Warum nicht-binäre Menschen die DB verklagen und wie das für uns so ist
Also, ich hab auf dem Profil einer Freundin gesehen, dass viele cis Leute nach wie vor nicht verstehen, was unsere Probleme hier sind. Ich fasse kurz zusammen.
Österreich hat nicht-binäre Menschen zumindest im Fall von intersex Personen anerkannt. Es gibt nominell support für “w/m/d”, aber das heißt nicht, dass alle Firmen bereits eine Umstellung für die Inklusion gemacht haben.
Das heißt, im Alltag kommen nicht-binäre Menschen oft in die Situation, dass wir nur aus “Herr” und “Frau” wählen können. Das ist jetzt soweit erstmal Misgendering, aber es kommt noch besser. Wenn du ein Ticket auf einen falschen Namen ausstellst, ist das auch rechtlich stressig, weil wenn du kontrolliert wirst, du angreifbar bist. “Oh, aber sie sind ja garnicht Frau Müller laut Ausweis”. Und das ist einfach ein riesen Mist.
Warum kommt es zur Klage?
1) Die DB sollte es besser wissen, sie ist ein großes Unternehmen 2) Rechtlich ist man angreifbar, wenn der Name nicht mit dem Ausweis übereinstimmt 3) Die Anerkennung für nicht-binäre Menschen sollte schon längst umgesetzt sein, ist aber in den Händen der Wirtschaft und deswegen schwierig.
Hoff, dass das euch jetzt geholfen hat.














