Die Bürgermeisterkandidaten und die Seeanbindung
Folgende Aussagen zum Thema Seeanbindung habe ich bei den mir bekannten Quellen der Bürgermeisterkandidaten der Stadt Starnberg (in alphabetischer Reihenfolge) entdeckt:
(Quelle: Internetseite mit dem Wahlprogramm der SPD Starnberg)
"Wir wollen eine finanzierbare Lösung mit der Deutschen Bahn, ..."
(Quelle: Internetseite der Bürgermeisterkandidatin)
"Bessere Zugänge, Aufenthaltsqualität und clevere Wegführung zum See."
(Quelle: Aussagen in diversen Stadtratssitzungen)
"Sofern die Variante 7e (Wendegleis am Oberfeld) oder Variante 6 (Nullvariante) aufgrund fehlender Gelder von Dritten sich nicht realisieren lassen, mit der Deutschen Bahn eine für beide Seiten zufrieden stellende Lösung finden und die Klage abwenden."
Herr Kistner (B90/Grüne):
(Quelle: Internetseite des Bürgermeisterkandidaten)
"Förderlogik wie bei großen Projekten: Zuständigkeiten klären, Fahrplan, saubere Anträge. Aktives Stakeholder-Management im Freistaat: reden, verhandeln, liefern. Keine Show – sondern belastbare Finanzierung."
(Quelle: Wahlprogramm der WPS):
"Mit der WPS wird der Bahnhof See nicht stillgelegt. Wir setzen uns dafür ein, dass wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn eine wirtschaftlich tragfähige und den Haushaltmitteln einer Kreisstadt entsprechende Lösung finden, welche schnell umgesetzt werden kann. Pragmatismus schlägt Größenwahn."
(Quelle: Allgemeine Internetseite der BLS)
"Wir versuchen gemeinsam mit der Bahn eine Lösung zu entwickeln, die die Stadt Starnberg vor Schadensersatzforderungen schützt aber finanziell nicht überlastet."
Bei dem noch übrigen Bürgermeisterkandidaten habe ich bisher noch überhaupt nichts gefunden.
In der Kommunalpolitik geht es doch gerade um ganz konkrete Entscheidungen. Ich finde es wirklich schade, dass sich die Bürgermeisterkandidaten nur in allgemeine Aussagen flüchten - wahrscheinlich, um ja keine Wähler abzuschrecken.
Und wenn man mal die für mich selbstverständliche Aussage "Gemeinsame Lösung mit der Bahn" sinngemäß aus den obigen Statements streicht, verbleiben eigentlich für mich die Aussagen:
Herr Dr. Hauser: (keine Aussage)
Frau Henniger: (keine Aussage)
Herr Kistner: (keine Aussage)
Herr Janik: Variante 7e oder Nullvariante
Herr Landwehr: Keine Nullvariante
Herr Stückle: (keine Aussage)
Das ist aus Sicht der Wählerinnen und Wähler zum Thema Seeanbindung mit einer Ausnahme insgesamt gesehen schon etwas dürftig.