Ein Tag in meinem Leben
Seit wenigen Monaten wohne ich allein. Fßr mich ist es ein Genuss, aber ich habe mich sehr stark von der Aussenwelt zurßckgezogen. (Mein Umfeld ist darßber nicht allzu glßcklich.) Manchmal fßhle ich mich sehr allein und einsam, aber dann dämmert mir wieder, was mich draussen erwarten wßrde, sobald ich durch die Haustßr schreiten wßrde.
Eine graue, kalte Welt.
Menschen mit verzogenen Mienen. Die GeldbÜrse ist trotz der vielen Arbeit leer. Sie schreiten hastig an mir vorbei und schauen dabei weder auf die Menschen um sie herum, noch achten sie auf den Verkehr.  Ein nettes Lächeln erhasche ich immer seltener. Ich denke mir meistens, dass die Menschen entweder in Eile sind oder durch die 100 Dinge, die in in ihrem Kopf schwirren, wohl einfach nicht anders kÜnnen. Aber wie kann es sein, dass so selten jemand zufrieden lächelt?
Doch ich mĂźsste mich hier mal selber an den Ohren ziehen, ich vergebe selbst ja auch keins mehr. Oder nur noch selten. Gebrochen, betrogen und hintergangen. So viel Last und Ballast am tragen. Und ich weiss, dass ich nicht die einzige bin... Es gibt so viele Menschen die mehr zu tragen haben als ich und es sogar besser meistern. Doch hilft mir dieser Vergleich doch immer herzlich wenig, wenn ich selbst am Boden liege.
Aber genug gejammert. Jetzt sitze ich einfach hier. In meinen vier Wänden. An meinem runden Esstisch. - Gerade fertig dinniert. - Ich schaue mir die gestern gekauften Rosen an und freue mich einfach ein bisschen.
Wieso?
Hier, in meinem Zuhause, kann ich mir doch noch eine kleine bunte Welt erschaffen. Eine farbenfrohe Welt in der ich mich willkommen und geborgen fĂźhle..












