp - Etwas, das jeder gerne hätte, doch die Wenigsten besitzen
Etwas, das jeder gerne hätte, doch die Wenigsten besitzen
Wertvoll
Inflationsgeschützt
Krisensicher
Stellen Sie sich folgende Situation bitte einmal vor. Ihr Großvater war ein sparsamer Mensch und hat jeden Monat fleißig Geld für seine Kinder und Enkelkinder in eine Truhe gelegt.
Heute ca. 100 Jahre später finden Sie beim Entrümpeln die Truhe Ihres Großvaters. Die große Spannung beim Öffnen weicht schnell der Ernüchterung. Der Inhalt ist
zwar schön anzuschauen, aber Reichsmark sind eben leider völlig wertlos geworden.
Und nun stellen Sie sich bitte einmal vor Sie öffnen die Truhe Ihres Großvaters und diese enthält statt Reichsmark Gold. Was wäre diese Truhe heute wert?
Heute legen viele Sparer und sparsame Großväter für Ihre Enkel Geld in Lebensversicherungen und Bausparverträgen auf die Seite. Was glauben Sie würden Ihre Kinder und Enkelkinder in 50 Jahren lieber in Ihrer Truhe finden: einen Bausparvertrag auf Euro lautend oder Gold?
Gold ist ein mobiler Sachwert und erhält Werte über Generationen
Gold ist seit Jahrtausenden ein wertvolles Zahlungsmittel. Experten sind der Meinung: Gold gehört in jeden Haushalt. Dabei gilt eine uralte Kaufmannsregel.
Im günstigen Einkauf liegt der Gewinn
Die zertifizierten Ruhestandsplaner aus der Region bieten ihren Kunden die Möglichkeit physisches Gold zum Großhandelspreis zu erwerben, zu dem sonst nur institutionelle Großeinkäufer wie Staaten und Landesbanken einkaufen. Nirgendwo bekommen Sie Gold günstiger. Dabei entscheiden sie selbst, ob Sie ihr Gold nach Hause liefern
oder es lieber in einem Schliessfach einlagern lassen möchten. So können Sie sich entspannt zurücklehnen und sich auf Ihre Goldenen Zeiten freuen. ���
Alexander Koenigk
An den drei Kreuzen 5
91315 Höchstadt
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Ruhestandsplaner - Tobias Kellert aus Aachen: Verschiedene Einkommensformen für den Ruhestand
Lege nie alle Eier in ein Nest! Auch für die Versorgung im Alter ist eine breite Streuung des Vermögens und damit des Einkommens sehr sinnvoll und weise. So lassen sich mögliche Schwächen einzelner Anlageformen besser verkraften und sowohl das Langlebigkeitsrisiko absichern als auch die Flexibilität wahren.
Für eine breit aufgestellte Ruhestandsplanung kommen 4 Rentenbausteine in Frage:
1. Der erste ist die gesetzliche Rente. Für die meisten Menschen ist diese Rente (oder ihre Ersatzformen) obligatorisch. Dass diese alleine nicht zum Leben reichen wird, ist bekannt.
Die Vorteile sind, dass das ganze Gemeinwesen hinter ihr steht und sie bis zum Lebensende gezahlt wird. Dass die Höhe nur eine Grundversorgung darstellen kann, ist bekannt und genauso auch gewollt. Somit sind weitere Einnahmen für ein finanziell gelassenes Leben unabdingbar:
2. Der zweite ist eine garantierte Rente: das können Betriebsrenten sein, das kann eine Riesterrente sein und das kann auch eine private Rentenversicherung sein. Der große Vorteil ist hier, dass diese bis zum Lebensende gezahlt wird – deswegen reden wir von garantierten Renten. Dieser Vorteil wird mit einer im Besten Fall geringen Flexibilität erkauft.
Die beiden garantierten Bausteine sind als Grundversorgung sehr wichtig. Denn schließlich können davon Mieten, Nebenkosten, Versicherungen und eine Grundversorgung mit Lebensmitteln und alltäglichem Bedarf bestritten werden. Der Vorteil, dass sie bis zum Lebensende bezahlt werden, geht mit dem Nachteilen daher, dass sie nicht flexibel sind und auch nichts vererbt werden kann (in der Regel).
