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GRUSS AUS WIESENAU Polytechnische Oberschule HauptstraĂe Am Teich HauptstraĂe. WIESENAU (Kr. EisenhĂŒttenstadt).
Reichenbach (Vogtl): BILD UND HEIMAT REICHENBACH (VOGTL) (A 1/B 358/84 IV-14-483 02 05 06 066)
1984
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Ein Tag im Leben eines japanischen OberschĂŒlers
Am Mittwoch, dem 25.01.2017 konnte ich etwas erleben, wovon jeder etwas zu japanophile sicherlich schon immer einmal getrĂ€umt hat: einen Tag an einer japanischen Oberschule zusammen mit den OberschĂŒlern verbringen. SchlieĂlich spielen gefĂŒhlt 120% aller Manga & Anime in japanischen High Schools, da dies offenbar die spannendste Zeit im Leben eines Japaners ist (als natĂŒrlich auch die primĂ€re Zielgruppe der meisten Werke). Die Gelegenheit bot sich, da wir Austauschstudenten von der Geisteswissenschaftlichen FakultĂ€t der Uni Mie eingeladen wurden, bei Interesse an diesem äžæ„髿 Ąç (ichinichi kĂŽkĂŽsei - Ein Tag OberschĂŒler) Event mitzumachen. Da habe ich natĂŒrlich nicht nein gesagt, da es zum einen interessant klang, zehn Jahre nach dem Ende der eigenen Zeit am Gymnasium sich nochmals in derartigen Unterricht hineinzusetzen, zum anderen, weil ich natĂŒrlich auch ein Fan von diverser æ„ćžžçł»ăąă㥠(nichijĂŽ-kei anime - Anime ĂŒber das alltĂ€gliche Leben) mit High School Setting bin.
So ging es dann an jenem Mittwoch kurz nach halb sechs Uhr morgens aus den Federn, da wir uns um Gottes Willen pĂŒnktlich um sieben Uhr in der Lobby der Geisteswissenschaften treffen sollten. Zwei Gruppen von Austauschstudenten besuchten an diesem Tag zwei verschiedene Oberschulen. Eine Gruppe fuhr mit dem Zug nach Yokkaichi, die sieben Mann (und Frau) starke Gruppe, zu der ich dazu gehörte, fuhr dagegen mit dem Bus in die Stadt Iga, welche ich nach dem Tenjin Matsuri nun schon zum zweiten Mal im Rahmen eines Events besuche. Die uns begleitende Lehrerin der Geisteswissenschaftlichen FakultĂ€t war leider ein bisschen sehr ... beschĂŒtzerisch. Als auf dem Weg von der Lobby des FakultĂ€tsgebĂ€udes zum Busparkplatz ein einzelnes Auto auf einer breiten StraĂe vorbeikam, hat sie uns um Vorsicht gebeten und dass wir doch alle rechts an den Rand gehen sollen. Auch im weiteren Tagesverlauf war hier mal ein "Achtung, eine Stufe", Achtung dies, Achtung das. Das ist bei weitem nicht das erste Mal, dass ich derartigen Protektionismus bei "Studienreisen" von japanischen Unis erlebt habe. Sowohl bei der ersten Fahrt nach Iga zum Fest, als auch bei manchem Ausflug im ersten Auslandsjahr an der Shinshu UniversitĂ€t, lief es Ă€hnlich. Da fĂŒhlt man sich eher wie ein GrundschĂŒler denn als erwachsener Student behandelt. Aber ich schĂ€tze mal, dass liegt daran, dass auch bei solchen Eventreisen die begleitenden LehrkrĂ€fte die volle Verantwortung tragen, wenn irgendetwas passiert. Und gerade Austauschstudenten diverser Herren LĂ€nder wissen natĂŒrlich manchmal nicht um japanische Gepflogenheiten.
Aber genug der Vorrede. Nach einer knappen Stunde Busfahrt kamen wir wohlbehalten in Iga an. Nach einem kurzen FuĂmarsch vom Parkplatz bis aufs SchulgelĂ€nde, sind wir mitten in den morgendlichen Trubel der Schule hineingeraten und wurden von jeder Seite mit neugierigen (und manchmal auch Ă€ngstlichen) Augen begutachtet. ZunĂ€chst einmal mussten wir nach kurzer Anmeldung im Lehrerzimmer fĂŒr ca. 15 Minuten in einem Nebenraum warten, bis uns der Schuldirektor knapp begrĂŒĂte und schlieĂlich eine Assistenzlehrerin auftauchte, welche fĂŒr die Nebenbei-Betreuung der Austauschstudenten im Laufe des Tages zustĂ€ndig zu sein schien. Wir sollten am Unterricht der ersten Klassen der Oberschule (entspricht bei uns gezĂ€hlt der 10. Klasse) teilnehmen. Insgesamt acht Klassen gibt es in dem Jahrgang und jeder von uns sieben Austauschstudenten wurde einer bestimmten Klasse zugeteilt und sollte deren Unterricht beiwohnen. UrsprĂŒnglich sollte unsere Gruppe auch acht Studenten umfassen, aber eine Person ist nicht aufgekreuzt, weswegen ich anstelle der 1-8, in die ich zunĂ€chst gehen sollte, in die Klasse 1-4 gekommen bin.
