THEY WILL BE BACK AT SOME POINT I PROMISE 😭😭
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THEY WILL BE BACK AT SOME POINT I PROMISE 😭😭

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i’m literally TRYING ERFTGYHUJIT
also here’s the first time i posted Raid!! I’ve had him for a lil over two years, he’s an apocalyptic character!! :>
24. Juli 2020
Die Bezahlverfahren der Hofläden
Wir machen Ferien in einem kleinen Dorf in den (Schweizer) Alpen. Eine der wenigen noch verbliebenen Bauernfamilien betreibt zwei Hofläden, einen hier im Dorf (1'610 m.ü.M.) und einen zweiten auf der Alp weiter oben (1'969 m.ü.M.). Angeboten werden drei Zahlungsmöglichkeiten: bar, mit Einzahlungsschein oder mit der mobilen Zahlungs-App Twint.
In einem Glas steht Wechselgeld für Barzahler bereit; auf einem Block werden die Einkäufe notiert. Ich habe Twint vor über fünf Jahren zum letzten Mal gebraucht und zahle bar.
(Franziska Nyffenegger)
danieeeel!!! lemme see your little boys. your little babies. your teeny tiny beloved ocs
Here's some of my favorite boys!!
LYM SHENANIGANS!!! I love Lym so much!! he’s just a lil pretty gay elf + bonus angry Twint

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what about twint??
he’s here to fuck shit up and ruin their date
25. Oktober 2017
Verschiedene obskure Phänomene des Geldhabens in der Nähe von Europa: eine Momentaufnahme
Ich bin für einen Job in der Schweiz bar bezahlt worden. Jetzt trage ich 3000 Euro in einem Umschlag mit mir herum. Die Freude wird ein wenig getrübt von der Einsicht, dass ich Monate brauchen werde, um so viel Bargeld auszugeben. Gerade jetzt, wo ich endlich fast überall bargeldlos bezahlen kann! Und alles, wofür ich das Geld wirklich brauche, wird vom Konto abgebucht.
Ich forsche nach, wie sich das Geld bei N26 einzahlen ließe. Ergebnis: Das geht ausschließlich in Deutschland, wo ich noch längere Zeit nicht sein werde. Innerhalb von 24 Stunden könnte ich maximal 999 Euro einzahlen, und ab 100 € pro Monat kostet es Gebühren von 1,5 % des eingezahlten Betrags.
Die Bahnfahrt verbringe ich mit Recherchen. Offenbar akzeptieren die “coop pronto”-Filialen der Schweiz Euro-Bargeld. Wenn man dort Twint-Gutscheine erwerben kann, könnte ich auf diesem Weg das gesamte Geld auf mein neues Twint-Konto einzahlen. Das löst das Problem aber auch nicht, denn selbst zu Schweizer Preisen sind das mehr Lebensmittel, als ich essen kann.
Zeitgleich mit der Ankunft am Zürcher Hauptbahnhof erfahre ich bei Reddit von der Existenz eines Bitcoinautomaten direkt am Bahnhof. Der Automat steht in einem Western-Union-Büro und akzeptiert, so behauptet jedenfalls das Internet, nicht nur Franken, sondern womöglich auch Euro. Auf meinem Bankkonto wäre das Geld damit auch noch nicht, aber immerhin nähme es eine Form an, die mir etwas praktischer erscheint als ein Stapel Scheine.
(Gegen eine Gebühr von 5 Franken könnte ich in derselben Filiale mein Bargeld auf mein Bankkonto einzahlen. Das werde ich aber erst viel später herausfinden, ich meine, Western Union, das ahnt man ja nicht. Und Handykabel verkaufen sie dort offenbar auch.)
Das Büro hat noch geöffnet. Der Automat steht in der hintersten Ecke des Ladens und verlangt zunächst meine Mobiltelefonnummer. Ich weiß nicht, ob ihm die bei der Identifikation meiner potenziell verbrecherischen Person weiterhelfen wird, denn im Unterschied zur Schweiz gab es in Deutschland keine Ausweispflicht beim SIM-Kartenkauf, als ich diese Karte an einer Supermarktkasse erworben habe. Ich gebe die Nummer ein und erhalte einen Zahlencode per SMS, der wiederum dem Automaten mitgeteilt werden muss. Dann kommt ein Streifen Papier aus dem Drucker. Darauf sind zwei QR-Codes zu sehen, einer für den Private Key und einer für den Public Key. Den öffentlichen Code muss ich vor den Scanner des Automaten halten. “SCAN THIS” steht über dem Public Key, “DO NOT SCAN THIS” über dem Private Key.
