Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner, sagt Jesus Christus in Johannes 15:1 Im Vers zwei fährt er fort: Jeder Christ (eine jegliche Rebe) an Jesus (mir), die nicht Frucht bringt, wird wird Gott (er) wegnehmen, und eine jegliche, die da Frucht bringt, wird er zurechtschneiden (reinigen), dass sie mehr Frucht bringe.
Es kann schmerzhaft sein, wenn einem Gott zurechtschneidet, wenn er sagt, was man tun sollte oder auch nicht tun sollte, wenn es gegen die eigene Vorstellung steht. Eigentlich wollte ich nie mehr auf Social Media unterwegs sein, nach dem mich vor ein paar Jahren eine Sucht vereinnahmte, ständig die neusten Beiträge zu checken und dabei so viel Zeit zu investieren, dass fĂźr vieles andere, das mit eigentlich viel wichtiger war, viel zu wenig Platz blieb. Bis wir in der Jugendgruppe das Thema Auszug aus Ăgypten hatten, Ăźbersetzt das Alte hinter sich lassen. Ich ging an diesen Abend nach Hause und lĂśschte meine Social Media Kanäle. Seither hat sich viel verändert. Meine Beziehung zu Gott hat sich vertieft und ich versuche auf ihn zu hĂśren, auch wenn es manchmal dauern kann, bis ich begreiffe, was gemeint ist. Aber heute morgen, als ich diesen Vers las, wusste ich, dass heute der richtige Zeitpunkt ist um etwas Neuses zu beginnen. Ich habe den Eindruck, Gott will mich mit dieser Aufgabe, den Samen des Evangeliums auf dieser Plattform auszusähen, herausfordern, zurechtschneiden, dass mehr Frucht entstehen kann. Heute habe ich Jesus an meiner Seite, ich bin mit ihm als meinen Weinstock verbunden, egal was auf mich zukommt. Er schenkt mir die Kraft der ZurĂźckhaltung nicht ständig online zu sein und das Vertrauen, dass alles gut kommt. Ich kann mit meinem Eintrag nicht viel verändern, Gott kann damit aber alles verändern. Amen