Der Sommer ist da! | Das Jahr läuft dahin ...
Nun blüht es auf allen Wiesen. Der Mohn im tiefsten Rot malt das Bild aus meisterlicher Hand … Ein Lied über den Sommer.

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Der Sommer ist da! | Das Jahr läuft dahin ...
Nun blüht es auf allen Wiesen. Der Mohn im tiefsten Rot malt das Bild aus meisterlicher Hand … Ein Lied über den Sommer.

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Technisches Meisterwerk | Die KlappbrĂĽcke in Storkow
Die KlappbrĂĽcke mĂĽssen alle Technikliebhaber einmal gesehen haben. Sie fĂĽhrt ĂĽber den Storkower Kanal der gleichnamigen Stadt - Storkow in der Mark Brandenburg. Der Fernsehfunk Berlin hat sich dieses Technikspektakel einmal angeschaut.
Ein Gewitter im Sommer | Wenn die Erde Luft holt
Bei heißen Temperaturen bereits im Juni, entlädt sich der Himmel mit einem Naturschauspiel. Mit Donner und Blitz und Unmengen an Wasser, das zuvor als Dampf in den Himmel gesaugt wurde, zeigt sich der Sommer von seiner unangenehmen Seite. Wohltuend ist die Abkühlung, die folgt. Ich habe mich auf die Lauer gelegt und dieses Spektakel für euch festgehalten.
Berliner Sibelius Orchester in der Philharmonie
Und hier nun noch ein wichtiger Kulturtipp vom Fernsehfunk Berlin
Am 23. Juni 2026 um 20 Uhr findet hier im GroĂźen Saal der Philharmonie in Berlin ein Konzert des Berliner Sibelius Orchesters statt. Es werden StĂĽcke von Janacek, Strawinsky und Rota gespielt unter der Leitung des Dirigenten Tran Dinh Lam.
Willst du auch dabei sein, dann sei schnell und bestelle für dich und deine Freunde entweder direkt über die Homepage der Philharmonie Berlin oder des Berliner Sibelius Orchesters. Ein unvergesslicher Abend wir dich erwarten und es wäre doch gelacht, wenn wir den großen Saal nicht voll bekommen würden.
Elektroauto abgebrannt!
Dieses Elektroauto steht in Berlin am StraĂźenrand. Es dient allen als Mahnung. Ein Auto von Tesla. Der EigentĂĽmer schildert das Geschehen auf einem StĂĽck Papier, was er hinter die Windschutzscheibe seines abgebrannten Autos geklebt hat. Da kann man nur vom GlĂĽck reden, dass kein Mensch hinter dem Steuer saĂź.

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Hanfmesse "Mary Jane" wieder in Berlin
Mary Jane Berlin, die größte Hanfmesse, die mit über 100 nationalen sowie internationalen Ausstellern nach 12 Jahren wieder nach Deutschland gekommen war. Man konnte sich im Postbahnhof am Ostbahnhof über die Vielfältigkeit der grünen Power-Pflanze informieren: als Lebensmittel, Kosmetikum, Baustoff und vieles mehr. Die Messe zog ein breites Publikum an, das sich neugierig über Anwendungsmöglichkeiten und Trends rund um Hanf informierte. Die Politiker waren mit einem Stand von den Grünen und den Piraten ebenfalls auf der Messe vertreten, was dem Event eine politische Note verlieh und zeigte, dass das Thema Legalisierung auch dort diskutiert wurde.
Der Wald ruft
Man muss nicht bis ans Ende der Welt reisen um Urlaub zu machen. Den Rucksack gepackt und das Handy mal fĂĽr einen Tag zu Hause vergessen und rein in die Natur, raus nach Ladeburg vor den Toren Berlins und den frĂĽhlingshaften Buchenwald erleben. Alle sieben Sinne wieder aktivieren und die Seele baumeln lassen.
Alles Gute zum Vatertag!
Der Fernsehfunk Berlin wünscht allen Vätern einen tollen Tag!
Futterneid auf dem Bahnhof?
Die Tauben wussten es zuerst nicht, doch dann wurde ihnen klar. Der neue Futterstand hat mehr KrĂĽmel als der alte. Sofort schauten zwei Augenpaare nach rechts, zwei Augenpaare nach links, und schon stand ein eleganter Taubenschwarm in der Schlange. Es roch nach KrĂĽmeln einer weggeworfenen Brezel, aber auch nach Strategie.
Weisheit des Tages 73 - Theodor Storm
Weisheit des Tages Kleine Denkanstöße für den Alltag. Dieses Mal mit einem Zitat von Theodor Storm, einem deutschen Schriftsteller.