Dann fädle ich zehn 200-Euro-Scheine in den Automaten. Die hätte in Berlin sowieso niemand akzeptiert. Ich habe ja selbst bis heute noch nie einen 200-Euro-Schein gesehen. Schon wenn ich Hunderter sehen will, muss ich nach Österreich fahren, dort kommen sie aus den Bankomaten. Die restlichen Scheine behalte ich, falls sich die Bitcoins in Luft auflösen. Dass das demnächst unweigerlich passieren wird, liest man derzeit oft.
“Top up successful”, teilt mir der Automat mit. “It may take an hour for the coins to show up on your wallet.” Jetzt besitze ich 2000 Euro weniger und 0,4 Bitcoin mehr als vorher. Der Vorgang hat zwar schamlose 3 Prozent Provision gekostet, aber bei den Preisschwankungen von Bitcoin verschwinden 3 Prozent im täglichen Rauschen.
Erleichtert verlasse ich den Bahnhof. Es ist eine irrationale Erleichterung, denn den Papierstreifen mit den Bitcoindaten darf ich genauso wenig verlieren wie das Bargeld. Wenn die Stunde um ist, kann ich mein Guthaben zu einer Cryptocurrency-Exchange verschieben, von dort auf mein Euro-Konto bei dieser Exchange und von diesem Konto schließlich zu N26. Oder ich kann das Guthaben in ein Wallet stecken, das nicht gerade aus Thermopapier besteht wie der Automatenzettel, und abwarten, bis 0,4 Bitcoin 100.000 Euro wert sind. Dass das demnächst unweigerlich passieren wird, liest man derzeit oft.
(Kathrin Passig)
25. Oktober 2017
Nur Freunde der Schweiz dürfen mit dem Handy bezahlen
Aus zwei Beiträgen von Franziska Nyffenegger (Installation, Zahlungserfolg) weiß ich, dass es in der Schweiz eine mobile Zahlungs-App namens Twint gibt. Ich habe sie bisher nicht zu nutzen versucht, mir waren die Zahlungseinrichtungen der Schweiz auch so fortschrittlich genug. Aber heute bin ich auf einer Tagung in Bern, bei der alle Gäste einen Twint-Gutschein über 20 Franken bekommen, um sich zu verpflegen.
In der Einladung stand noch, dass Besucher aus dem Ausland am Empfang um eine andere Lösung bitten sollen, weil Twint nur für Schweizer funktioniert, aber vor Ort versichert man mir, dass jeder mitmachen darf. Die Inbetriebnahme der App erfordert ziemlich viele, immerhin schön gestaltete Schritte, unter anderem muss ich ein Foto meines Personalausweises hochladen. Der ungewöhnlichste Teil der Registrierung sieht so aus:
Später frage ich den Twint-Gutscheinverteiler nach diesem Punkt. Das sei rechtlich erforderlich, sagt er. Aber welchen Sinn hat denn diese Regelung, wenn jeder dahergelaufene Nichtschweizer einfach behaupten kann, Freunde in der Schweiz zu haben? – Darauf kommt es nicht an. Wenn jemand sich mit falschen Angaben anmeldet und in Wirklichkeit keinen einzigen Freund in der Schweiz hat, ist jedenfalls der Anbieter unschuldig an allen mit Hilfe der Twint-App begangenen Verbrechen. (Meine Zusammenfassung, Details können abweichen.)
Bei Migros werde ich von einer Kassiererin zu einer anderen Kassiererin geschickt: Nur bei der anderen funktioniert die Twint-Sache. Eine Schublade mit einem Tablet wird aus dem Kassenmöbel gezogen, der Preis meiner zwei Lebensmittel von Hand in die Taschenrechner-App eingegeben und die Summe in die Twint-App eingetragen. Dann muss ich Bluetooth einschalten, was ich ungern tue, weil Motorola seine Kundschaft seit Wochen auf den zur Vermeidung von Blueborne-Problemen nötigen Android-Patch warten lässt. Ich halte das Handy an ein leuchtendes Twint-Logo an der Vorderseite des Kassenmöbels, albernerweise mit dem Display zum Logo und ganz nah, obwohl wahrscheinlich beides nicht nötig wäre. Und dann ist mein Mittagessen bezahlt.
Update: Der Twint-Staatsbürgerstatus ist nicht von Dauer.
(Kathrin Passig)