Wir wollen die Welt verändern!
Ein See im Süden Leipzigs. Winterlicher Nebel verhüllt die Konturen. Zaghaftes Weiß schmückt die Ufer. Der einzige Farbtupfer: Ein Hotel, toskanafarben. Ansonsten Stille.
Plötzlich von Ferne Trompetenklänge. Ein frischer Wind kommt auf. Aus dem milchigen Weiß schälen sich die Konturen von wohl einem Dutzend Frauen und Männern. Sie sehen aus wie Thüringer. Auf ihren Fahnen weht keck die Losung „Wir wollen die Welt verändern!“
Sie werden es sich schon gedacht haben: Das waren wir, in guter Tradition zum Jahresanfang hinausgezogen in die Welt, um unsere Klausurtagung abzuhalten. Dieses Mal hat es uns an den Störmthaler See gezogen. Früher Teil eines der größten Braunkohletagebaue der Welt. Heute frisch erwachtes Naherholungsgebiet mit Bootsanlegern, Wassergrundstücken und einem jährlichen Musikfestival. Solche Gegensätze ziehen uns magisch an (wie auch letztes Jahr das janusköpfige Frankfurt am Main). Also haben wir im wunderschön gelegenen LAGOVIDA Quartier bezogen, um unsere ambitionierten Pläne für das neue Jahr zu schmieden. Immer mit Blick auf den geheimnisvoll vom Nebel verhüllten See, in der Ferne die schwimmende Kirche "Vineta", ein Symbol des Untergangs wie der Auferstehung gleichermaßen.
Aber was hatten wir vor? Das Ziel für 2016 stand fest: Wir wollen die Welt verändern. Also brauchten wir drei Dinge: Einen guten Plan. Hochwertigste Werkzeuge. Und natürlich Spaß. Im Rückblick auf das vergangene Jahr stellten wir fest, dass wir schon lange dabei waren, die Welt zu verbessern. Häufig in kleinen, manchmal sogar in größeren Schritten. Unser gemeinsames Ziel war ja schon immer, durch den frischen Einsatz hochwertiger Methoden wissenschaftlich fundierte Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen zu finden. Und wir können sagen: Das ist uns auch 2015 in der großen Mehrzahl unserer Projekte gelungen.
Unsere thematischen Stärken liegen bereits in gesellschaftlich hoch relevanten Bereichen: der Durchsetzung von Jugendschutzmaßnahmen, der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft und der Prävention von Gesundheits- und anderen Risiken. In allen drei Bereichen sind wir entweder starke Feldpartner oder führen eigenständige Studien durch. Und da wir diesen Weg gut finden, wollen wir ihn auch in 2016 weiter beschreiten.
Doch um ein gutes Vorankommen zu sichern, mussten wir unsere Werkzeuge schleifen. Von unseren Kunden wird uns immer wieder eine hohe Ergebnisqualität bescheinigt. Intern sehen wir aber durchaus noch Stellen, an denen wir besser werden können. Also gingen wir kritisch mit uns ins Gericht und suchten Ansätze, die Qualität an diesen Punkten zu sichern und zu verbessern. Basis war unser Qualitätszirkel, der uns auch in Zukunft dabei helfen soll, unsere internen und externen Arbeitsergebnisse zu optimieren. Hierbei können Sie uns übrigens helfen: Wenn Sie Aspekte unserer Arbeit feststellen, wo wir Ihrer Ansicht nach besser werden können oder müssen – nennen Sie sie uns! Wir sind für alle Hinweise dankbar.
Und schließlich soll das, was wir tun, auch Spaß machen. Also haben wir in kleinen Kreativ-Teams unter die Lupe genommen, wie wir unser „Hauptquartier“ an der Weimarer Schillerstraße einem frischen Facelift unterziehen können. Altes Gerümpel sollte raus, eine anregende Atmosphäre rein. Mit ersten Maßnahmen haben wir in der Zwischenzeit schon begonnen: Unsere Interviewer freuen sich bereits über einen hellen und einladenderen Aufenthaltsbereich. Und wenn Sie mal wissen wollen, was sich getan hat – schauen Sie doch im Laufe des Jahres mal bei uns vorbei!
Aus allen Ergebnissen der zwei intensiven Tage am See haben wir nun das „Störmthaler Programm“ geschmiedet. Es ist unser Wegbegleiter für das Jahr 2016 und ein Bekenntnis, an dem wir uns messen lassen wollen. Denn wir wollen die Welt verändern. Und haben jetzt einen guten Plan. Wir schmieden bereits die passenden Werkzeuge. Und der Spaß an der Sache ist geweckt.
Am Störmthaler See ist inzwischen wieder Ruhe eingekehrt. Manchmal sieht man in der Ferne die alte Förderbrücke, die ihren Lebensabend als Star eines Freilichtmuseums verleben darf. Im nahen Leipzig, auf der anderen Seite der Autobahn, trägt währenddessen die Gesellschaft ihre Richtungskämpfe wieder auf der Straße aus. Die Dinge kommen in Bewegung, in Deutschland, Europa, auf der ganzen Welt. Und vielleicht steht gerade wieder jemand am Fenster seines Zimmers im LAGOVIDA, schaut auf den geheimnisvollen See und in seinem Kopf entsteht eine bessere Zukunft.
Rechnen Sie mit uns!
















