Es ist so grausam, in einem Haus zu leben, in dem jede Ecke und jeder Winkel eine Erinnerung an dich hütet. Es ist, als hätten die Wände dieses Hauses deine Spuren tief in sich aufgenommen und würden sie niemals wieder loslassen.
An der Schwelle zum Schlaf
Wenn ich meine Augen schließe, ist deine Gegenwart neben mir im Bett die wärmste aller Illusionen. Ein Trugbild, das sich jede Nacht wiederholt, nur um mir meine Einsamkeit vor Augen zu führen.
Sogar im Rauschen des Wassers erscheint dein Bild vor meinen Augen. Ich schleiche mich leise an, um dich zu beobachten, so wie früher. Es fühlt sich an, als könnte ich dich noch immer mit meinen eigenen Händen waschen und deine sanfte Haut mit Liebe pflegen, so als wäre sie die eines unschuldigen Kindes.
Der bittere Beigeschmack der Einsamkeit
Als heute der Duft von Kaffee durch das Haus zog, hörte ich wieder deine Stimme in meinem Ohr: „Warum ist dein Kaffee eigentlich schöner und der Milchschaum viel besser?“ Die Antwort auf diese Frage blieb in meinem Schluchzen verborgen.
Die Tasse der Einsamkeit
Als ich Tee zubereitete, schenkte ich aus Gewohnheit zwei Tassen ein. Doch am Ende blieb eine von ihnen unberührt und wurde kalt. Als ich mich umsah, spürte ich die Wucht der Leere mit jeder Faser meines Seins.
Jede Bewegung, die ich mache, und jeder Gegenstand, den ich berühre, ist wie ein Fenster zu einer Erinnerung an dich. Es ist nicht gerecht, dass du mich in diesem Meer aus Schmerz und Andenken so allein gelassen hast.
Während ich diese Worte nun niederschreibe, schnürt mir ein schwerer Kloß die Kehle zu, und meine Augen füllen sich mit Tränen, bis alles verschwimmt. Was für eine grausame und zerstörerische Welt das doch ist, die ein Zuhause so gnadenlos in eine Ruine aus Erinnerungen verwandelt. 🐬