LEUTE LEUTE LEUTE ICH HAB GRAD WAS GECHECKT. Willkommen zu einer neuen PBJ Analyse.
Vielleicht bin ich delulu und erneut beweist das dass ich zu viel drĂŒber nachdenke ABER.
Achtung: milde spoiler fĂŒr 1. Botschaft aus der Unterwelt und 2. Schattenwelt.
Ein wunder Punkt der ddf Community seit JAHREN ist : Justus hat, als Grey ihn vor die Wahl gestellt hat, wen seiner beiden Kollegen er retten wollte, Peter gewÀhlt.
Und es wurde nie wieder erwĂ€hnt. Bob & Justus haben nie wieder drĂŒber geredet.
Und ein paar Leute haben argumentiert, dass es am RÀtsel selbst lag - Justus hat mit einer sportlichen Herausforderung gerechnet und deshalb den sportlichsten Detektiv gewÀhlt.
Ich glaub dass es an was ganz anderem lag und ich finds witzig (dumm) dass ich da nicht vorher drauf gekommen bin.
Wir erinnern uns an die erste Detektivregel: đ€đ€đ€ die Wahrheit liegt direkt vor dir.
Also stellen wir uns mal ein paar Fragen:
Mag Justus einen der beiden Kollegen mehr als den anderen? -> Absolut nicht und deshalb waren auch alle so entrĂŒstet ĂŒber seine Entscheidung.
Ist Justus der erste Detektiv und hat immer eine Strategie im Hinterkopf? -> Ja, ok vielleicht nicht immer, aber meistens, und auch wenn es nicht der sportliche Punkt war, hat er sich etwas dabei gedacht.
Ist Justus ein wenig verbissen und behĂ€lt alles fĂŒr sich? -> Ja
WĂŒrde er sich opfern wenn es darum geht, seine Freunde zu retten? -> Ja
Wenn die Drei Fragezeichen eine Schiffscrew wÀren, wÀre er der KapitÀn, und Peter als 2. Detektiv seine rechte Hand / 2nd in command / nennt es wie ihr wollt. Und warum gibt es diese Reihenfolge?
Ich hab ja schon mal darĂŒber gepostet, wie die Dynamik der 3 ablĂ€uft und wie sie sich ergĂ€nzen. Justus gibt die Struktur vor, Peter bringt das Ganze in Schwung und Bob gleicht alles aus. In Momenten der Gefahr ist es auch ganz klar, wer welche Aufgabe hat (zb in Schattenwelt, als eine Schlange in Bobs Bett auftaucht, gibt Justus Anweisungen, Peter fĂŒhrt sie schnell aus, und Bob hilft da wo er kann.)
Jeder hat seine Position.
Wenn ihr euch jetzt denkt: ok aber wieso laberst du so lange und kommst nicht auf den Punkt?
IHR KENNT MICH. ICH LIEBE ANALYSEN BRUDER. ALSO HOLT EUCH KEKSE UND HĂRT ZU <3 vor allem ist es so simpel dass es - besonders aus Justus Sicht - total Sinn macht und offensichtlich logisch ist.
Ein VizekapitĂ€n (2nd in command) laut google: der offizielle Stellvertreter des KapitĂ€ns in Sportmannschaften, der die Binde bei dessen Abwesenheit oder Verletzung ĂŒbernimmt. Er gehört meist zum Mannschaftsrat, unterstĂŒtzt die FĂŒhrung, regelt Aufgaben auf dem Platz und ist ein wichtiges Bindeglied.
Rollen und Funktionen des VizekapitÀns:
Vertretung: FĂŒhrt die Mannschaft bei Abwesenheit, Krankheit oder Auswechslung des HauptkapitĂ€ns.
FĂŒhrung: UnterstĂŒtzt den KapitĂ€n im Mannschaftsrat und ĂŒbernimmt Verantwortung auf und neben dem Platz.
Kommunikation: Vermittelt zwischen Trainerteam und Spielern, oft mit strategischen Aufgaben, besonders wenn der KapitÀn (z.B. Torwart) weit vom Geschehen entfernt ist.
Sobald also Justus ausfĂ€llt, ĂŒbernimmt Peter die FĂŒhrung und erneut unterstĂŒtzt Bob an den Stellen, an denen es nötig ist. Auch dafĂŒr sehen wir Beispiele. Genau das sehen wir AUCH in Schattenwelt! Ja! Ich höre diese Folge gerade im Moment. So bin ich da auch drauf gekommen.
Als Justus hypnotisiert / auf Droge / in Trance auf dem Klo gefunden wird, reagiert Peter sofort und gibt anderen Anweisungen, um zu helfen.
Und genau darauf verlÀsst sich Justus.
