Was uns zu Göttern macht Sie klangen wie ein Wort im Ursprung klingt, bevor es Sprache wird. Sie klangen quellend und göttlich, wie wenn Tiere aus dem Elend des dunklen Baus das Licht nach oben zwingt, und oben sehen sie: So sieht die Welt in Seinem Wort aus. Doch bevor sie diese Gestalt begreifen, müssen sie die Wiese, und alles Grün, das diese Wiese hält benennen. Und so rufen sie nach Geist: Noch ungeübt und tierisch, ihre Klauen in Haut vergrabend, bis am dunkelblauen, geweihten Himmel eine Wunde reißt. Da schauen sie mit staunendem Gesicht auf ihre Hände, die sich heilig fügen, und lernen mit dem Sprechgesang das Lügen, aber vergessen ihren Ursprung nicht. Denn in der Dunkelheit, in tiefer Nacht erinnern sie sich wieder an das Lallen. Und kurz bevor sie in die Träume fallen, verstehen sie, was sie zu Göttern macht.