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Am Rande des Oderbruchs
Mit dem Bus von Wriezen nach Strausberg
Die Busfahrt beginnt am Rand des Oderbruchs in Wriezen. Die Luft riecht nach feuchter Erde und Gras, ein leichter Wind streicht über die Dächer der Häuser. Der Bus schnauft sanft, als wolle er gleich zu erzählen beginnen, wer heute noch mit ihm fahren will. Vorbei ziehen Felder, Ähren wiegen sich im Takt der Motorengeräusche, hin und wieder glänzt ein See im Sonnenlicht. An der Haltestelle vor Strausberg steigt ein älterer Mann ein, lächelt schüchtern und nickt mir zu, als wäre er ein bekanntes Kapitel in meinem Alltag. Ein junges Paar diskutiert leise über den nächsten Einkauf, die Stimme der Frau klingt warm und bestimmt. Ein Kind mit roten Schuhen gluckst, zeigt stolz auf eine Wolke am Himmel, die sich langsam wie ein Gedanke über die Felder schiebt. Der Bus fährt durch Wohnviertel, dann durch Waldstreifen, in denen die Bäume Geschichten zu kennen scheinen. Auf der Landstraße flitzt ein Traktor vorbei, der Duft von frisch gemähtem Gras steigt zu uns hinein. Kurz vor Strausberg öffnet sich das Fenster ein Spalt, und eine freundliche Stimme des Fahrers erinnert an die Türen, die gleich wieder schließen werden. Als wir in Strausberg ankommen, spüren wir alle ein kleines Ankommen: ein Ort, der noch leer ist von großen Plänen, aber voll von kleinen Momenten – dem kurzen Gespräch mit der Nachbarin am Bus, dem Blick aus dem Fenster auf eine Tür, die sich gleich öffnen wird, dem stillen Versprechen, dass die Reise weitergeht. Und wir steigen aus, mit einem Tag voller Eindrücke im Gepäck, bereit für das, was vor uns liegt.
Nicht jeder hält sich an die Waldruhezone!
Es gibt Bereiche im Wald, die sollte Herrchen mit Hund meiden, denn sie wurden zu Waldruhezonen erklärt. Achtet auf eure Umwelt, denn sie ist kostbar!
Eigenwilliger Nestbau in Rosa
Die Hochzeitsnacht ist vorüber, der Mann ausgeflogen und die werdende Taubenmama hockt allein auf der Brut. Dabei gibt es durchaus auch fürsorgliche Väter in der Tierwelt. Da fällt mir ein, meine Frau wollte noch Staubsaugen und den Müll rausbringen. Letzteres werde ich wohl hinkriegen. Euch allen einen fetten Sonnenstrahl ins Gesicht!
Thälmann bleibt!
Wie gehen wir mit unseren Denkmälern um?
Ein trauriges Bild ergibt sich, wenn man am Ernst-Thälmann-Denkmal vorbeigeht, dem Mahnmal des kommunistischen Führers Deutschlands. Ernst Thälmann mit erhobener Faust ist längst Teil des Berliner Stadtbildes geworden, nicht nur, weil es unter Denkmalschutz steht. Als ich im Radio hörte, dass das Denkmal wegen Schwierigkeiten bei der Sockelsanierung eventuell entfernt werden könnte, ließ meine Nackenhaare Aufrechtstehen. Wie leichtfertig geht man doch mit deutscher Geschichte um, besonders wenn es um Bauwerke aus der DDR geht. Dabei war das Ensemble aus den Achtzigerjahren international einmal gelobt worden. Jetzt steht es eingezäunt da, wartend auf eine Grundsanierung. Rote Nelken hängen am Bauzaun und klagen um den Eingesperrten. Welche Ironie, sollte er eines Tages erneut verschwinden. Damals waren es die Nationalsozialisten, heute scheuen Demokraten nicht davor zurück, Unerwünschtes zu beseitigen. Noch immer blickt er nicht zu mir herüber, sondern fokussiert nach vorn, ein Zeichen des fortwährenden Ringens ums Überleben. Um das Überleben der Erinnerung und darum, die Vergangenheit niemals zu vergessen. Die kleinen blauen Vergissmeinnicht am Rande des Parks versuchen genau das zu sagen und hoffen dennoch auf jeden Sonnenstrahl.
Amalies Cosmos
Harfenkonzert im Puttensaal des Luisenbades in Berlin
Eintritt frei - Spenden sind erwĂĽnscht

