Ein Gartenzwerg stand zumitten der Nacht im Garten in vorstädt'scher Lage. Der Mond, der hat alles ins Helle gebracht; die Vorstadt, sie lag wie am Tage. Da regte am Zaune sich schwankend ein Mann, er lallte ein Lied, übergab sich sodann dem Gartenzwerg gleich vor die Nase. Die rümpft' der, er wollt' sich empören sogleich, weshalb man so Nahrung verschwende, da stürzte der schwankende Mann in den Teich und nahm so ertrinkend ein Ende. Des Gartenzwergs Zorn in der Vorstadt verklang, bleibt unerhört, dennoch: Die Kotze, sie stank und es dämmerte langsam der Morgen. Um fünf Uhr kam dienstlich der Milchmann vorbei und roch, was dort stank und betroffen bemerkte er schließlich voll Ekel und Scheu: „Jetzt ist selbst der Zwerg schon besoffen.“ Da hatte der Zwerg von dem Unrecht genug, er ging in die Kneipe und leert' manchen Krug um Milchmanns Verdacht zu belegen.