Da aber alles ein wenig chaotisch abzulaufen schien und wohl einige der Lehrer nicht ĂŒber unser Kommen informiert waren, wohnten zunĂ€chst alle Austauschstudenten in der ersten Stunde dem Englisch-Grammatik Unterricht meiner Klasse 1-4 bei, bevor ab der zweiten Stunde dann wirklich jeder in seine zugewiesene Klasse kam. Offenbar wurde davon ausgegangen, dass wir Austauschstudenten alle mehr oder weniger fit in Englisch sind, obwohl man das von einigen meiner Mitstudenten nicht behaupten konnte (alle aus anderen asiatischen LĂ€ndern), weswegen manche von Ihnen mit japanischen Anweisungen etc. besser zurecht kamen. Dennoch teilte sich die Klasse in sieben Gruppen ĂĄ vier SchĂŒler auf, welche gemeinsam einen von uns interviewen sollten und dazu ein vorgefertigtes Arbeitsblatt benutzten. Dann sollten sie ein kleines Plakat (inklusive einer Zeichnung von uns) erstellen und mit Hilfe des Plakats am Ende der Stunde uns kurz auf Englisch vorstellen. Es war ein etwas seltsames GefĂŒhl, da die Englisch-Lehrerin genau so alt ist wie ich (nur ein paar Tage Ă€lter) und die ebenfalls anwesende Assistenzlehrerin vermutlich sogar leicht jĂŒnger als ich. Und es gibt sie tatsĂ€chlich auch in der RealitĂ€t, hĂŒbsche japanische Lehrerinnen an den Oberschulen (auch wenn die Englischlehrerin die meiste Zeit ihr Gesicht wegen einer kleinen ErkĂ€ltung leider per Maske verdeckte) ;-)
Das eigentliche Interview ... war unterwĂ€ltigend. Also vor allem die Englischkenntnisse der SchĂŒler. Selbst die einfachsten Fragen bekamen sie nicht raus, trotz Hilfe durch das Arbeitsblatt. Nach ein paar Minuten wurde sich auch nicht mehr richtig MĂŒhe gegeben, und ich wurde "feewaritto kallaa?" ohne Fragewort, ohne Verb und dergleichen gefragt. Es galt eigentlich auch die Vorgabe "English Only", aber daran hat sich natĂŒrlich keine Gruppe gehalten und es wurde sich stĂ€ndig auf Japanisch beraten. Ein bisschen mitschuldig habe ich mich dann aber auch gemacht, dass Ganze nicht zu unterbinden und nur stur auf Englisch zu reden. Dennoch ist jene Oberschule eine, welche in der PrĂ€fektur einen recht guten Ruf hat und alle SchĂŒler der Klasse haben schon fast vier Jahre Englischunterricht hinter sich. Das war leider mal wieder erneut ein Armutszeugnis.
Dabei scheint es aber gar nicht wirklich an den Lehrern zu liegen, zumindest an dieser Schule nicht. Sowohl die Lehrerin von Englisch Grammatik in der ersten Stunde, als auch der Klassenlehrer der 1-4, welcher in der zweiten Stunde English Communication gab, sind auf jeden Fall sehr versiert in Englisch und vor allem Zweiterer hat die Klasse voll im Griff. Der Klassenlehrer ist ebenfalls so alt wie ich, allerdings einige Monate jĂŒnger, was mich in der zweiten Stunde dann endgĂŒltig den Ăltesten im Raum machte, was wieder ein sehr eigenartiges GefĂŒhl war, fast ein bisschen wie beim Schauen des japanischen Drama ïŒïŒæłăźé«æ Ąç (35-sai no kĂŽkĂŽsei - 35-jĂ€hrige OberschĂŒlerin), auch wenn ich zum GlĂŒck die 30 ja noch nicht ĂŒberschritten habe ...