Wer mehr will, braucht weitere Rentenformen. Da bieten sich – auch im Sinne der Streuung – zwei weitere an:
3. Immobilienrente:
Die Chancen und Risiken des Investments in Immobilien erörtere ich an dieser Stelle nicht.
Der große Vorteil geeigneter Immobilien liegt zum einen in der Vererbbarkeit und zum zweiten in der Steuerfreiheit der Gewinne bei einer Veräußerung. Da Immobilien in der Regel über viele Jahrzehnte gehalten werden, ist dieser Punkt nicht zu unterschätzen.
Aus der Immobilie erhalten Sie auch eine stabile mtl. Einkommen, das aber durch Investitionen in den Werteerhalt des Objektes belastet werden kann. Als Beimischung zum Vermögen sind marktgerechte Objekte in sehr guten Lagen oft eine weise Entscheidung.
4. Investmentrente:
Das Einkommen aus einem breit aufgestellten Investmentdepot ist nicht zu unterschätzen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen sind mit Investment langfristig die mit Abstand interessantesten Renditen erzielbar. Zum zweiten schwankt zwar das Investmentvermögen in seinem Nennbetrag, aber durch eine große Streuung sind die Einzelrisiken sehr gering und kann ein Vermögensverwalter durch geeignete Umschichtungen jederzeit Veränderungen vornehmen. Der zweite große Vorteil ist, dass es jederzeit verfügbar ist, die Höhen der Entnahmen flexibel verändert werden können und auch bei Bedarf Zuzahlungen getätigt werden können. Das geht bei den anderen Formen nicht.
Ferner steht das ganze Vermögen zur Vererbung zur Verfügung und eine Aufteilung auf mehrere Erben ist sehr einfach durchführbar.
Wer aus allen diesen 4 Quellen Renten beziehen kann, ist breit und gut aufgestellt, hat alle Möglichkeiten und wird im Alter wohl zu denen gehören, denen es finanziell gut gehen wird.
Stellen Sie sich breit auf! Profis machen genau das und die Reichen auch.
Ruhestandsplaner Alexander Koenigk: Eine garantierte, steigende Rente
Ein konkretes Beispiel aus unserem Beratungsalltag: Eine Kundin kam im Sommer 2009 im Alter von 60 Jahren mit dem Wunsch auf uns zu, 50.000 € für eine sofortbeginnende lebenslange Altersrente anzulegen. Ihre oberste Priorität lautete Sicherheit, die zweite Priorität lautete ertragreich soll es sein, und es wäre gut, wenn sie im Bedarfsfall auch noch an das Geld heran käme. „Gibt es das überhaupt?“ fragte sie ein wenig zurückhaltend. Heute weiß sie, dass es das gibt
Im ersten Jahr erhielt unsere Kundin eine Rente in Höhe von 188,02 € monatlich. Bereits im zweiten Jahr stieg ihre lebenslang garantierte Rente auf 196,61 € und im aktuellen Jahr 2015 sind es 214,39 €, die monatlich auf ihr Konto überwiesen werden. Das Guthaben, das die Basis für die Rentengarantie ist, beträgt 54.079,40 € und ist jederzeit ganz oder teilweise verfügbar. In Zahlen dargestellt:
Während sich das Gros der Rentenversicherungskunden über sinkende Überschussbeteiligungen und geringe Rückkaufswerte beklagt, bildet diese Geldanlage für unsere Kundin einen wichtigen Baustein für ihre finanzielle Sicherheit bis ins hohe Alter hinein. Das gibt es übrigens nicht nur als sofort beginnende Rente, sondern auch als Sparplan zum Vermögensaufbau.
Die zertifizierten Ruhestandsplaner aus der Region stehen für Ihre finanzielle Sicherheit bis ins hohe Alter. So können Sie sich entspannt zurücklehnen und sich auf Ihre Goldenen Zeiten freuen.
