Nicht da bin ich daheim, wo ich meinen Wohnsitz habe, sondern da, wo ich verstanden werde.
Christian Morgenstern

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Nicht da bin ich daheim, wo ich meinen Wohnsitz habe, sondern da, wo ich verstanden werde.
Christian Morgenstern

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In der Schule
Ich: Ich will nach Hause.
Freundin: Ich auch.
Freundin: Mit dir.
Ich: Ich auch.
Alice, "wir machen dich fertig"
2. Mose 2. Kapitel 15-16
15 - Als dann auch der Pharao von dem Vorfall mitbekam und deshalb Mose töten lassen wollte, floh dieser vor dem Pharao und nahm seinen neuen Wohnsitz im Land Midian; Mose hatte sich nÀmlich nach seiner dortigen Ankunft am Brunnen niedergesetzt.
16 - Der Priester der Midianiter hatte sieben Töchter; diese kamen um Wasser zu schöpfen und die TrĂ€nkrinnen zu befĂŒllen, damit das Kleinvieh ihres Vaters sich trĂ€nken konnte.
Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.
Christian Morgenstern dt. Lyriker

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1. Mose 27. Kapitel 39-40
39 - Sein Vater Isaak antwortete ihm mit folgenden Worten: âAch, ohne fetten Erdboden wird dein Wohnsitz sein und ebenfalls ohne Tau vom Himmel!
40 - Durch dein Schwert wirst du leben mĂŒssen und auch sollst du deinem Bruder zu Diensten sein. Wenn du dich rĂŒttelst wirst du sein Joch vom Nacken dir abschĂŒtteln.â
Anmerkung: hier zeigt sich, wie wichtig der alttestamentarische Segen war zur Zeit Isaaks und welche immense Bedeutung diesem beigemessen wurde. Allerdings ist hier im Kontext die Reaktion Isaaks fĂŒr mich gĂ€nzlich unverstĂ€ndlich: was kann sein Sohn Esau dafĂŒr, wenn sich dessen Bruder mit List, oder besser LĂŒge!, den vĂ€terlichen Segen erschlichen hat ? FĂŒr mich sehr unverstĂ€ndlich und eigentlich inakzeptabel ! Vielleicht folgt die ErklĂ€rung noch spĂ€ter in weiter folgenden Versen oder Kapiteln... . Microposter am 01.10.2016.
Fast alle wollen doch sachlich zusammenarbeiten - manche aber wohl eher nicht ...
Normalerweise veröffentliche ich ja keine PresseerklĂ€rungen, aber in diesem Fall mache ich mal eine Ausnahme. Auch deshalb, da die ErklĂ€rung keine fachlichen Aussagen zu einem kommunalpolitischen Thema sondern ein ĂŒberparteiliches Statement der UWG, CSU, BMS, B90/GrĂŒne, SPD und DPF fĂŒr ein positives Miteinander im Stadtrat enthĂ€lt. Unterzeichnet ist die ErklĂ€rung von 20(!) StadtrĂ€ten (also 2/3 des Stadtrats).
Wo wir doch alle immer so auf den Stadtrat âschimpfenâ. Die meisten wollen ja ein gutes und sachliches Miteinander und âoutenâ sich da auch öffentlich. Es gibt aber leider immer wieder auch einzelne Ausnahmen, welche dann durch die Presse geistern ... und das bleibt dann in den Köpfen der BĂŒrger hĂ€ngen.
... auch ein Grund, diese gemeinsame Stellungnahme im Wortlaut zu veröffentlichen.
Man muss sich das immer wieder bewuĂt machen. Solange Frau Kammerl der WPS angehört hat, war Ihre Wohnsitz-Situation völlig unwichtig, aber als sie nicht mehr die Ziele von Herrn Prof. Picker unterstĂŒtzt, hat Sie sich auf einmal seiner Ansicht schon zwei Jahre lang strafbar gemacht.Â
PRESSEERKLĂRUNG
Starnberg, den 23.09.2016
Wir, die unterzeichnenden StadtrÀte der Stadt Starnberg, geben die folgende gemeinsame PresseerklÀrung ab:
In der Bauausschusssitzung vom 22.09.2016 hat das Stadtratsmitglied Prof. Dr. GĂŒnter Picker sich zu unglaublichen Anschuldigungen gegenĂŒber dem Stadtratsmitglied Angelika Kammerl hinreiĂen lassen.
Hierzu stellen wir gemeinsam folgendes fest:
Wir missbilligen das Vorgehen von Herrn Prof. Dr. GĂŒnter Picker aufs Entschiedenste. Durch die Anschuldigungen und dem keineswegs im Konjunktiv geĂ€uĂerten Vorwurf strafbarer Handlungen sowie die Aufforderung an die Stadt, die Einleitung eines Strafverfahrens bei der zustĂ€ndigen Staatsanwaltschaft zu erwirken, ist ein neuer Tiefpunkt des Miteinanders in der Starnberger Kommunalpolitik erreicht.
Es ist zu vermuten, dass Herr Prof. Dr. GĂŒnter Picker aufgrund persönlicher EnttĂ€uschung durch den Fraktionswechsel von Frau Kammerl sowie deren Opposition gegen ein von ihm verfolgtes Bauvorhaben einen persönlichen Rachefeldzug gegen Frau Kammerl begonnen hat und dabei auch vor den erhobenen strafrechtlichen VorwĂŒrfen nicht zurĂŒckschreckt, um den Ruf und das Ansehen von Frau Kammerl in Starnberg zu beschĂ€digen.
Wir erachten diese Form des Umgangs unter StadtrĂ€ten als inakzeptabel und legen Wert auf die Feststellung, dass wir die politische TĂ€tigkeit im Stadtrat nicht fĂŒr den angemessenen Raum halten, um persönliche Fehden und Abneigungen auszuleben. Wir erleben Frau Kammerl als stets höfliche und sachpolitikorientierte Stadtratskollegin und dĂŒrfen ihr auf diesem Wege unsere volle SolidaritĂ€t versichern.
Wir verurteilen zudem die Instrumentalisierung strafrechtlicher Ermittlungen zu Zwecken der Kommunalpolitik aufs SchĂ€rfste. Diese vergiften die AtmosphĂ€re nachhaltig und nehmen jegliche Basis fĂŒr einen trotz unterschiedlicher Ansichten professionellen und sachorientierten Umgang miteinander.
Weiterhin erwarten wir von der Stadt Starnberg, sich nicht zum ErfĂŒllungsgehilfen der privaten RachegefĂŒhle des Herrn Prof. Dr. GĂŒnter Picker degradieren zu lassen und fordern sĂ€mtliche Stadtratskollegen auf, sich dieser Vorgehensweise zu verweigern und zu einem sachlichen und höflichen Umgang zurĂŒckzufinden.
Gezeichnet:
Martina Neubauer, Thomas Beigel, Michael Mignioli, Christiane Falk, Anette von Czettritz, Ludwig JĂ€gerhuber, Stefan Frey, Franz Heidinger, Johannes Bötsch, Tim Weidner, Dr. JĂŒrgen Busse, Dr. Klaus Rieskamp, Sieglinde Loesti, Katja Fohrmann, Winfried Wobbe, Gerd Weger, Dr. Franz Sengl, Patrick Janik, Fritz Obermeier, Walter Jann
Eine gute Analyse der Causa Picker - Kammerl ...Â
Es ist wirklich interessant, warum gerade jetzt, also nach ĂŒber zwei Jahren, dieser Umstand ein Problem ist - bisher schien doch auch alles in Ordnung zu sein ...