Ăbrigens war der mir zugewiesene Sitzplatz im Klassenraum der 1-4 auch jener, der mich zusĂ€tzlich zu etwas ganz Besonderem fĂŒr diesen Tag machte: letzte Reihe, ganz links an der Fensterwand. Noch fast jeder Hauptprotagonist eines typischen Slice-of-Life High School Anime sitzt an exakt jener Position oder an den unmittelbar angrenzenden PlĂ€tzen. Somit konnte ich mich an diesem Tag tatsĂ€chlich ein bisschen wie Protag-kun von Anime XY fĂŒhlen. Weitere kleine Ereignisse, die dieses Hirngespinst auch noch befeuerten, folgen im Weiteren ;-)Â
ZunĂ€chst einmal war da ja noch English Communication. Der Klassenlehrer hielt mich eine Weile fĂŒr einen Englisch Muttersprachler, was ich erst ein bisschen spĂ€t festgestellt habe und dann die leicht peinlich berĂŒhrende Korrektur anbringen musste, dass ich eben kein Muttersprachler bin. Das Problem dabei war wohl, dass der Lehrer erst ein Lesequiz mit den SchĂŒlern gemacht hat, bevor ich meine Selbstvorstellung halten sollte. Das Quiz bestand daraus, dass jeder ein A5-Blatt mit einem englischen Text (ĂŒber Satelliten) bekommen hat, dessen japanische Ăbersetzung rechts daneben steht. Nach Erhalt des Blattes, soll man mit seinem Nachbarn den Text einmal gemeinsam laut lesen (einer liest das Englische, einer das Japanische). Neben mir saĂ - wie sollte es als Protag-kun anders sein - eine durchaus liebreizende junge Dame namens Haruhi (Name abgeĂ€ndert). Sie ĂŒbernahm den japanischen Part, ich wurde vom Lehrer gebeten den englischen Teil vorzulesen. Nachdem man es paarweise gemacht hat, liest wohl ĂŒblicherweise der Lehrer den englischen Text noch einmal vor und die SchĂŒler sprechen nach. Heute durfte ich das Vorlesen aber ĂŒbernehmen, wofĂŒr ich dann extra vorne an die Tafel gerufen wurde. AnschlieĂend wurde dann ein Blatt ausgeteilt, welches den soeben bearbeiteten Text mit LĂŒcken enthielt, in welche dann die (fĂŒr die Lektion ihres Lehrbuchs gelernten und im Text auftauchenden) entsprechenden Vokabeln hineingehören.
Nachdem das Quiz und meine Selbstvorstellung vorbei sind, sollten sich schlieĂlich alle SchĂŒler der Klasse in 30-45 Sekunden kurz auf Englisch vorstellen, wĂ€hrend ich vorne stand und mir die Vorstellungen anhören durfte. Interessanterweise merkte man da sehr schnell, wer Klassenclown ist, wer zu den fleiĂigeren Strebern gehört, wer die Rowdys der 1-4 zu sein schein und so weiter. Interessanterweise war der Klassensprecher (welcher als letztes dran kam, weil ganz vorne rechts sitzend), der gröĂte Clown von allen, indem er wie eine Kuh an irgendetwas kauend mit sehr seltsamer, ĂŒbertriebener Intonation seine Vorstellung betrieb, weswegen er vom Lehrer scherzhaft angeraunt wurde und dann ebenso scherzhaft Paroli bot. Generell scheint der Lehrer eine Art Lehrkraft zu sein, die den SchĂŒlern das "Du" anbietet (was im Ă€quivalent im Japanischen wohl die "Normalform" der Sprache ist). Bei ĂŒber 30 SchĂŒlern dauerte das eine ganze Weile, sodass am Ende nur noch fĂŒnf Minuten blieben, indem ich nochmal etwas sagen durfte. Habe mich dann einfach bedankt, dass ich heute die Klasse stören darf und alles Gute fĂŒrs weitere Englischlernen gewĂŒnscht.
In der dritten Stunde teilt sich die Klasse zusammen mit der Nachbarklasse in drei Gruppen auf, abhĂ€ngig davon, ob man Musik, Kunst oder Kalligraphie als Unterrichtsfach gewĂ€hlt hat. Uns Austauschstudenten war frei gestellt, woran wir teilnehmen wollen. Daher entschied ich mich fĂŒr Musik, da ich Kunstbanause bin, an Kalligraphie nur mĂ€Ăig Interesse habe und einfach mal sehen wollte, wie der Musikunterricht in Japan ablĂ€uft. Einer der SchĂŒler hat mich mit zum Musikraum genommen, welcher sich in einem anderen GebĂ€ude auf dem SchulgelĂ€nde befindet. Nach kurzer RĂŒcksprache mit dem Musiklehrer, setzte ich mich wieder in die letzte Reihe und war gespannt darauf, was mich erwartet. Die erste HĂ€lfte der Stunde wird wohl ĂŒblicherweise fĂŒr einen Liedtest ein entsprechender Song gemeinsam geprobt. Dazu nehmen sich alle den Klappstuhl ihres Tisches mit und setzen sich weiter vorn zum Klavier. Ich bekam vom Musiklehrer ebenfalls Noten und durfte, so ich wollte, mitsingen. Was ich nur zu gerne getan habe, da sie "All I Ask Of You" aus dem Musical Phantom der Oper gesungen haben (auf Englisch). Da ich das Lied kenne und es eines meiner Lieblingssongs aus dem Musical ist, waren die Jungs um mich herum verblĂŒfft, wie inbrĂŒnstig ich mitgetrĂ€llert habe (nur Scherz, natĂŒrlich habe ich mich ein wenig zurĂŒckgehalten). Es wurde immer stĂŒckweise wiederholend der jeweils erste Gesangspart vom Phantom bzw. von Christine geprobt und zwischendurch eine Aufnahme von Band angehört, damit man sich auch an die Aussprache etc. gewöhnen kann. Von zwei Jungs vor mir wurde ich einmal auch wegen der Aussprache an einer Stelle konsultiert, was mich sehr glĂŒcklich machte, dass sie keine Scheu hatten mich zu fragen. Nachdem das alles vorbei war, gingen wir zurĂŒck an unsere PlĂ€tze. In der zweiten HĂ€lfte der Stunde ging es dann um Notenlehre, irgendwas mit Terzen und Sexten. Da ich in dem Teil nicht wirklich mitmachen konnte, da es um bereits detailliert gelernten Stoff ging, sollte ich die Zeit verbringen, wie es mir richtig schien, weswegen ich die Zeit nutzte um mir Notizen vom Ablauf des Tages bis dato zu machen, die ich exakt jetzt verwende, um diesen Eintrag hier zu schreiben ^_^ .
