Vom Rand aus sieht man...
Vom Rand aus sieht man alle möglichen Dinge,
die man von der Mitte aus nicht sieht.
Große, nie erträumte Dinge – die Menschen
am Rand sehen sie zuerst.
(Kurt Vonnegut)
Deswegen fotografiere ich gerne am Rande
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hier läuft gerade ein film der in
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köln spielt
und
beim schauen fällt mir auf
köln
das ist auch eine hübsche stadt
Ich habe schon ein Leben lang keinen Hund. Man kann mich mit Fug und Recht als Spezialisten für keinen Hund bezeichnen. Mein ganzes Dasein basiert bislang auf Erfahrungen, mit keinem Hund eine Gemeinschaft zu bilden. Ich gehe auch regelmäßig mit keinem Hund spazieren. Ich weiß, dass Bewegung gut ist, auch wenn man keinen Hund hat. Deshalb bin ich mit keinem Hund unterwegs. Hundebesitzer sollten das einmal ausprobieren. Sie werden merken, dass das eine interessante Erfahrung sein kann, wie etwa auch auf den Friedhof gehen ohne eine Leiche zu besuchen. Ich muss mich ja nicht unbedingt an die Zweckbindungen von Örtlichkeiten durch Autoritäten halten. Ich besuche Friedhöfe auch mal, um ausschließlich die Nasszelle zu nutzen oder dem Unterschied der Luft vor oder hinter der Friedhofsmauer nachzuspüren. Das geht auch immer gut. Selbstverständlich habe ich auch dann keinen Hund dabei. Woher sollte ich auch einen nehmen, wenn nicht stehlen. Die Sonne scheint schließlich immer gleich - mit Hund oder ohne...
Die vom virusbedingte Corona-Krise konnte sich entfalten begünstigt durch, 1.,das Ausbreiten menschlichen Lebensraumes in vormals Tieren vorbehaltene Landschaften, weshalb die Tiere, wenn die nirgends ausweichen können in die Stadt ziehen und dort verbreiten, was die so an Bakterien und Viren zu bieten haben, durch, 2., die Urbanisierung, weshalb mehr Menschen, die an einem Raum immer enger zusammen leben, gleichzeitig angesteckt werden können, durch, 3., Fleischkonsum, bedingt durch Massentierhaltung, weshalb Tiere schneller krank werden, da sie zusammengepfercht sind, alle Krankheitserreger also lustig hin- und herhüpfen können und da durch vielleicht auch unsachgemäße Zubereitung und anschließendem Verzehr von Fleisch die Erreger auf den Menschen überspringen können und, 4.,durch Tourismus, denn die weltweite Fliegerei bietet allen Krankheitserregern eine prima Möglichkeit, sich weltweit zu verbreiten. Urlaub daheim, auf dem Lande, mit Salat aus eigener Aufzucht ist, und das meine ich ganz im Ernst, keine Spinnerei, sondern nachhaltig und Pandemie verhindernd.
Was zählt
Neunzehjährige sind irgendwann nicht mehr Neunzehn. Ich weiß das aus Erfahrung. Ich versuche seit Jahren noch einmal Neunzehn Jahre alt zu sein. Es gelingt mir nicht. Es gelang mir nicht, bevor ich Neunzehn wurde, als ich nicht mehr Neunzehn war gelange es mir erst recht nicht mehr. Man könnte meinen 'Einmal Neunzehn, nie mehr Neunzehn'. Das stimmt zwar irgendwie, aber es führt zu nichts. Wer in einem Schaltjahr Neunzehn ist, ist möglicherweise einen Tag länger Neunzehn, was genauso ungerecht ist, wie ein aus Versehen hart gekochtes Ei zu bekommen. Vielleicht gibt es sogar Schaltjahre, die mehr Vollmond aufweisen als andere Jahre. Das ist aber nur wild dahinspekuliert und irrelevant. Genau wie die Zahlen 36 und 37. Die haben nicht um ihre Existenz gebeten, werden aber trotzdem oft und ungefragt von Menschen heraufbeschworen. Niemand kümmert sich um ihr Seelenheil. Sie werden benutzt, einfach benutzt, als wäre zu nutzen die einzige Möglichkeit, mit einer Zahl umzugehen. Raketen, Satelliten schießen wir in den Weltraum, um sie zu nutzen. Zahlen nutzen wir hier, nie um ihrer selbst willen immer nur unserer eigenen Ziele und deren Verwirklichung wegen. Wahrscheinlich ist des Menschen Natur schäbig. Er kann nicht anders.

