Das Drama um den Zyklus der Welt nimmt weiter seinen Lauf und die Situation spitzt sich zu einem gewaltigen Höhepunkt zu. Die Geschichte ist an ihrem Kipppunkt und die Handlung geht unvorhersehbar weiter.
Willkommen zum zweiten Teil der Teufelskreisserie.
Wir befinden uns in der Zeit nach dem Eisprung. Das ist ehrlich gesagt eine etwas heikle Zeitperiode. Ab diesem Zeitpunkt kann nĂ€mlich fĂŒr etwa vier bis fĂŒnf Tage eine Befruchtung stattfinden.
Der Körper selbst hat inzwischen etwas voreilig alles fĂŒr eine eventuelle Schwangerschaft vorbereitet: Die GebĂ€rmutter hat eine schön dicke, kuschelige Schleimhaut aufgebaut, in die sich eine eventuell befruchtete Eizelle einnisten kann. Die BrĂŒste werden meistens etwa fester, spannen manchmal unangenehm und sind empfindlicher. Der ganze Körper kann ein wenig Wasser einlagern, sodass es so aussieht, als hĂ€tte die Frau an Gewicht zugenommen. (Also keine Panik MĂ€dels, das vergeht wieder und Burschen, nein, eure Freundin wird nicht fett.)
Der leere Follikel, in dem die Eizelle heranreifen konnte und der wegen seiner gelben Farbe dann auch Gelbkörper oder Corpus luteum genannt wird, bildet in der Zwischenzeit Hormone aus, die dafĂŒr sorgen, dass die GebĂ€rmutter sich weiterhin fĂŒr die Schwangerschaft bereithĂ€lt. Kommt es allerdings zu keiner Befruchtung, wirft auch der Gelbkörper langsam das Handtuch. Er hört auf Hormone zu produzieren und die GebĂ€rmutter bekommt damit das Zeichen âFehlalarm, du kannst Mittagspause machenâ.
Das ist dann der Anfang des Endes. Das groĂe Finale rollt an und so viel kann ich schon verraten: Es wird blutig.
Die Frauen entwickeln nun manchmal etwas, das auch prĂ€menstruelles Syndrom genannt wird. Hierbei kommt es oft zu HeiĂhungerattacken, die manchmal sogar die MĂ€nnerwelt in Erstaunen versetzen. Hier gilt das gute alte IndividualitĂ€tsprinzip. (NĂ€heres dazu im dritten Teil.)
Und kurz darauf beginnt die Blutung oder Menstruation. Bei MĂ€nnern entsteht manchmal zu dem Zeitpunkt ein gewisses GefĂŒhl der Erlösung, weil eine Schwangerschaft nun fast ausgeschlossen ist. Und ehrlich MĂ€nner, wer von euch hat noch nie still und heimlich ein StoĂgebet an den Himmel gesandt, als die Freundin (oder heimlich AffĂ€re) endlich ihre Blutung bekam.
Bei Frauen kann die Regel völlig belanglos vorĂŒbergehen. Regel heiĂt nicht automatisch Schmerzen. Das ist wie so oft individuell. Allerdings gibt es Frauen, die im Unterleib KrĂ€mpfe verspĂŒren. Die GebĂ€rmutter zieht sich nĂ€mlich zusammen, um die oberste Schleimhautschicht leichter ablösen zu können. Die wĂ€re fĂŒr die Schwangerschaft nötig gewesen, wird aber nun nicht mehr gebraucht und deshalb entsorgt.
Ein blutiges Ende, wie es im Buche steht. Ist die Geschichte damit aus? Es gibt doch noch so viele Fragen. Wie sieht es mit der Temperaturmethode aus? Wann muss ich jetzt genau verhĂŒten? Können Burschen irgendetwas tun, um als Frauenversteher dazustehen?
Keine Sorge, das alles klÀren wir im dritten Teil, euer