Dann folgte die Mittagspause. Am Morgen im Bus wurden wir gefragt, wer fĂŒr 400 Yen ein ćŒćœ (bentĂŽ - "Lunchbox") von der Schule gestellt kriegen möchte, wozu ich schnellsten meine Hand hob. Die Schule hat keine Kantine, nur eine kleine Verkaufstheke. Daher verbringen ĂŒblicherweise alle SchĂŒler die Mittagspause in ihren KlassenrĂ€umen und verspeisen dort ihr zumeist von daheim Mitgebrachtes. Nachdem ich mir mein BentĂŽ abgeholt hatte, ging ich zurĂŒck in den Klassenraum, wo man schon ausmachen konnte, wo sich was fĂŒr GrĂŒppchen mit welcher Art von Leuten gebildet haben, die die Tische zusammengerĂŒckt hatten, um gemeinsam essen zu können. Gerade, als ich mich auf meinen Protag-kun-Stuhl setzen wollte, werde ich von hinten angesprochen. Haruhi fragt mich, ob ich nicht Lust hĂ€tte zusammen mit ihr und ihren Freundinnen zu essen. Wie könnte man da nur nein sagen, also nehme ich mir einen Stuhl und setze mich mit an den einzelnen Tisch zu Haruhi und zwei ihrer Freundinnen. Alle drei haben BentĂŽs von zu Hause mit, ob selbstgemacht oder von Eltern konnte ich leider nicht entlocken. Es entwickelt sich ein recht normales GesprĂ€ch, indem ich viel ĂŒber Deutschland gefragt werde, was fĂŒr Musik ich mag und so weiter. Aber eine der ersten Fragen, von der ich erwartet hĂ€tte, dass sie - wenn ĂŒberhaupt - erst sehr spĂ€t kommen wĂŒrde, war doch tatsĂ€chlich "Hast du eine Freundin?". Das verneine ich wahrheitsgemÀà und erzĂ€hle dann nur ein wenig ĂŒber meine bisher einzige Beziehung und mein leidiges Liebesleben wĂ€hrend der eigenen Gymnasiumszeit. Da ich so sehr ausgefragt wurde, traue ich mich auch, die drei nach ihrem Status zu fragen. Alle derzeit nicht vergeben. Einmal mehr schlĂ€gt Protag-kun zu und sitzt in der Mittagspause bei einem imaginĂ€ren Harem (so dies hier irgendwann mal ein GesetzeshĂŒter lesen sollte: Nein, ich habe an diesem Tag in keinster Weise unanstĂ€ndige oder verbotene Sachen gemacht ;-). Zwischendurch schaut kurz mal der Klassenlehrer rein, der grinst, als er mich bei der MĂ€dchengruppe sitzen sieht, und teilt mir kurz den weiteren Ablauf ab der fĂŒnften Unterrichtsstunde mit. Auch unsere Mie Uni-Begleitlehrerin kommt zwischenzeitlich einmal ins Zimmer und findet offensichtlich besonderen Gefallen daran, dass ich da als alleiniger Kerl mit drei Damen sitze. So sehr, dass sie da gleich mehrere Fotos von machen muss (wo mir einfĂ€llt, dass ich sie noch fragen muss, ob ich die Fotos haben darf xD ). Ich quatsche so viel, dass ich es gerade noch so schaffe das BentĂŽ vor Ende der Pause fertig zu essen und die leeren Schachteln zurĂŒckzugeben, bevor die vierte Stunde beginnt.