Alexander Koenigk
An den drei Kreuzen 5
91315 Höchstadt
Manuela Klüber-Wiedemann - Ruhestandsplanung Lindau am Bodensee: Interview mit der BZ
Man kennt Finanz- und Altersvorsorgeberatung bisher von Banken, Finanzvertrieben oder dem Versicherungsfachmann. Manuela Klüber-Wiedemann ist im Berufsverband BfVS-gelistete freie Sachverständige für Altersvorsorge und Kapitalanlagen, Honorar-Finanzberaterin und BDRD-zertifizierte Ruhestandsplanerin. Was man sich darunter vorstellen kann, darüber sprach die BZ mit der Lindauer Finanzexpertin.
BZ: „Frau Klüber-Wiedemann, unsere Leser kennen Sie von Ihren regelmäßigen Finanztipps in der BZ. Wie kann man Ihr Berufsbild und Ihre Tätigkeit für den Verbraucher einordnen?
MKW: Sie kennen freie Sachverständige sicher von anderen Berufsgruppen, wie Kfz- oder Bau-Sachverständige. Kompetent, erfahren und unabhängig werden sie z.B. auch bei Streitfällen als Gutachter beauftragt. Als Sachverständige prüfe ich Kapitalanlagen und Altersvorsorgeverträge auf Sinnhaftigkeit, Rentabilität, Sicherheit, Kosten und Eignung für den Anleger. Außerdem zeige ich Alternativen auf, die erheblichen Mehrwert bieten.
Als Honorar-Finanzberaterin vermittle ich Versicherungen, Altersvorsorge und Kapitalanlagen, in denen keinerlei Abschlussgebühren und Provisionen enthalten sind. Kick-Backs (so nennt man die Innenprovisionen) bekommt der Kunde, nicht die Bank oder Versicherung. Diese speziellen Netto-Honorar-Produkte sind sehr viel kostengünstiger, was die Rendite um ein vielfaches erhöht. Es geht hier keineswegs um Peanuts. Wenn Sie zum Beispiel 23 Jahre lang in einen Netto-Vertrag 500 Euro im Monat einzahlen, haben Sie am Ende eine sechsstellig höhere Auszahl-Summe als bei vergleichbaren Normal-Verträgen!
BDRD-zertifizierte Ruhestandsplaner beginnen da, wo andere Berater mit Betreuung und Berechnung aufhören. Weil das Geld nach Steuer, Inflation und Kosten bis ans Lebensende reichen soll, muss es sinnvoll, sicher und rentabel angelegt und betreut werden. Kostentransparenz, Ethikvereinbarung und Tipps zu Vollmachten, Patientenverfügung, Testament und Nachfolgeregelungen runden das Profil ab. Die Zusammenarbeit mit Steuerberatern und Fachanwälten ist selbstverständlich.
BZ: „Wer nimmt Ihre Dienstleistung in Anspruch?"
MKW: Die meisten Menschen, die zu mir kommen, stehen vor einer wichtigen Entscheidung, suchen Orientierung, wollen Fehler vermeiden und sich langjährig sicher und wohl fühlen. Sie möchten Geld anlegen, suchen einen Rat wegen ihrer Immobilien oder Darlehen. Sie möchten eine Altersvorsorge oder Rentenversicherung abschließen und wünschen sich ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für ihre Ersparnisse. Viele haben Angebote von z.B. Rürup- oder Riester-Verträgen vorliegen und wünschen sich eine unabhängige Zweitmeinung. Andere haben seit längerer Zeit ein ungutes Gefühl, sind unzufrieden und möchten ihre vorhandenen Verträge nachrechnen lassen. Sie wünschen sich eine objektive und sachliche Meinung darüber, ob es Sinn macht, die vorhandenen Verträge und Strategien weiter laufen zu lassen. Oftmals müssen Altersvorsorge und Finanzierungen saniert werden. Kurz zusammengefasst, ist derjenige bei mir richtig, der eine verbraucherorientierte Entscheidungshilfe oder Zweitmeinung zu Kapitalanlagen, Altersvorsorge oder seinen Lebens- und Rentenversicherungen sucht.
