„Vulvani“ klärt über den Zyklus der Frau auf. Die Gründerin spricht über Ekel, die Tamponsteuer und das Arbeitsklima.
Frauen wissen zu wenig ĂĽber ihre Periode  Â
Sie begrüßt, dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz im vergangenen Jahr die Mehrwertsteuer auf Menstruationsprodukte von 19 auf sieben Prozent gesenkt hat, die sogenannte „Tamponsteuer“. Das habe zum einen die Diskussion um das Tabuthema angeheizt, zum anderen sei es eine finanzielle Entlastung. Im Schnitt fielen nämlich fünf Euro pro Zyklus für Hygieneprodukte an.
„Wenn man das auf die Jahre hochrechnet, ist es schon ein kleiner, netter, finanzieller Vorteil.“ Schmerzmittel sind in der Summe übrigens nicht inbegriffen. Dabei gehören sie bei vielen Frauen zum Alltag. Laut einer Online-Umfrage des Sozialunternehmens Erdbeerwoche leiden 98 Prozent aller Befragten unter Menstruationsschmerzen.
Und trotzdem: Die Steuersenkung hat das Thema nicht enttabuisiert, sagt Wiebe. Stattdessen würden Frauen immer noch zu wenig über ihre Periode, ihren Zyklus und ihren Körper wissen, was gesundheitliche Folgen mit sich ziehe. So könnten Krankheiten nicht erkannt und behandelt werden. Betroffene wüssten oft nicht, dass sie chronisch an Endometriose leiden. Dabei sammeln sich schmerzhafte Wucherungen an den Eierstöcken oder anderen Organen an. Im Podcast spricht Wiebe auch über die Folgen der Krankheit, den Stand der Forschung und ein harmonisches Arbeitsklima.