Die vierte Stunde. Mathematik. Dieser Absatz wird kurz werden, denn ich konnte dem Unterricht ĂBERHAUPT nicht folgen. Es ging um Berechnungen von Kanten -oder SeitenlĂ€ngen bei Dreiecken, FlĂ€chenberechnungen und Volumenberechnungen von Pyramiden. Oder sowas Ă€hnliches. Bei den ganzen Sinus -und Kosinus-Gleichungen kam mir so der leise Verdacht: "Ja, dass hast du auch vor ĂŒber 10 Jahren alles mal gelernt.", aber natĂŒrlich mittlerweile komplett vergessen. Dazu noch die ErklĂ€rungen mit japanischen Mathe-Fachvokabular und die Hölle war perfekt. Zumal wir dann Aufgaben auch noch in Gruppen lösen sollten, aber da musste ich die vier SchĂŒler aus meiner Gruppe leider vertrösten. Ansonsten wurden noch ein paar Aufgaben aus dem Buch gemeinsame gelöst, wobei der Lehrer bei seinen ErklĂ€rungen einige gravierende Fehler in der Bezeichnung von Winkeln, Eckpunkten und dergleichen machte, weswegen er sich dann mehrfach sowohl bei der Klasse als auch bei uns (der Uni-Lehrerin, die dieses Unterricht komplett in meiner Klasse verbrachte) entschuldigte, dass er aufgrund der Uni-GĂ€ste sehr nervös sei. Ansonsten wirkte der Lehrer sehr streng und benutzte extrem umgangssprachliches und im Normalfall als unhöflich angesehenes Japanisch, wenn ihm die Antwort eines SchĂŒlers nicht gefiel. Das hörte sich so ungefĂ€hr an wie: "Ey, die Antwort glaubste ja wohl selbst nicht, oder? Schalt mal den SchĂ€del ein.". Auf jeden Fall ganz anders zu den Englischlehrern, sowie dem ruhigen und bedachten Musiklehrer.
In der fĂŒnften und sechsten Stunde versammelten sich alle ersten Klassen in der Turnhalle. An diesem Wochentag ist offenbar jede Woche in der fĂŒnften Stunde eine Art "Vorlesungsstunde", wo entweder ein Lehrer oder eine Person von auĂerhalb vorbeikommt und ĂŒber irgendetwas referiert. Somit waren wir Austauschstudenten auch wieder alle zusammen, jedoch stellen sich alle Klassen bei derartigen Veranstaltungen in Reih und Glied auf und auch wir sollten bei der uns zugewiesenen Klasse bleiben. Als Referent kam jemand von der Iga Heimatsgeschichte-Organisation, oder zumindest so etwas in der Art. Eine Stunde lang erzĂ€hlte er von dem Tempel hier, dem Garten dort, dem Brunnen da, bei dem FĂŒrst A dem spĂ€teren General B gestanden hat, dass Shogun C eine AffĂ€re mit Prinzessin D des benachbarten Clans E im Schloss F hatte. Das Tempo war derart hoch und mit so vielen lokal verankerten, auch fĂŒr die meisten japanischen SchĂŒler vor Ort kaum bekannten historischen Persönlichkeiten, dass diese fĂŒnfte Stunde mit Abstand das Langweiligste vom gesamten Tag war und man sehnlichst darauf wartete, dass das Ganze vorbeigeht. Insofern passt es fĂŒr das "Ein Tag OberschĂŒler"-Erlebnis aber ganz gut, denn wie oft hatte man das ja in seiner eigenen Schulzeit, dass man die Minuten zĂ€hlte, bis eine bestimmte Unterrichtsstunde endlich vorbei und ĂŒberstanden ist.
In der sechsten Stunde sollte es dann allerdings wieder spaĂig werden. Die japanischen SchĂŒler gingen sich kurz alle in ihre Sportkleidung werfen, da es ein Völkerball-Turnier der acht Klassen geben sollte, wobei zunĂ€chst immer vier Klassen gegeneinander antraten und die besten zwei beider Gruppen ins "Finale" kamen. Und es war nicht nur normales Völkerball, da es anstelle von BĂ€llen Stofffrisbees gab. Wer getroffen wurde ging auch nicht ins Outfield, sondern mehrere Schiedsrichter an den SpielfeldrĂ€ndern zĂ€hlten die Treffer der einzelnen Klassen. So etwas findet natĂŒrlich nicht immer statt, denn eigentlich ist die Stunde "Long Home Room (LHR)", also die "lange Klassenleiterstunde", in welcher die Klasse normalerweise besondere AktivitĂ€ten unter sich macht. Es war auf jeden Fall sehr spaĂig, auch wenn ich kaum Chancen zum Werfen hatte und mir aufgrund fehlender Sportbekleidung ein wenig die FĂŒĂe in der kalten Turnhalle abfrierte. In den Matchpausen bzw. wĂ€hrend des Matches der anderen Klassen, fĂŒhrte ich mit einer Austauschstudentin und der Haruhi-MĂ€delsgruppe wieder ein bisschen Smalltalk. Am Ende wurde unsere Klasse ... Vorletzter. Yay. Hier konnte ich die mir heute offenbar verliehenen ProtagonistenkrĂ€fte leider nicht in Ergebnisse umsetzen.