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50 Jahre Palast der Republik - So sah das Haus des Volkes einmal aus
Der Palast der Republik stand wie kein anderer Ort für die widersprüchliche Geschichte einer Stadt und einer Epoche. Von 1976 bis 2006 war er das gewaltige Zentrum am Rand der Museumsinsel, ein Ort, an dem sich Politik, Kultur und Alltag begegneten. Besucher strömten zu Konzerten, Shows und Ausstellungen, darunter Genossinnen und Genossen, Studenten, Familien, Nachbarn von nebenan. Manchmal roch es nach Kaffee in den Fluren, manchmal nach Staub von langen Bauprozessen; doch immer war da dieses Gefühl, dass hier etwas Wichtiges passiert – Diskussionen, Entscheidungen, Begegnungen. Für viele war der Palast der Republik Symbol der sozialistischen Moderne, doch zugleich auch Spiegel der Zeit, in der er stand. Er trug die Last der DDR-Identität, stand aber auch für gemeinsames Feiern und Zusammenkommen. Nach der Wende brachen Debatten aus: Kosten, Zustand, Zukunftsnormen. Und schließlich der Abriss 2006 – ein Moment, der viele schmerzte, weil damit nicht nur ein Gebäude, sondern auch ein Stück kollektiver Erinnerung verschwand. 50 Jahre Palast der Republik bedeuten heute vor allem Zeugnis menschlicher Erfahrungen: des Staunens über Großzügigkeit und Kunst, der Enttäuschung über politische Brüche, der Suche nach Orientierung in einer veränderten Stadt. Wer erinnert sich, wer erzählt weiter – über eine Zeit, in der ein monumentaler Bau mehr war als Stein und Glas: ein Ort, der Gemeinschaft suchte und gleichzeitig die Komplexität einer Gesellschaft widerspiegelte.
Die Nilpferdjäger im Friedrichshain
Auf einem gepflasterten Dreieck vor dem Parkeingang zum Wühlischplatz, an der Ecke Holteistraße, erhebt sich über einer runden Steinbasis eine runde, flache Brunnenschale aus Sandstein. Die Stütze dient vorne zum Park hin als Sockel, der in die Schale hineinragt und eine Standfläche für eine Bronzeplastik bildet. Die Figur zeigt ein leicht stilisiertes Nilpferd, auf dessen Rücken Miniaturen zweier Menschen ruhen: Einem Jäger mit Gewehr und einer Frau mit Fernglas – die Jägerin – beide offenbar auf Nilpferdjagd. Sie scheinen sich kaum über die Dimension ihrer Beute klar zu sein, ganz vertieft in ihr Abenteuer. Das Nilpferd fungiert als Wasserspeier, aus den Nasenlöchern des Tieres tritt das Wasser wie ein sanfter Sprudel hervor. Berlin, ick liebe Dir!