Meine Ankunft fing erst gut an, bis ich dann in Dublin ankam. Durch meine Recherche wusste ich, dass der öffentliche Verkehr die beste Art und Weise ist, in Dublin durch die Gegend zu kommen. Dazu brauchte ich eine Leap Card– sozusagen das BVG-Abo Irlands. Als Tourist kann man sich eine zeitlich begrenzte Karte kaufen, aber für einen zweimonatigen Aufenthalt lohnt es sich eher, eine unlimitierte Karte zu besorgen, nur die Frage war wo? Gott sei Dank hat eine Mitarbeiterin am Flughafen mir sagen können, dass ich in dem Späti weiter aus dem Flughafen eine erwerben konnte, die auch gleichzeitig aufgeladen werden kann.
Die Leap Card ist wirklich das A und O von Dublin: eine Fahrt kostet nur 2 Euro und läuft dann für 90 Minuten in jegliche Richtungen. Das ist übrigens billiger, als wenn man eine Karte beim Busfahrer kauft– bei denen gibt es übrigens kein Wechselgeld!
Aber selbst mit Leap Card musste ich mir ein Taxi aufsuchen, denn ich war mit 2 großen Koffern und 2 Handgepäck gereist. Das alles alleine durch die Stadt zu schleppen, wäre zu viel Aufwand.
Nach einer weiteren längeren Suche nach dem Taxi Pick-up Spot fand ich endlich meine Fahrt und hatte einen sehr angenehmen und stressfreien Weg zur Unterkunft. Dies erlangte ich durch Bekanntschaften – jemanden, der einen kennt, der meinen Papa kennt.
Als ich am Haus ankam, hat mich die Großmutter Lucy entgegen genommen und mich durch das Haus geführt: ein Zuhause, das noch mitten in Renovierungsarbeiten steckte. Mein Zimmer war aber bereit, und für mich war das Wichtigste; denn ich war müde von meiner Reise und habe mich für den Rest des Tages in mein neues Zuhause eingenistet.