Nachdem das Turnier vorbei war, gingen wir ein letztes Mal zurĂŒck in die KlassenrĂ€ume, wo noch der zehnminĂŒtige "Short Home Room (SHR)" wartete. In diesen zehn Minuten klĂ€rt der Klassenlehrer meist organisatorische Dinge, die fĂŒr die Klasse von Bedeutung sind. An diesem Tag hatte er nicht viel zu sagen, weswegen er mir nochmal die Gelegenheit gab, ein paar abschlieĂende Worte zu sagen. Ich bedankte mich sehr herzlich, dass ich einen Tag an dem Klassengeschehen teilhaben durfte, von einigen rumgefĂŒhrt wurde zu den KlassenrĂ€umen, mich mit einigen unterhalten konnte und so weiter. Und so ging es dann zu Ende. Beim Rausgehen verabschiedete ich mich von allen und wurde ebenfalls herzlichst verabschiedet (inklusive Haruhi). Aber der Tag war noch nicht ganz zu Ende, denn bis zur Abfahrt des Busses um 17:30 Uhr durften wir noch die Schulklubs besuchen. Bereits im Musikunterricht in der dritten Stunde wurde ich zu dem Klub eingeladen, zu dem ich aufgrund meiner Liebe fĂŒr den Anime "Hibike! Euphonium" sowieso hinwollte: zum ćčㄿ„œéš (suisĂŽgaku-bu - Blaskapelle). Vor dem Klassenraum der 1-4 wartete ich, da eine Chinesin ebenfalls mit dorthin wollte und ich den Weg zum Musikraum bereits kannte.
Beim Musikraum angekommen, blickte uns ein MĂ€dchen nahezu entgeistert an. Wie sich im GesprĂ€ch kurz danach rausstellte, gehört sie den zweiten Klassen an, die von dem Besuch der Austauschstudenten der Uni Mie am heutigen Tag rein gar nichts gehört haben. Wirklich nur die ersten Klassen haben es gewusst und unsere Anwesenheit mitbekommen (was auch durch die Anordnung der Klassen im SchulgebĂ€ude bedingt ist. Alle KlassenrĂ€ume der ersten Klassen sind im Erdgeschoss, 2. Klassen im ersten Stock und die 3. Klassen im zweiten Obergeschoss des GebĂ€udes, weswegen man sich nicht "ĂŒber den Weg lĂ€uft"). Wir fragten höflich, ob wir der heutigen KlubaktivitĂ€t beiwohnen dĂŒrften, was bejaht wurde. Leider versammelt sich die Blaskapelle erst um 17:00 Uhr, weswegen wir nur 20 Minuten der KlubaktivitĂ€t miterleben konnten, bevor wir uns mit der Uni-Lehrerin und den anderen Studenten wieder sammeln mussten. AuĂerdem wĂŒrde heute nicht zusammen gespielt werden, sondern die Instrumente in Gruppen aufgeteilt fĂŒr sich selbst proben, da das derzeitige StĂŒck noch recht frisch eingeprobt wird. Wie ich im GesprĂ€ch erfahren habe, wird es den nĂ€chsten groĂen Auftritt erst im April geben und erst je nĂ€her dieser Termin rĂŒckt, desto hĂ€ufiger die gemeinsamen Probesessions.
Dennoch war es sehr interessant, diese ersten Minuten KlubaktivitĂ€t mitzuerleben. Punkt 17:00 Uhr rief die KlubprĂ€sidentin dazu auf, sich zu sammeln. Die Instrumentengruppen reihen sich vor ihr auf, der InstrumentenfĂŒhrer ganz vorne stehend. Der Reihe nach fragte sie zuerst den InstrumentenfĂŒhrer, wie es um die Gruppe steht. Daraufhin sagte jeder Einzelne, falls jemand entschuldigt (z.B. durch Krankheit, Nebenjob etc.) oder unentschuldigt fehlte. AnschlieĂend gab es eine offene Rederunde, in der jeder, der etwas zu den Proben, möglichen Auftritten etc. zu sagen hatte, sich melden und seine AnkĂŒndigung vortragen konnte. Mit geradezu militĂ€rischem Drill drehten sich alle Blaskapellmitglieder im exakten Winkel zu der Person hin, die sprach. Am Ende kĂŒndigte die KlubprĂ€sidentin auch noch offiziell unsere Anwesenheit an und bat uns, uns kurz vorzustellen. Auch in dem Augenblick drehten sich alle in perfekter SynchronitĂ€t zu uns um und lauschten uns aufmerksam. Ich kam mir wirklich wie ein Drill instructor vor. Nachdem wir fertig waren, sprach die PrĂ€sidentin ein paar abschlieĂende Worte und wies die InstrumentenfĂŒhrer an, sich im GebĂ€ude bzw. im Umfeld einen geeigneten Ort zu suchen, um ihren Part zu proben. Ein Mitglied wurde angewiesen, uns zu fragen, ob wir einem bestimmten Instrument lauschen wollen. Die andere Studentin ging zu den Flötistinnen, da sie selbst auch Flöte spielt. Ich dagegen lies mir erstmal aufzĂ€hlen, welche Instrumente vertreten sind. Und als das Euphonium genannt wurde, war die Entscheidung klar. Mit den beiden Euphonium-Spielerinnen ging ich zusammen in ein leeres Klassenzimmer. Leider war die Zeit sehr rar gesĂ€t, sodass ich lediglich das Einstimmen und ein kurzes Einspielen mit anhören konnte, bevor ich mich auf den Weg zum Treffpunkt machen musste. Dennoch war es eine sehr erfĂŒllender Moment, die realen "Kumiko und Asuka-senpai", wenn auch nur kurz, bei ihrer KlubaktivitĂ€t beobachten zu können. Ich wĂ€re wirklich gerne lĂ€nger geblieben, aber die eingeplante Zeit hierfĂŒr war leider etwas zu knapp.