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irgendetwas ist irgendwie ist immer unerreichbar
irgendwie
aber
nichts bleibt unerreichbarer als ludwig hirsch
sicher
irgendetwas ist irgendwie ist immer unerreichbar
aber
nichts bleibt unerreichbarer als ludwig hirsch
Liebe Leute, natürlich schimpfen Menschen über Dieselfahrverbote. Immerhin hat irgendwann irgendwo irgendjemand Geld in irgendein Auto gesteckt, um das Ding zu bewegen. Aaaaaber - die Dinger stinken nicht nur, sie verpesten auch die Luft. Das machen nicht sie allein, da helfen viele andere Energieumwandler mit, aber in erheblichem Maße verpesten Autos, meist mit einer Person besetzt, die Luft. Wer sich in ein Auto setzt - ich meine das nicht als Vorwurf, ich konstatiere - hat mit dem Umdrehen des Schlüssels entschieden, die eigene Bewegungsfreiheit höher zu bewerten, als die saubere Luft seiner Umwelt. Von daher muss diese Person mit Protest umgehen lernen. Und überhaupt muss endlich gelernt werden, dass Autofahrten kein Recht sondern eine Gnade sind. Schließlich fordert der Paragraph 1 der Straßenverkehrsordnung einzusehen, dass sich jeder im Straßenverkehr nur so bewegen soll, wie die Umstände es erlauben. Weiter hinten steht dann sinngemäß, der stärkere soll den schwächeren Verkehrsteilnehmer nicht bedrängen. Schlussendlich gibt es eine Lösung der Straßenverkehrsproblematik erst dann, wenn weniger, viel weniger Menschen im Straßenverkehr Treibstoff verbrennen. Fährt die Menschheit Fahrrad, läuft oder nutzt den öffentlichen Personennahverker, bessert sich die Luft schnell und effizient. Aber, ach, wer will das schon lesen oder hören...
Eins
Selbstverständlich drehen sich alle Gedanken immer nur um eins, um die Verschiedenheit der Dinge eben, das ist ihr Kern, so sinnvoll und sinnlos, wie alles ist, ist das genauso ehrenwert wie aktionistisch, zeigt doch die Erfahrung und alles, was davor historisch daherkam auch, dass die Dinge ganz hervorragend zurecht kamen, ohne dass sie unnötig von Gedanken behelligt wurden, außer manchmal, da wäre Köpfchen schon nicht schlecht gewesen...
P? Non - P!
Es gibt in der heutigen Zeit diesen Hang, alles was die eigene Persönlichkeit angeht, nur noch perfekt auszuleuchten und sich selbst als immer alles unter Kontrolle habend darzustellen. Gibt es. Ist aber Quatsch. Nicht nur Quatsch, das ist sogar vollkommer Blödsinn. Selbst wenn jemand Perfektion so toll vorgaukelt, dass andere geneigt sind, diese als Fakt anzunehmen - nein, ist sie nicht nur nicht, sondern ist sie auch niemals! Möge ein jedes Wesen doch bitte sich selbst betrachten, die eigene Unfertigkeit feststellen und diese dann nicht bejammern, sondern mit 100%er Wahrscheinlichkeit annehmen, dass genau das auch der Zustand der anderen ist. Davon ausgehend kann dann ja das ein oder andere angegangen werden. Aber Perfektion - niemals! Nicht in diesem Leben!!!

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Blubber
Was? Das war falsch? Ach, das passiert mir ständig - schließlich lebe ich. Also lerne ich. Aus Fehlern. Nächstes Mal dann richtig, OK?
Manchmal will ich einfach nicht verstehen. Manchmal will ich auch einfach nur sein. Das reicht mir. Manchmal.
Verdreht ist manches. Im Kern verdreht. Das macht nicht Sinn.. Nicht immer macht das Unsinn.
Augenblicklich ist ein Wort, das auf jeden Moment passt und auf keinen. Gleichzeitig. Faszinierend...
Am 28. Mai vor 36 Jahren war ich bei Simon & Garfunkel auf dem Bieberer Berg in Offenbach. Mir hat das Konzert sehr gut gefallen.

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Wird des Pudels Kern gesucht, indem der Pudel ausgeweidet wird, naht im Kern des Pudels Ende, ohne dass der Pudel weiß, wozu.
Von
Du redest von Freiheit, aber was weißt du schon. Freiheit ist auch nur das, was andere zulassen. Freiheit ist auch nur das, was die Umstände zulassen. Freiheit ist, dass die Schwerkraft dich daran hindert, die Erde zu verlassen, denn sonst könntest du nicht ohne weiteres leben. Freiheit ist oft nicht mehr als ein Wohlfühlmoment. Alles, wirklich alles ist mehr unfrei als frei. Freiheit ist die Illusion, Begrenztheit überwinden zu können. Selbst dein Wille ist nicht freier, als dein Geist das hergibt. Dein Leben ist frei, bis du an anderer Freiheiten anstößt, bis andere dich deines Lebens berauben, bis du es wegwirfst, hingibst, es erlischt. Freiheit ist eine Vorstellung von Selbstbestimmtheit, weit jenseits jeder Wirklichkeit. Niemand ist je wirklich frei. Aber viele Menschen gibt es, die verwechseln Unverschämtheit und schlechtes Benehmen mit Freiheit. Sowenig sich Freiheit definieren lässt - Unverschämtheit und schlechtes Benehmen werden immer Unverschämtheit und schlechtes Benehmen bleiben und niemals Freiheit sein! Außerdem habe ich überhaupt keinen Grund, hier herumzumoralisieren. Deshalb halte ich einfach mal die Schnauze!