BZ: " Das hört sich interessant an, hat aber auch seinen Preis. Denn die Beratung bei Bankberatern, Versicherungsleuten oder Finanzdienstleistern ist kostenlos, bei Ihnen fallen jedoch Honorare an. Rechnet sich das denn wirklich?“
MKW: Die von Ihnen genannte, scheinbar kostenlose Beratung ist keine Beratung, sondern ein kostenloses Verkaufsgespräch. Nur durch den Verkauf von Provisions-Produkten kann der Berater bezahlt werden, was erheblichen Druck erzeugt. Der Kunde merkt oft erst nach Jahren, dass seine Anlagen sich nicht richtig lohnen. Als Unterallgäuerin sag ich`s mal direkt: „Entscheidend ist nicht, was es kostet, sondern was es bringt“. Nur unter dieser Prämisse macht meine Arbeit und die damit verbundenen Kosten Sinn. Der Kunden-Nutzen ist enorm, liegt durchschnittlich mindestens im 5 bis 6-stelligen Bereich, wie das vorhin genannte Beispiel zeigt. Das Erstgespräch bei mir ist kostenlos und dient einem ersten Überblick und dem Kennenlernen, danach rechne ich nach Zeitaufwand ab. Ein kurzer Vertrags-Check zur Beurteilung einer Geldanlage oder Rentenversicherung kostet ca. 80 Euro, eine ausführliche Analyse und Gesamt-Konzeption dauert ca. 4 Stunden und kostet ca. 500 Euro. Vermittlungs- und Betreuungshonorare richten sich nach Volumen und Gebührentabellen. Provisionen werden offengelegt, es herrscht völlige Kostentransparenz. Jeder Kunde entscheidet selbst, auf welchem Weg er meine Dienstleistung bezahlen möchte.
BZ: Sie werden seit 1999 als Dozentin von öffentlichen Bildungsträgern und Firmen für Vorträge gebucht, wenn es um Geldanlage- und Versicherungsthemen geht. Das bayrische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz hat Sie jüngst zur Trainerin für Verbraucherbildung zertifiziert. Auch bei HitradioRT1 und RSA-Radio waren schon Interviews mit Ihnen zu hören. Welchen kostenlosen Tipp können Sie unseren Lesern zu dem Thema Geld anlegen geben?
MKW: Hier gibt es 3 ganz konkrete Tipps:
1. Information: halten Sie es wie Benjamin Franklin: „Eine Investition in Wissen bringt die meisten Zinsen“!
2. Niemals: Angst, Gier und Zeitdruck unbedingt vermeiden!
Bei der VHS Memmingen gebe ich regelmäßig Kurse, in meinen Räumlichkeiten biete ich über in den Wintermonaten kostenlose Kamin-Gesprächsabende in lockerer Runde an, bei denen sich Interessierte ungezwungen über Geldanlagetipps und Anlagestrategien informieren und austauschen können.
Andreas Mühlbauer: Auf das Schlimmste vorbereitet sein und auf das Beste hoffen!
Mein heutiger Artikel steht unter dem Motto: „Auf das Schlimmste vorbereitet sein und auf das Beste hoffen!“ Dazu liefere ich Ihnen zum Einen neue Erkenntnisse zur Eurokrise, die ich andererseits durch 5 handfeste Argumente für wirtschaftlichen Aufschwung aufhellen möchte.
Ebenso werden Sie hinsichtlich der Absicherung gegen existenzbedrohende Risiken von einem einzigartigen Leistungsangebot erfahren. Untermalt wird das Ganze durch zwei besondere
Fachvorträge, die Sie sich unbedingt live anschauen sollten.
1. Einlagensicherung und Zinsfalle
Die EZB bestätigt: Die Bankguthaben in Europa sind nicht sicher…
In einer gleichermaßen spektakulären, wie auch von vielen unbeachteten Pressemitteilung bestätigt die EZB, dass die Bankguthaben in Europa nicht sicher sind“. Der niederländische EZB-Mann Klaas Knot bestätigt: "Die Enteignung von privaten Bankguthaben wird künftig Teil der europäischen Liquidierungs-Politik sein." (Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten 04/2013)
(Artikel hier lesen)
Hinzu kommt noch, dass das Handelsblatt vor 2 Wochen in seiner Titelstory über die „Zinsfalle“ schrieb: „Wie die Deutschen sich arm sparen – und wie man der Misere entkommt."