Beim Treffpunkt angekommen, erfuhren wir von der Lehrerin, dass unser Bus ein wenig steckengeblieben war und erst zehn Minuten spĂ€ter kommen wĂŒrde. Daher hatten wir noch kurz Zeit, an einen Ort zu gehen, welcher ebenfalls in vielen Anime-Serien mit Oberschulsetting auftaucht ... das "Alte SchulgebĂ€ude". Zwischen dem derzeitigen genutzten neuen SchulgebĂ€ude und der Turnhalle, in welcher wir wĂ€hrend der fĂŒnften und sechsten Stunde waren, steht ein recht erhaben alt wirkendes GebĂ€ude, welches wohl wĂ€hrend der Meiji-Zeit (1868 - 1912) erbaut worden war. Bereits auf dem RĂŒckweg von der Turnhalle habe ich einen kurzen Blick (und ein kurzes Foto ins Innere) erhaschen können, aber aufgrund der nun ĂŒberschĂŒssigen Zeit, sind wir in Begleitung der Assistenzlehrerin kurzfristig gemeinsam in das GebĂ€ude hineingegangen, um ein wenig den Flair und die AtmosphĂ€re des ĂŒber 100 Jahre alten GebĂ€udes einsaugen zu können. Das GebĂ€ude beherbergt jetzt hauptsĂ€chlich KlubrĂ€ume, wie beispielsweise den Zeitungsklub. Aber auch dieser Eindruck sollte nur von kurzer Dauer sein, denn zehn Minuten sind auch nicht mehr als nur zehn Minuten, weswegen wir nach einem Durchmarsch durch den Flur des GebĂ€udes uns wieder auf dem Weg zum Lehrerzimmer vom Anfang des Tages machten, wo wir auch unsere StraĂenschuhe zu Beginn des Tages im Tausch gegen Slipper gelagert hatten. Nach einem kurzen AbschiedsgesprĂ€ch mit dem Direktor, einem abschlieĂenden Gruppenfoto aller Studenten und der Assistenzlehrerin, endete dieser lange, lange, aber sehr spannende und ereignisreiche Tag.
Ich hoffe sehr, dass euch dieser kleine Einblick in das "Ein Tag Japanischer OberschĂŒler"-Event gefallen hat. FĂŒr alles, was sich (leider) aus diversen GrĂŒnden nicht in Videoformat bannen lĂ€sst, versuche ich auch in Zukunft Artikel wie diese hier zu verfassen. FĂŒr (konstruktive) VerbesserungswĂŒnsche bin ich dabei natĂŒrlich sehr gerne offen.
Also dann, mata ne! Florian
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Florian Werner ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums fĂŒr Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.
"Katrin hat mit vielen MĂ€dchen Kontakt aufgenommen. Sie ist bei allen beliebt."
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Ostseebad Dranske (RĂŒgen) Oberschule
Reichenbach (Vogtl): VEB BILD UND HEIMAT Reichenbach i.V. (V 11 50 A 1/B 537/73 01 01 13 011)
Foto: Vorkörper, Franzburg
1973
Friedrich-Wolf Oberschule Ebersdorf #eberdorf #friedrich_wolf _oberschule_ebersdorf #oberschule (hier: Park Ebersdorf)
âTag der offenen TĂŒrâ hieĂ es am 18. November 2017 und bot somit die Gelegenheit fĂŒr alle Interessierten, Freunde der Montessori-PĂ€dagogik und Ehemaligen die Möglichkeit, unsere Schule mit seinen beiden HĂ€usern zu besuchen. In der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr wurde sich unterhalten, geschaut, gefragt, beraten, und gegessen. Das vielfĂ€ltige Programm unserer Schule bot die Chance, tiefe Einblicke in unsere Arbeitsweise bezĂŒglich der Freiarbeit, der Unterrichtsgestaltung, der inklusiven Beschulung oder aber auch spezieller Ganztagsangebote zu gewinnen.
