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The Latemar mountain group with clouds, as seen from Lago di Carezza
Rifugio Torre di Pisa (2671 m), Latemar, DOLOMITES, Italy 🇮🇹 by André Alexander 🧗♂️
27.08.2023 - Etappe 2 - Sport Hotel Pampeago -> Kölner Hütte
In Folge der gestrigen Tour hat Silvia sich gewünscht die heutige zu kürzen. Die heutige wäre in Folge der Absage von der Paolina Hütte, welche uns 2 Tage nach der erst erteilten Zusage wieder absagten, 24,6 Km lang gewesen mit 1.570 HM ↗️ und 750 HM ↘️
Ich hatte also die Route umgeplant, sodass wir nur bis zur Talstation der Paolina Bahn wandern mussten und dann mit dem Bus bis zur König Laurin I & II Gipfelbahn, um hier auf die Kölner Hütte zu gelangen.
Das grauenvolle Sporthotel Pampeago haben wir um 7:30 Uhr verlassen. Bevor es auf den Track ging, haben wir noch in der zum Hotel gehörenden außenliegenden Bar, einen Cappuccino genossen, der tatsächlich super war und das für 2€ 😉
Wir hatten super sonniges Wetter und kämpften uns den direkt folgenden ersten steilen Anstieg auf der Skipiste entlang hoch, endlich raus aus dem häßlichen Pampeago. Auf der Höhe angelangt begrüßte uns endlich eine der Schönheiten der Dolomiten, das Latemar, welches uns sogleich für den zuvor verlassenen Ort entschädigte.
Nach 3 Km kehrten wir noch auf eine urige Hütte an der Theke ein, um noch einen hervorragenden Cappuccino und eine Buttermilch zu verzehren, bevor es weiter entlang des Latemar auf herrlichen Pfaden bis zum Karersee ging. Wer viel wandert und sich an Wanderschildern und Wanderzeitangaben orientiert, wird hier in Südtirol/Italien feststellen, dass die Zeitangaben eindeutig an sportliche Wanderer adressiert sind, keinesfalls zu vergleichen mit den Angaben im Deutschen und Österreichischen Alpenraum! (Da fällt mir gerade ein, dass es 2018 in Slovenien ebenso war 😉)
Vom Karersee war es nun doch noch ein gutes Stück bis zur Talstation der Paolina Bahn, hier war die Bushaltestelle, die wir jedoch nicht pünktlich um 13:33 Uhr erreichen konnten, sodass wir auf den Bus um 14:33 Uhr warten mussten. Einige Regentropfen hatte es bereits auf dem Weg gegeben, doch kurz nachdem wir hier warteten ging die Post ab.
An der König Laurin Bahn angekommen, waren wir erstmal erschrocken, dass diese still stand, hatte ich doch zuvor gelesen, dass die Bahnen von 08:00 - 16:00 Uhr fahren. Die Nachfrage bei einem Bergbahn Mitarbeiter beruhigte uns dann, es gab ein kleines Problem, dass in Kürze erledigt sein sollte. Dieser Mann teilte uns dann auch mit, dass der Weg von der Kölner Hütte zur Tierser-Alpl-Hütte auch bei Regen und Wind zu gehen sei, man wäre in 3,5 Stunden vor Ort - uns war direkt klar, dass dies nicht auf uns zutraf 😉 - ihm war es jedenfalls zuzutrauen!
An der unsichtbaren Gipfelstation der Kölner Hütte angekommen, staunten wir nicht schlecht - wie zuvor schon gelesen - ist diese ganz neu und so gebaut, dass die Gipfelsation im Berg liegt und somit von außerhalb nicht wahrnehmbar ist. Echt cool und topmodern. Von hier gelangte Mann mit einer Fahrtreppe, welche per Fernbedienung die Fahrtrichtung wechselte auf eine Gastroplatform. Wir sind dann noch ein Stück höher, unter Dauerregen, in die Kölner Hütte gelangt.
Herzlich begrüßt von dem Gastwirt bezogen wir nach einer leckeren Hollerschorle und einem geteilten Knödel-Tris erstmal unser Zimmer Nr. 3 und waren sichtlich überrascht. Bei der Buchung hatte der Gastwirt angekündigt, dass nur noch das Notlager unterm Dach frei wäre, was völlig in Ordnung ist, doch wir hatten jetzt ein 1A 4er-Zimmer, nur durch uns belegt.
Schnell geduscht, im wahrsten Sinne des Wortes, Duschmarke zu 4€ für 5 min Warmwasser, kennt man als erprobter Langstreckenwanderer in den Alpen ja bereits, allerdings war hier seltsam, dass man ohne Münzeinwurf nichtmal kaltes Wasser bekam?