Bereits vor 5 Monaten hatte ich in meinem Newsletter vom November 2012 (hier Newsletter vom November 2012) über diese Thematik ausführlich berichtet, was negativer Realzins bedeutet und wie die Finanzrepression zur Enteignung der Sparer führt. Nun bestätigt dies auch nochmal das Handelsblatt in seiner aktuellsten Ausgaben.
Spätestens jetzt wird der dringende Handlungsbedarf deutlich, festverzinsliche Gläubigeranlagen wie Sparbücher, Sparbriefe und Lebensversicherungen zu verlassen!
Sichere und ertragreiche Alternativen dazu können Sie sich gerne mit dem beiligenden Formular. (hier klicken)
2. Fünf handfeste Argumente für wirtschaftliches Wachstum
Es gibt derzeit einige gute Vorzeichen, warum Sie in den nächsten Jahren von einem guten Wirtschaftswachstum ausgehen können. Dieser Optimismus lässt sich mit einigen stichhaltigen Argumenten untermauern:
a. McKinsey-Studie
In einer Exklusiv-Studie, veröffentlicht im “manager magazin“ Ausgabe 04/13, legt McKinsey einen Masterplan für Deutschland vor. McKinsey, einer der größten Unternehmensberater der Welt mit Standorten in 52 Ländern, betreut weit über 1000 amerikanische Firmen und einen Großteil der Deutschen DAX-Konzerne und weiß somit, was in den Unternehmen derzeit los ist, da sie den Finger am Puls der Zeit haben.
„Wachstum, Wohlstand, neue Jobs: Die heimische Ökonomie steht vor einem zweiten Wirtschaftswunder“ prophezeit die Studie. „Zentrum und Basis des Geschäftsmodells Deutschland“ so heißt es weiter, „bildet immer noch die Industrie. Und das wird auch so bleiben. Bis 2025 erwartet McKinsey einen weiteren Anstieg… Die Chemie legt um 50% zu, Maschinenbau und Autoindustrie verdoppeln Ihre Ausfuhrleistung; Die Exporte technologielastiger Branchen wie IT oder Medizintechnik wachsen gar um 150 Prozent.“
b. Liquidität der Zentralbanken
Seit Jahren hatten die Zentralbanken nicht mehr so viel Geld in Ihren Kassen. Durch die Investition dieses Kapitals kommt frisches Geld in den Markt, was wiederum den Unternehmen und somit den Börsenkursen zugutekommt. Derzeit hält man sich jedoch noch etwas zurück, damit die Inflation nicht zu stark angeheizt wird, was wiederum zu Gegenmaßnahmen wie steigenden Zinsen führen würde. Diese Zinssteigerung ist derzeit noch nicht gewünscht, um weiterhin den Unternehmen die Möglichkeit einer günstigen Refinanzierung zu gewährleisten.
c. Target 2 Salden
Nach dem klaren Versprechen des EZB-Präsidenten Mario Draghi von Ende Juli letzten Jahres („Die EZB wird alles tun, um den Euro zu erhalten. Und glauben Sie mir, es wird ausreichen“) ist klar, dass der Euro überleben kann.
Dieses Versprechen hat immerhin dazu geführt, dass sich Spekulanten (allen voran amerikanische Investmentbanken), aus den Spekulationen gegen den Euro zurückgezogen haben. Ohne dass nur ein Cent von der EZB ausgegeben wurde oder Hilfsgelder in den Rettungsschirm geflossen wären, hat sich die Lage auf den Anleihenmärkten in Italien und Spanien, aber auch Portugal, deutlich entspannt. Zudem sind seither die Kurse sowohl am deutschen Aktienmarkt (DAX) als auch im amerikanischen Dow Jones auf ein neues Allzeithoch gestiegen.
