Ich weiß, das es mir nicht gut geht.
Ich weiß nur nicht was ich machen soll.
-Greys Anatomy
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Ich weiß, das es mir nicht gut geht.
Ich weiß nur nicht was ich machen soll.
-Greys Anatomy

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Ich will sterben, mir die Arme aufschneiden oder einfach gegen einen Baum fahren. Ich will und kann nicht mehr, ich halte das nicht mehr aus.
Wenn ich anfange zu weinen, weil ich feststelle, wie scheiße mein Leben ist.
Verbringe zwei Minuten in meiner Haut, mit meinen Gedanken, mit meiner Verzweiflung, mit meinem Selbsthass, mit meiner Hoffnungslosigkeit, mit diesem Gefühl, sich selbst verloren zu haben, mit den Stimmen im Kopf, mit den Halluzinationen, mit den Erinnerungen, mit den Albträumen, mit dem Horror, der die ganze Zeit in meinem Kopf abgeht und sag mir dann nochmal, wie toll ich bin und, dass mein Leben toll und lebenswert ist.
Kannst du nicht, was?
Wusste ichs doch.
14.12.2021

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Vielleicht will ich nicht mehr kämpfen?
Ich will mich schneiden. Tief schneiden und frei sein...
~
Es ist heute 1 Jahr her, 1 endloses Jahr voller Selbsthass, Panikattacken, verstecke, Angst, Selbstverletzung und unerträglichen Nächten voller Albträumen und Flashbacks.
Jeden Tag erinnere ich mich an das was du mir angetan hast. Jeden Tag spüre ich deine Hände, wie sie meine Haut berühren, wie sie meine Klamotten von meinem Körper ziehen... Jeden Tag die Angst dir auf der Straße, beim Einkaufen oder sonst wo zu begegnen. Jeden Tag die Angst wenn ich alleine bin, mein Messer immer Griff bereit falls du wieder kommst und mir was antun willst... Die Frage im Kopf bleibt, die Frage ob ich diesmal stark genug gegen dich bin... Die Angst schnürt mir meine Luft zum Atmen..
Du hast mich leiden gelassen, du hast dich an meinem Leiden vergnügt. Dir gefiel es als ich flehte endlich aufzuhören.. Du hast mich erhört.. Aber deine abartig Befriedung war dir wichtiger.. Nie vergesse ich deine Worte: "ich kann nicht aufhören, es fühlt sich zu gut an". Du hast nicht von mir abgelassen, ich war alleine, voller Angst.. All meine Worte brachten nichts, bis ich letztendlich erstarrte und es über mich ergehen ließ... Als du fertig warst sagtest du kein Wort.. Du bist von mir runter und hast dich schlafen gelegt, als sei NIE etwas passiert...
Ich versuchte es zu verdrängen, ich wollte es nicht wahrhaben... Und das sollte mein Genickbruch sein...
Ich ging zur Polizei sagte was passiert war, was du mir in jener Nacht angetan hast..meine "Freunde", DEINE FAMILIE die anwesend waren sagten gegen mich aus.. Aber waren sie da? Sag waren sie sa als du mir mein Leben genommen hast? NEIN!! Keiner war da, ich war ALLEINE, ALLEINE mit einem MONSTER!!
Du sagtest aus, es sei Leidenschaftlich gewesen.. Es ist für dich also Leidenschaft wenn du ein Mädchen vergewaltigst? Wenn sie da liegt, ständig darum bittet, dass du endlich aufhörst.. Das ist Leidenschaft?
Soviel Leidenschaft, dass ich das Haus vor Angst vor dir nicht mehr verlassen konnte.. So viel Leidenschaft das ich Beruhigungsmittel bekam, dass ich überhaupt schlafen oder raus konnte.. Soviel leidenschaftlich, dass ich 8 Wochen in einer Klinik war, die über 2h von dir weg war und ich immer noch Angst hatte du tust mir erneut was an...
Ich hasse dich, ich hasse dich dafür das du es geschafft hast, dass die Anzeige fallen gelassen wurde..
Ich hasse dich, dass du mir soviel Freude und Zuversicht genommen hast..
Ich hasse dich, dass ich all das was passiert ist nicht vergessen kann..
Ich hasse dich dafür, dass du mir in dieser Nacht alles genommen hast und jz nicht mal dafür gerade stehst
Aber am meisten hasse ich dich dafür, dass du mich eine LÜGNERIN nennst.. Dafür das du mich angezeigt hast, wegen falscher Verdächtigung. Dafür das ich dein Gesicht vor Gericht sehen muss, um zu hoffen das ich keine Strafe bekomme.
Die Ironie dahinter ist ja, du hast mir mein Leben mein Vertrauen genommen und du und der tolle Rechtsstaat bestraft mich weiter und weiter..
Ihr lasst mich nicht vergessen wie wertlos unser Rechtssystem ist und wie wertlos eine Anzeige bei solch einer Tat ist.
Dies bewies mir die Zeit in der Klinik, die Menschen die Missbraucht bzw. Vergewaltigt wurden, denen wird nicht geglaubt. Sie trauen sich oftmals nicht mal eine Anzeige aufzugeben, weil es sinnlos ist. Eine Person die ich kennengelernt hatte sagte: Man müsse sich währenddessen halb tot schlagen lassen, dass einem geglaubt wird und die Anzeige etwas bewirken könnte.
Die Menschen leiden darunter, aber keiner hilft ihnen.. Sie sind alleine.. Und hoffen das sie überleben, dass sie daran nicht zugrunde gehen...
Heute ist es ein Jahr her, wir haben den 28.03.2022 und ich lebe, trotz der Angst, der Albträume oder flashbacks.. Ich werde stark sein und mein Leben zurückholen. Auch wenn ich mir manchmal am liebsten jede einzelne Ader aufschneiden würde um den leid, der angst und Panik ein Ende zu setzten. Aber ich darf nicht, weil ich Verantwortung habe. Also lebe ich und hoffe das es eines Tages besser wird, das ich eines Tages nicht mehr daran denken muss. Das es mir nicht mehr die Luft zum Atmen nimmt.