Ab in den herrlichen Gastraum und schonmal etwas getrunken und am Blog geschrieben für die erste Etappe, denn dies war mir am Abend zuvor in Folge Erschöpfung nicht mehr möglich, bevor das herrliche Hüttenessen aufgetischt wurde.
Da es bis dato noch keine Erwähnung fand und evtl. nicht jeder heutige Leser auch den 2018’er Blog der Alpenüberquerung von Salzburg nach Triest gelesen hat, hier die Info zu unserem Marschgepäck: Silvias Rucksack 6 Kg + 2 Kg Wasser / Martins Rucksack 12,4 Kg + 2 Kg Wasser.
Das HP Essen auf der Hütte war ein Traum, es gab 3 Gänge, eine hervorragende Gemüsesuppe, Polenta mit unheimlich leckeren Pilzen und ein hervorragendes Tiramisu. Nach dem Essen, schon mal bezahlt und hier zeigt sich, nach 2018 sind die Preise deutlich gestiegen! (Jedenfalls kein Urlaub für Sparfüchse)
Dann Tod ins Bett gefallen und schonmal geistig auf den morgigen Regentag vorbereitet, wobei das auch nicht wirklich geht.
Es sei noch erwähnt, dass die Berichterstattung jetzt doch sehr versetz erfolgt, heute ist Dienstag der 29. August und ich schreibe erst den Eintrag für Sonntag fertig. Ich hatte gestern auf der Tierser-Alpl-Hütte angefangen, war dann aber so platt, dass nichts mehr ging, doch dazu später mehr …
Fazit des Tages:
17,3 Km, Gesamtzeit 6:12, reine Gehzeit 4:41, ↗️ 792 Hm, ↘️ 896 Hm, ⏬️ 1.529 m, ⏫️ 2.173 m
August 5th, 2021
Latemar, Rifugio Torre di Pisa, Dolomiti, Trentino-Alto Adige, Italia (Part 2)
We hiked 15 km (9.3 miles) with an elevation gain of 690 m (up, 2264 feet) and 1220 m (down, 4003 feet) through the wonderful trail that reaches the “Rifugio Torre di Pisa” from Obereggen. It is quite demanding, but feasible. The landscape is always gorgeous, allowing a suggestive view of surrounding mountains. It is one of the most beautiful hikes in the southern part of the Latemar massif. If you visit this area, do not miss it!

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La leggenda legata al lago che più viene tramandata nelle storie popolari del luogo è quella della ninfa Ondina, una splendida creatura dai lunghi capelli biondi che passava le sue giornate a cantare con la sua voce soave, sulle rive del lago.
La bellezza della ninfa era nota a tutti i viandanti che percorrevano la strada per il passo di Costalunga, ma c’era uno stregone che proprio non riusciva a dare pace al suo cuore straziato d’amore, si trattava dello stregone di Masaré che abitava sulle cime del Latemar. Da quando la vide e la sentì cantare per la prima volta non riuscì più a dimenticarla, provò in ogni modo a sedurla, ma la ninfa ne era spaventata e tutte le volte che lo vedeva avvicinarsi o che gli animali del bosco la avvisavano della presenza dello stregone, scappava impaurita a nascondersi.
Usò perfino la magia per cercare di rapirla ma ogni suo tentativo risultò sempre vano, una volta si trasformò perfino in lontra per cercare di rapirla ma Ondina avvisata dai suoi amici uccellini riuscì a mettersi in salvo nelle profondità del lago; disperato e sempre molto arrabbiato per non poter avere ciò che desiderava, tanto da scatenare sul Latemàr tremendi temporali e scagliare fulmini nel lago di Carezza, decise di chiedere aiuto alla “Jacuta“, una vecchia strega del Regno dei Fanes, Langwerda che gli consigliò di creare lo spettacolo più strabiliante che lei potesse mai vedere: un arcobaleno che dal Catinaccio al Latemar finisse dritto dritto dentro il lago di Carezza.
Lo stregone creò lo strepitoso arcobaleno e si trasformò in un mercante con una bella barba bianca e un sacco pieno di oggetti d’oro e pietre preziose, per vedere la reazione della ninfa e riuscire finalmente ad avvicinarla.
Ondina rimase sbalordita dal meraviglioso spettacolo di colori, tanto che lo stregone ne fu entusiasta, peccato che il giorno seguente si manifestò alla sua amata dimenticandosi il travestimento e lei spaventata scappò nelle acque del lago e non ne riemerse mai più. Lo stregone di Masaré divenne furioso, tanto che scagliò di tutto nel lago, alberi, macigni e alla fine strappò dal cielo anche l’arcobaleno che si frantumò in mille pezzi colorati e finì nel lago.
Nel lago, se si fa attenzione e la giornata è limpida, si può scorgere la statua di Ondina.
“Riprendersi il tempo è la rivoluzione.
Facciamola”
Staccare la spina per un weekend
warm calm sun kissed afternoon by podelzich