Die Folge daraus, die Forderungen der Bundesbank an das Eurosystem (die berüchtigten Targetsalden), also die Verbindlichkeiten die die PIGS-Staaten gegenüber Deutschland haben, sind erheblich zurückgegangen -seit September um 20 Prozent oder 160 Milliarden. Somit ist seit Jahren des Anstiegs der Salden endlich mal ein deutlicher Rückgang der Verbindlichkeiten zu sehen.
d. Die Kondratieff-Zyklen
Der russische Wirtschaftswissenschaftler Nikolai Kondratjew entwickelte die Theorie zur zyklischen Wirtschaftsentwicklung, die Theorie der "Langen Wellen". Ausgangspunkt für die Langen Wellen sind Paradigmenwechsel und die damit verbundenen innovationsinduzierten Investitionen. Er stellte unter anderem fest, dass ein neuer Zyklus immer am Ende einer Krise beginnt.
Somit müsste uns also der 6. Zyklus kurz bevorstehen.
Mögliche Kandidaten hierfür sind:
• Biotechnologie
• Nanotechnologie
• Kernfusionsenergie
• Technologie der regenerativen Energien, des Energiesparens, der Energieeffizienz
• Psychosoziale - Gesundheit und Kompetenz.
e. Günstige Bewertung der Unternehmen
Im Gegensatz zur allgemeinen Stimmung lassen sich Anzeichen für eine wirtschaftliche Stabilisierung erkennen, wenn auch auf niedrigem Niveau. Interessanterweise sind die Exporte aus Krisenländern wie Griechenland, Spanien und Portugal erheblich gestiegen. Durch die schmerzhaften Anpassungsprozesse, die diese Länder durchlaufen haben, liegen ihre Arbeitskosten nun 30 Prozent unter dem Durchschnitt von Kerneuropa. Mit einem KGV (Kursgewinnverhältnis) von unter zehn auf der Basis der nächstjährigen Gewinne sind die europäischen Märkte noch immer günstig bewertet.
3. Die magische 50%-Hürde bei Berufsunfähigkeitsversicherungen
Kennen Sie einen der Hauptablehnungsgründe, warum viele Versicherte nicht die beantragte Rente bei Berufsunfähigkeit erhalten? Es ist die magische 50%- Hürde!
Denn ein Hauptkriterium, um bei Berufsunfähigkeit die Rente aus seiner Zusatzversicherung zu erhalten ist, dass man erst ab einer einem Grad von 50% die Berufsunfähigkeit anerkannt bekommt. Nur testieren viele Ärzte diese 50 % nicht, sondern häufig einfach nur 49%, was eine hohe Hürde darstellt. Dies führt dazu, dass über 28 % der Leistungsfälle einfach abgelehnt werden. (siehe Grafik)
Dass diese Hürde auch leichter zu nehmen ist, zeigt ein Spezialversicherer, der dieses Problem folgendermaßen löst - undzwar mit dem "gelben Schein":
Wann sind Sie dann hier eigentlich BU oder wann bekommen Sie hier Geld? - Wenn Sie 6 Monate arbeitsunfähig waren erhalten Sie hier Ihre Rente – sogar rückwirkend von Beginn an und das, solange Sie die Arbeitsunfähigkeit nachweisen!
Aber damit nicht genug: Bei den meisten Versicherern am Markt müssen Sie diese eine hohe Hürde nehmen, um zu Ihrer Rente zu kommen. Dieser Spezialversicherer macht es Ihnen viel leichter, denn er bietet Ihnen 7 verschiedene und ganz niedrige Schwellen an, mit denen Sie mit jeder einzelnen bereits viel einfacher zu Ihrem Geld kommen.
Wozu hat man eine Versicherung? Damit man auch Leistung erhält, wenn`s drauf ankommt!
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Persönliches Feedback für Danny Schuster - Ruhestandsplaner aus Leipzig
Frank und Sebastian Thiel
Durch einen gemeinsamen Geschäftspartner wurde uns Herr Schuster empfohlen. Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt keine persönliche Betreuung und auch wenig Zeit, uns über allgemeine Vermögens- und Absicherungsbereiche zu informieren bzw. zu kümmern.