Weiter und mehr Bilder unter: http://www.montessori-chemnitz.de/de/aktuelles/2017_12_11-tag_der_offenen_tuer.html

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Ada siswa yg nanyain aku gegara motorku haha. Katanya wajahku sangar. Mgkn karena jarang senyum ya jadi sangar đ #praktikan #oberschule #lehrerin #kein #LĂ€cheln (at SMA Negeri 1 Kepanjen)
Schulwechsel
Dies geht an alle, die einen Schulwechsel vorhaben, sich aber unsicher sind oder Angst haben.
Ich habe vor 7 Wochen von einem Gymnasium auf eine Realschule gewechselt und besuche dort jetzt die 10. Klasse. Ich hatte am Gymnasium gute Noten (Zeugnisdurchschnitt von 2,3) und liebte meine Schule, aber ich fand das Lernen dort nicht schön. Ich verstand vieles nicht direkt im Unterricht und musste manches zuhause nochmal nach lesen oder mir von MitschĂŒlern erklĂ€ren lassen. Ich bin eigentlich immer gut durch Arbeiten durch gekommen und hĂ€tte ohne groĂe Probleme noch bis zum Abi weiter machen können. Doch da ich das ohnehin nicht fĂŒr meinen Traumberuf brauche, entschied ich mich schwerenherzens dazu, die Schule zu wechseln. Ich muss sagen, ich habe mir den Schulwechsel viel schlimmer vorgestellt und habe jetzt auch eine super nette Klasse, welche mich gut integriert hat. Zwar kann ich mich immer noch nicht mit meiner neuen Schule anfreunden und vermisse meine alte Klasse und meine Lehrer, aber irgendwann muss man sich so oder so von der Schulzeit trennen. In manchen FĂ€chern bin ich jetzt ziemlich unterfordert, da ich schon auf dem Gymnasium in ein paar FĂ€chern sehr gut bzw. gut war, in anderen FĂ€chern komme ich jetzt aber erst richtig gut mit und verstehe alles auf anhieb. Und auch meine Noten haben sich wahnsinnig verbessert. Alle die sagen, dass sie nach einem Wechsel vom Gymnasium auf eine Realschule immer noch die gleichen Noten haben, machen entweder etwas falsch oder lernen nicht genug. Was mir auch aufgefallen ist, ist, dass ich jetzt viel wissensdurstiger bin und regelrecht SpaĂ am Lernen habe, was frĂŒher ein Ding der Unmöglichkeit gewesen wĂ€re. Ich wurde sogar von ein paar Lehrern als âĂŒberangagiertâ und âsehr strebsamâ bezeichnet. Schlussendlich kann ich sagen, dass ich es trotz anfĂ€nglichen Startschwierigkeiten und groĂen Ăngsten nicht bereue und sehr froh bin, nun Chancen auf ein richtig gutes Abschlusszeugnis zu haben.
Ich hoffe, das hat irgendjemandem geholfen und Ăngste genommen. Und wenn es nur einer einzigen Person hilft, so hat es seinen Sinn erfĂŒllt. Ihr könnt mir auch sehr gerne schreiben, falls ihr Fragen habt.
VHS Â - Â Altbau oder ins âCentrumâ der Stadt?
Ist die VHS glĂŒcklich mit Ihren RĂ€umen?Â
Wenn ja, dann wird dieser Beitrag fĂŒr den Leser nicht so interessant sein.Â
Aber es ist immer wieder zu hören, dass die VHS doch gut ins schon seit lĂ€ngerem nahezu leer stehende âCentrumâ umziehen könnte. Also aus der denkmalgeschĂŒtzen alten Oberschule, welche nur schlecht modernisiert werden kann (denn das GebĂ€ude ist ja denkmalgeschĂŒtzt) in ein modernes zentral gelegenes GebĂ€ude. Ausreichend ParkplĂ€tze gĂ€be es auch. Und soweit ich gehört habe, hat der Vermieter ein so groĂes Interesse, dass er sogar deswegen in das GebĂ€ude noch einmal Geld investieren und es entsprechend umbauen möchte.Â
Das Problem ist nur - die Stadt möchte das irgendwie nicht? Warum?
Denn die Vertragsverhandlungen schwelen anscheinend schon seit LĂ€ngerem so vor sich hin. Was ich so gehört habe, ist es nicht der Mietpreis.Â
Was ist es dann? Wer sieht da einen Haken?Â
Vielleicht kam die Idee von der falschen politischen Gruppierung (bzw. wurde vom vorherigen BĂŒrgermeister begonnen) - und wird deshalb per se nicht umgesetzt?
Welche Vorgehensweise ist zum Besten der VHS?
Kommentare gerne an [email protected]