Auch wenn sie komplett unterschiedliche Persönlichkeiten haben, haben sie die gleichen Werte und Ziele : Fall lösen. Sicherheit gewĂ€hren. Und was Peter noch besser kann: loslassen, wenn er weiĂ, dass Bob in etwas besser ist als er. [ als Justus durch die Schmerztablette ausgeknockt ist, ĂŒbernimmt er erst die FĂŒhrung, lĂ€sst sich dann aber von Bob strategisch anleiten. ]
WĂŒrden sie niemals zugeben, is aber so.
Aber vor allem, und das verbindet Justus und Peter am Allermeisten, ist eine Sache klar.
Und genau darauf verlĂ€sst sich Justus, wenn er Peter auswĂ€hlt, dem dementsprechend gewisse Freiheiten gewĂ€hrt werden, weil Justus schon damit rechnet, durch ein Gefecht auszufallen und selbst nicht in der Lage zu sein, Kontrolle ĂŒber die Situation zu behalten.
Der Unterschied zu Sherlock Holmes ist aber :
Sherlock Holmes hat einen Watson.
Justus hat zwei. Oder?
Falsch. Und genau da liegt Greys Denkfehler.
Er sah Justus als Sherlock Holmes, sich als Moriarty, und demnach soll er sich fĂŒr einen Watson entscheiden. So als gĂ€be es eine Hierarchie. Denn das muss es ja geben, weil es ein Machtspiel ist. So denkt Grey. Und er liegt falsch. Denn das hier sind nun mal nicht Sherlock und Watson (2), sondern die drei Fragezeichen. Und wenn die Dynamik ĂŒberhaupt existiert, dass jemand Watson sein soll, dann ist Justus in dieser Situation Sherlock Holmes und Peter ist sein Watson.
Aber in dem Moment, in dem Justus seine Kontrolle abgibt, ist er eben nicht mehr Sherlock, und demnach ĂŒbernimmt Peter seine Position - und wer ist dann Peters Watson?
Ganz genau.
Die eine Sache, auf die sich Justus verlassen kann, egal in welcher Lage, den Wink den Peter immer versteht, auch wenn Justus ausfÀllt, ist die PrioritÀt, seinen Watson aus der Situation herauszubewegen.
Justus hat Peter gewĂ€hlt, weil absolut klar war, dass er Bob in Sicherheit bringen wĂŒrde.
HĂ€tte er Bob gewĂ€hlt, hĂ€tte der sich völlig auf das RĂ€tsel fokussiert und nur auf die eine Ebene des Falls die vor ihm liegt. Er ist in dieser Denkweise strukturell Ă€hnlich zu Justus, nur behĂ€lt dieser eben alle Ebenen gleichzeitig im Blick. Deshalb ist Bob auch fĂŒr Recherche und Archiv zustĂ€ndig. Er hat den Hyperfokus und fuchst sich tiefer in jedes Thema rein, weil er eben den Tunnelblick der Recherche hat. DafĂŒr mĂŒssen die beiden Kollegen ihm den RĂŒcken freihalten damit er so arbeiten kann.
Peter jedoch juckt der Fall IMMER nur zweitrangig, das wichtigste sind immer seine Kollegen, und sie in Sicherheit zu bringen.
Justus, der in Botschaft aus der Unterwelt also das Ziel auf der Ebene A hatte : Grey das Handwerk zu legen = ihn zu besiegen (egal ob mit oder ohne Kollegen tbh) und B: seine Kollegen in Sicherheit zu bringen, hat diese Aufgabe an Peter abgegeben als Grey dachte er hÀtte sich entschieden. Er hat aber bloà die Verantwortung aufgeteilt. Er wusste, wenn es hart auf hart kommt, holt Peter Bob da raus.
Bob hÀtte versucht Greys Spiel zu gewinnen - er hat gar nicht darab gedacht, einen anderen Ausweg zu suchen, weil er zu fokussiert war. Demnach hÀtte er aber kleinbei gegeben und mitgespielt.
Peter war schon dabei, Fluchtmöglichkeiten zu suchen und auf das Spiel zu scheiĂen, ums freundlich zu sagen. Dem ist gewinnen in dem Sinne egal, und genau deswegen ergĂ€nzen sich die drei so gut.
Justus hat auf zwei Ebenen mindestens gespielt und eine Peter ĂŒberlassen. Womöglich hĂ€tte er sich auch selbst geopfert um mit Grey unterzugehen, weil er wusste, dass seine beiden Freunde in Sicherheit gewesen wĂ€ren. EGAL wie das Spiel ausgeht.
Und ich glaube, vielleicht auch nur um mich selbst zu trösten, dass Bob das hinterher auch begriffen hat, weswegen es nie mehr ein Thema war.
Justus hat auf Sicherheit gespielt, aber nicht auf seine eigene, sondern auf Bobs, und auch nicht auf die Weise, die Grey erwartet/gesehen hat. [That's my boyđââïžđ€đ€]
Lasst mich wissen was ihr denkt <3


















