Hl. Felix
Priester, Bischof von Nola (?)
* in Nola in Italien
† um 260 (?) in Nola bei Neapel in Italien
Felix war der Sohn eines eingewanderten Syrers. Er wurde Priester und entzog sich zwei Mal durch Flucht einer Verfolgung. Die Legende erzählt, dass ein Spinnennetz am Eingang einer Höhle den sich darin Versteckenden vor den Verfolgern schützte.
In der Stadt Nola in Kampanien (heute Italien) starb der hl. Felix, ein Priester, der nach dem hl. Paulinus während der Verfolgung inhaftiert und Grausamkeiten ausgesetzt war. Der Friede war wiederhergestellt, er konnte zu den Seinen zurückkehren und lebte bis ins ehrwürdige Alter in Armut als unbesiegter Glaubensbekenner (III./IV. Jahrhundert).
Er stammt aus Nola und begann schon in jungen Jahren mit dem apostolischen Dienst.
Nach dem Tod seines Vaters verteilte Felix sein Erbe unter den Armen und wurde vom heiligen Maximus, dem Bischof von Nola, zum Priester geweiht.
Als eine grausame Verfolgung gegen die Kirche begann, floh Felix.
Da er von den römischen Soldaten nicht gefunden wurde, wurde Felix, der ihn in seinen pastoralen Pflichten ablöste, gefangen genommen, ausgepeitscht, mit Ketten beladen und in den Kerker gesperrt, dessen Boden voller Glas war.
Doch der Engel des Herrn erschien ihm und befahl ihm, seinem Bischof zu Hilfe zu eilen, der vor Hunger und Kälte halbtot lag.
Da der Heilige nicht in der Lage war, ihn wieder zur Besinnung zu bringen, ging er zum Gebet, und sofort erschien eine Weintraube, deren Tropfen er auf die Lippen des Meisters goss, der wieder zu sich kam und dann in seine Kirche geführt wurde.
Felix blieb im Versteck und betete bis zu Decius' Tod ununterbrochen für die Kirche; Er wurde jedoch weiter verfolgt, bis der Friede der Kirche hergestellt war.
Er starb in Armut und im Dienst an den Bedürftigsten, obwohl er zum Bischof von Nola gewählt worden war.