Wir arbeiten jetzt schon seit über 4 Jahren mit Herrn Schuster zusammen und wir fühlen uns sehr gut aufgehoben. Er hat uns das Thema Ruhestandsplanung verständlich und kompetent näher gebracht und uns Lösungen aufgezeigt, die unseren Vorstellungen entsprechen. Er steht uns jederzeit bei Fragen, Rede und Antwort.
Ibrahim Göksin - Die Ruhestandsplaner Union Finanzservice: Warum Beratung gerade jetzt so wichtig für die Ruhestandsplanung ist
Wer für das Alter vorsorgen will, hat es zurzeit nicht einfach. Zum grundsätzlichen Anlagenotstand kommt die Krise der Lebensversicherung hinzu. Wohl dem, der sich gut beraten lassen kann.
Das aktuelle Umfeld ist so ziemlich das schwierigste, das man sich für den kontinuierlichen und nachhaltigen Vermögensaufbau vorstellen kann. Zwar läuft es am Aktienmarkt gerade gut, doch die politischen Krisen an vielen Orten der Welt sowie die Schuldenproblematik in Griechenland lassen diese Entwicklung auf wackligen Füßen erscheinen. Für konservative Anleger ist das nicht gerade
ein gutes Argument für einen Einstieg in den schon unter normalen Umständen volatilen Aktienmarkt.
Wer es früher konservativ mochte, entschied sich einfach für eine Lebensversicherung. Doch das ist aus mehreren Gründen keine selbstverständliche Option mehr. Unter anderem senkt der im Zuge der jüngsten Reform eingeführte niedrigere Garantiezins die Attraktivität der Lebensversicherung. Sie ist mittlerweile weit von ihrem früheren Status der beliebtesten Anlageform (der Deutschen) entfernt.
Dabei müssen die Anleger sich Sorgen nicht nur um die Rendite machen. Es geht auch um Grundlegendes. Schließlich hat das Vertrauen in das Rentensystem mit dem Vertrauen in die Politik und in deren Versprechen abgenommen. Die Unsicherheiten über das Renteneintrittsalter betreffen etwa auch die Auszahlungsdauer. Dieser Aspekt wird unter anderem auch von der demografischen Entwicklung beeinflusst. Die Lebenserwartung nimmt stetig zu, die Menschen werden immer älter und die Zeit als Rentner wird entsprechend länger. Das heißt automatisch, dass die Zeitdauer, für die man vorsorgen muss, immer länger wird.
Nicht zu vergessen ist im Zusammenhang mit der Demografie, dass die allenfalls minimal steigende Geburtenrate den Anstieg der Lebenserwartung nicht „abfedern“ kann – im Ergebnis müssen wenige Arbeitnehmer für immer mehr Rentner aufkommen. Und das lässt die Sorgen derjenigen, die rechtzeitig die richtigen Maßnahmen treffen wollen, nicht gerade kleiner werden.
Es gibt also viele Unbekannte in der Gleichung mit der Rente und der Altersvorsorge. Das betrifft nicht nur die Frage, wann der Einzelne überhaupt „an der Reihe“ ist in Rente gehen zu können. Es geht auch um Alternativen bei den Investments und der Einschätzung von Risiken. Mit Fug und Recht lässt sich sagen, dass niemals zuvor eine gute Beratung so wichtig für denjenigen gewesen ist, der sinnvoll und nachhaltig für das Alter vorsorgen will.
Aus diesem Grund sollten Sie für Ihre persönliche Planung die Hilfe eines professionellen Ruhestandsplaners in Anspruch nehmen. Er kann mit Ihnen vor dem Hintergrund Ihrer individuellen Anforderungen die entsprechende Strategie entwickeln und Ihnen die unterschiedlichen Alternativen erläutern, die für Sie in Frage kommen.
Ibrahim Göksin
Die Ruhestandsplaner Union Finanzservice GmbH
Ibrahim Göksin
Schleifmühlweg 26
86633 Neuburg Donau
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